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Wetterfühligkeit: Die Symptome und was dagegen hilft

Wetterfühligkeit: Frau steht am Meer, Wind zerzaust die Haare
© Poprotskiy Alexey / Shutterstock
Was ist eigentlich Wetterfühligkeit? Wie die Symptome aussehen und was ihr langfristig dagegen tun könnt, verraten wir euch hier.  

Was ist Wetterfühligkeit?

Unser Körper reagiert auf Temperaturschwankungen und unser Organismus passt sich immer wieder neu an äußere Gegebenheiten an. Das vegetative Nervensystem muss im Inneren einen Ausgleich für die Veränderungen von außen schaffen. Meistens merken wir davon gar nichts. Doch einige reagieren auf Änderungen des Wetters empfindlicher als andere, sie sind also wetterfühlig. Auslöser sind häufig (extreme) Wetterwechsel oder die Wetterlage. So drückt zum Beispiel ein Tiefdruckgebiet auf die Stimmung, während ein Hoch den gegenteiligen Effekt hat. Im Gegensatz zur Wetterfühligkeit spricht man von Wetterempfindlichkeit, wenn bereits Vorerkrankungen bestehen, wie zum Beispiel Rheuma, Asthma oder Migräne.  

Wetterfühligkeit: Symptome des Krankheitsbildes

Starke Wetterschwankungen wirken sich auf die Gesundheit aus: Der Kopf brummt, das Knie schmerzt, die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt – so fühlt sich Wetterfühligkeit für einige an. Die Symptome bei Wetterbeschwerden fallen jedoch unterschiedlich aus. Der eine reagiert mit Kopfschmerzen, der andere fühlt sich müde und erschöpft. Zu den häufigsten Beschwerden zählen:

  • Knochen- und Narbenschmerzen
  • Antriebslosigkeit
  • Gelenkschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Schlafstörungen
  • Gereiztheit

Menschen mit niedrigem Blutdruck haben eher Probleme mit dem Kreislauf. Dagegen verschlimmern sich bei Wetterempfindlichen die Symptome der Krankheit und kämpfen mit Gelenkschmerzen, Atembeschwerden oder Ähnlichem.

Einflüsse durch das Wetter

Einige Wetterphänomene stehen unter Verdacht, Beschwerden auszulösen. So klagen einige Menschen über Wetterbeschwerden wie Migräne bei Föhn, dem warmen Fallwind aus den Alpen. Experten glaubten lange, Sferics seien dafür verantwortlich. Das sind elektromagnetische Impulse, die von elektrischen Entladungen wie zum Beispiel Gewittern ausgehen. Allerdings konnte bislang keine Wirkung auf Wetterfühlige wirklich nachgewiesen werden.

Was tun bei Wetterfühligkeit? 5 Tipps

  1. Training für die Blutgefäße wie Saunagänge oder Kneippsche Bäder.
  2. Den Körper abhärten: Am besten täglich raus an die frische Luft, auch bei schlechtem Wetter. Wir verbringen viel Zeit in Innenräumen und so lernt der Körper wieder, sich besser an Temperaturschwankungen anzupassen.
  3. Auch Ausdauersportarten wie Walking oder Schwimmen härten ab und sorgen für gutes Wohlbefinden.
  4. Wer einen schwachen Kreislauf hat, sollte gerade bei steigenden Temperaturen viel trinken!
  5. Ernährung hat generell einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Um den Körper im Winter warm zu halten, verbraucht dieser mehr Energie und muss entsprechend vitaminreiche und ausgewogene Kost bekommen.

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