Kalte Hände: Ursachen und was dagegen hilft

Du hast ständig kalte Hände und im Büro würdest du dich am liebsten unter eine warme Decke werfen? Wir haben ein paar Tipps für dich zusammengetragen, mit denen dir schnell wieder warm wird!

Kalte Hände: Ursachen und was dagegen hilft
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Wie entstehen kalte Hände?

Kalte Hände sind vor allem ein Symptom dafür, dass unsere Durchblutung nicht optimal ist. Häufig ist Kälte der Auslöser: Dabei verengen sich zuerst die Blutgefäße der äußersten Gliedmaßen, also in den Fingern und Füßen. Lässt die Kälte nach, werden die Gliedmaßen erneut mit Blut versorgt, weil sich die Gefäße wieder weiten – und die kalten Finger sind passé. Übrigens: Die Haut an den Fingern ist besonders dünn, was kalte Hände ebenfalls begünstigt.

Welche Ursachen haben kalte Hände?

Treten kalte Hände nur gelegentlich auf, weil es beispielsweise draußen frostig ist, ist das kein Grund zur Besorgnis. Wer allerdings unabhängig von der Außentemperatur häufig Eisfinger hat, sollte die Ursache mit einem Arzt ausfindig machen. Folgende Gründe können kalte Hände haben:

  • Generelle Durchblutungsstörungen
  • Rauchen
  • Alkoholgenuss
  • Bewegungsmangel
  • Mineral- und / oder Nährstoffmangel
  • Schlafmangel
  • Herzschwäche
  • Niedriger Blutdruck
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Raynaud-Syndrom (die Krankheit sorgt für Blutleere vor allem in den Fingern)
  • Stress
  • Depressive Verstimmungen
  • Angststörungen
  • Hormon- und Stoffwechselstörungen
  • Thrombosen
  • Hungern
  • Bestimmte Medikamente

Was hilft gegen kalte Hände?

Neben den Tipps im Video kann auch Folgendes gegen kalte Hände und Füße helfen: 

  • Eine Wanne mit sehr warmem Wasser füllen, einige Tropfen Rheumabad dazu (Drogeriemarkt), Finger und Füße jeweils zehn Minuten lang baden. Wenn Kinder häufig kalte Füße haben, im Schuhgeschäft die Füße messen lassen. Oft sind dann unbemerkt die Schuhe zu klein geworden.
  • Pflanzliche Mittel mit Ginko oder Knoblauch können die Durchblutung fördern.
  • Gegen kalte Füße hilft "Steinetreten". Dafür eine Plastikwanne mit runden, glatten Kieselsteinen (ca. 4 cm Durchmesser) füllen und mit warmem Wasser übergießen, so dass die Fußsohlen gerade nass werden. Nun fünf Minuten auf der Stelle laufen - das massiert die Reflexzonen.
  • Genussmittel wie Zigaretten und Alkohol reduzieren oder idealerweise ganz weglassen, um kalte Finger zu vermeiden.
  • Regelmäßig bewegen, das heißt mindestens dreimal die Woche für je 30 Minuten z. B. Radfahren oder Schwimmen.

Du leidest an Durchblutungsstörungen? Mit diesen Hausmitteln kannst du deine Durchblutung fördern!

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