Wetten, ihr trinkt euren Kaffee immer zur falschen Zeit?

Kaffee gehört für die meisten zur Morgenroutine. Doch was, wenn wir ihn zur falschen Zeit trinken und er wirkungslos wird? Ein Video klärt auf ...

Duschen, anziehen, Kaffee und dann ab zur Arbeit! Das mit Abstand beliebteste Getränk der Deutschen gehört für die meisten zur morgendlichen Routine. Der Grund: Kaffee ist ein Wachmacher. Und den brauchen wir morgens, unbedingt. Doch laut Mitchell Moffit und Gregory Brown, den Machern des Youtube-Kanals "AsapSCIENCE", bringt der Kaffee nach dem Aufwachen wenig. Ihr Video erklärt warum, und wann wir ihn wirklich trinken sollten.

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Cortisol und Koffein - keine gute Kombination!

Kaffee am Morgen bringt nichts? Wieso das denn? Schuld an allem ist unser Biorhythmus. Er bestimmt über die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, wie wach wir sind.

Nach Meinung der Wissenschaftler erreicht Cortisol zwischen 8 und 9 Uhr, 12 und 13 Uhr sowie zwischen 17.30 und 18.30 Uhr seinen höchsten Spiegel. Trinken wir zu diesem Zeitpunkt Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke, wird die Wirkung des enthaltenen Koffeins blockiert und der Wachmacher-Effekt bleibt aus.

Doch gerade nach dem Aufstehen, morgens zwischen 8 und 9 Uhr, haben wir das größte Verlangen nach Kaffee. Was also tun?

Die Lösung ist einfach!

Direkt nach dem Aufwachen steigt unser Cortisol-Spiegel um 50 Prozent an. Deshalb empfehlen Mitchell Moffit und Gregory Brown, frühestens eine Stunde nach dem Aufwachen die erste Tasse Kaffee zu trinken. Dann wirkt das Koffein viel besser.

Wer auch über den Tag verteilt nicht auf den Wachmacher verzichten möchte, sollte für die gewünschte Wirkung seinen Kaffee zwischen den Cortisol-Hochs, als von 9 bis 12 Uhr und nach 13 bis 17.30 Uhr genießen.

KG
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