VG-Wort Pixel

Sonnenbaden 5 Tipps für eine gesunde Bräune

Sonnenbaden: Frau mit Sonnenhut
© Anna Om / Shutterstock
Eine schöne Bräune wünschen wir uns wohl alle für den Sommer. Aber gesundes Sonnenbaden will gelernt sein – mit diesen Tipps wirst du ohne Risiko braun!

Inhaltsverzeichnis

Warum brauchen wir die Sonne?

Endlich traut sich die Sonne hinter den Wolken hervor und wärmt uns mit ihren Strahlen!  Dann zieht es uns nach draußen – Sonnenbaden ist der Wunsch, schön gebräunte Haut das Ziel. Und regelmäßig Sonne zu tanken ist wichtig für uns, denn nur so kann unsere Haut das lebensnotwendige Vitamin D bilden. Wir benötigen das Hormon für verschiedene Stoffwechselprozesse und ein starkes Immunsystem. Ein Vitamin D Mangel kann hingegen das Risiko für verschiedene Krankheiten erhöhen, beispielsweise für Diabetes, Depression oder Alzheimer.

Kann Sonnenbaden uns auch schaden?

So wichtig die Sonne für uns ist – wir sollten uns ihr nur in Maßen aussetzen. Denn ihre UV-A- und UV-B-Strahlen zerstören das wichtige Kollagen in tieferen Gewebeschichten. Die Folge: Zellschäden und Falten. Ist das Immunsystem gleichzeitig geschwächt, kann die körpereigene Regeneration diese Schäden nicht mehr ausreichend beheben, was wiederum das Risiko für Hautkrebs erhöht. Besonders bei Sonnenbrand können die Zellschäden erheblich sein. Tipp: Hier erfährst du alles Wichtige über Sonnenbrand-Dauer.

Sonnenbaden? Klar – aber richtig!

Damit du dein Sonnenbad genießen und dir keine Sorgen um deine Haut machen musst, verraten wir dir hier die fünf besten Tipps für gesundes Sonnen:

1. Nicht ohne meine Sonnencreme!

Man kann es gar nicht oft genug sagen: Die Kraft der Sonne wird oft unterschätzt. Um Hautkrebs vorzubeugen und damit die Haut nicht vorzeitig altert, sollten wir immer Sonnencreme mit dem richtigen Lichtschutzfaktor (LSF) auftragen, wenn wir in der Sonne unterwegs sind oder richtig sonnenbaden. Welche Creme die Beste für welchen Hauttyp ist, verraten wir im Artikel Lichtschutzfaktor. Und über Baby-Sonnencreme erfährst du hier mehr!

2. Besser nicht auf Kleidung verzichten

Auch wenn wir am ganzen Körper eingecremt sind – Kleidung bietet ebenfalls einen guten Schutz vor UV-Strahlung. Gerade empfindliche Körperstellen wie die Kopfhaut und die Augen brauchen jeden erdenklichen Schutz. Deshalb trägst du am besten einen Sonnenhut oder ein Tuch sowie eine Sonnenbrille, wenn du lange draußen bist.

3. Der Schatten schützt nur bedingt

Schön eine Runde unterm Sonnenschirm schlafen? Besser nicht! Auch im Schatten besitzt die Sonne noch gut 50 Prozent ihrer Strahlkraft. Deshalb gilt auch hier: immer schön eincremen.

4. Meide die Mittagshitze

Während der Mittagszeit sollte Sonnenbaden generell tabu sein – denn dann ist die UV-Einstrahlung der Sonne am stärksten. Zwischen 12 und etwa 14 Uhr bleibst du besser ganz im Schatten, um deine Haut zu schützen.

5. Nicht übertreiben

Auch wenn der Gedanke an einen ganzen Tag in der Sonne für viele erst einmal traumhaft klingt – empfehlenswert ist das nicht. Selbst wenn wir Sonnencreme verwenden und dazu lange Kleidung, einen Sonnenhut und eine Sonnenbrille tragen, erreicht die UV-Strahlung in gewissem Maße unsere Haut. Deshalb sollten wir nicht zu lange sonnenbaden oder auch in der Sonne umherwandern. Beginnt die Haut sich zu röten, heißt es: Raus aus der Sonne – es droht fieser Sonnenbrand (Wenn das passiert, helfen übrigens unsere Sonnenbrand-Hausmittel)!

3 Mythen zum Sonnenbaden – und was dran ist

Mythos oder Fakt? Wir räumen mit 3 häufigen Falschannahmen beim Thema Sonnenbaden auf.

1. Durch häufiges Eincremen wird der UV-Schutz verlängert

Richtig ist: Die sogenannte Eigenschutzzeit der Haut hängt vom jeweiligen Hauttyp ab. Helle Hauttypen sollten sich ohne Sonnenschutz für maximal zehn bis 15 Minuten in der Sonne aufhalten, dunklere Hauttypen können direkte Sonneneinstrahlung bis zu 30 Minuten ohne zusätzlichen LSF genießen. Sonnencreme verlängert diesen Schutz aber streng genommen nur einmalig und erhält ihn dann durch Nachcremen lediglich. Als Faustregel gilt: Generell sollten wir etwa alle zwei Stunden nachcremen, wenn wir zwischendurch schwimmen waren oder stark geschwitzt haben sogar öfter.

2. Im Solarium kann man sich vorbräunen

Das ist so nicht richtig. Denn bei einem Solarium wird die UV-B-Strahlung weitgehend rausgefiltert, was dafür sorgt, dass die Haut gar keinen besseren Eigenschutz aufbauen kann. 

3. Bräune ist generell gesund

Auch dieser Mythos stimmt so nicht. Die Bräunung der Haut ist eine Art Eigenschutz vor der Sonne, effektiv ist sie aber nicht – tatsächlich liegt der Lichtschutzfaktor von körpereigener Bräune nur bei etwa vier bis sechs. Selbst für dunkle Hauttypen ist das viel zu wenig.

Verwendete Quellen:

Brigitte

Mehr zum Thema