Was hilft gegen Schnarchen? 5 innovative Methoden

Schnarcher rauben uns den Schlaf und können die Beziehung auf eine harte Probe stellen. Du fragst dich: Was hilft gegen Schnarchen? Hier erfährst du es.

Was hilft gegen Schnarchen? Einleitung

  • Jede(r) Dritte ist ein Schnarcher! Zwar sind überwiegend Männer vom Schnarchen betroffen, doch auch Frauen können aufgrund von zunehmendem Alter oder Übergewicht zum Schnarcher mutieren.
  • Insbesondere den Partner kann das Schnarchen in den Wahnsinn treiben und den eigenen Schlaf reduzieren. Welche Ursache hinter Schnarchen stecken kann und was wirklich hilft, erfährst du hier.
  • Frauen schnarchen übrigens leiser, weil sie aufgrund der Östrogene eine stabilere Muskulatur der Zunge besitzen, sodass diese im Mund nicht zurückfällt und den Rachen verengt. Jedoch kann auch bei Frauen eine Schlafapnoe (Atemaussetzer im Schlaf) auftreten, die behandelt werden sollte.

Was hilft gegen Schnarchen? Besteht ein Gesundheitsrisiko?

Schlafapnoe kann die Gesundheit gefährden, da das Risiko für Bluthochdruck, Herzmuskelerkrankungen, Herzinfarkte oder Schlaganfälle ansteigt. Viele Schnarcher leiden auch unter Sodbrennen. Hinzu kommt das Risiko, durch einen schlechten Schlaf übermüdet zu sein und zum Beispiel dann im Straßenverkehr unachtsamer zu agieren.

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Was hilft gegen Schnarchen? Ernährung und Schlafposition

  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung und der abendliche Verzicht auf Alkohol wirken sich positiv auf den Schlaf aus. Insbesondere Übergewicht fördert Schnarchen durch das Fett im Halsbereich. Auch solltest du kurz vor dem Schlafen nicht mehr viel essen.
  • Vermeide die Rückenlage und lege dich bevorzugt in der Seitenlage ins Bett. Alternativ kannst du auch mit einem etwas erhöhtem Oberkörper in Rückenlage schlafen.

Was hilft gegen Schnarchen? 5 innovative Methoden

  1. Anti-Schnarchkissen: Das Kissen soll die das Schnarchen fördernde Rückenlage verhindern, da es eine Erhebung in der Mitte beinhaltet. Es gibt sogar Kissen mit Mikrophonen, die Schnarchlaute identifizieren und stoppen sollen. Das Kissen ist für Personen zu empfehlen, die nur in Rückenlage schnarchen.
  2. Anti-Schnarchspray: Das Spray gibt es sowohl für die Nase als auch für den Rachen. Für die Nase eignet es sich, wenn Schnarcher aufgrund der verstopften Nase verstärkt durch den Mund atmen müssen. Das Spray für den Rachen ist vor allem für ältere Personen, bei denen aufgrund von erschlafftem Gaumengewebe die Atemwege verengt sind. Es gibt übrigens alternativ auch Anti-Schnarch-Öl, Anti-Schnarchringe, ein Anti-Schnarcharmband oder spezielle Nasenpflaster.
  3. CPAP-Therapie: CPAP bedeutet übersetzt "dauerhaft positiver Atemwegsdruck“. Dabei handelt es sich um ein Gerät mit angeschlossener Atemmaske. Sie kommt bei Betroffenen von Schlafapnoe zum Einsatz und unterstützt die Atemwege. Schlafapnoe ist durch Atemaussetzer gekennzeichnet, die sowohl den Schlaf unterbrechen, als auch die Gesundheit negativ beeinträchtigen. Die Therapie sollte vorab mit einem Arzt besprochen werden.
  4. Gymnastik für die Zunge: Tägliche Übungen für die Zunge können das Schnarchen reduzieren. Dafür die Spitze der Zunge gegen den Gaumen drücken und nach hinten gleiten. Danach kannst du die Zunge am Gaumen festmachen und einige Momente halten. Zu guter Letzt kannst du auch die Zunge nach unten drücken und die Spitze von hinten gegen die untere Zahnfront pressen.
  5. Blasinstrument: Das Erlernen eines Blasinstrumentes (kein Witz!) trainiert Gaumen und Rachen. Insbesondere das Didgeridoo soll besonders gut dafür geeignet sein.

Von Feigwarzen behandeln bis Dornwarze entfernen – bei uns bekommst du viele Gesundheitstipps. Zudem verraten wir dir, was du gegen eine trockene Nase machen kannst.

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