10 Dinge, die ihr beim Zähneputzen falsch machen könnt

Schon in der Grundschule habt ihr gelernt, wie man richtig Zähne putzt. Trotzdem ist es gut möglich, dass sich im Laufe der Zeit einige Fehler in puncto Zahnhygiene eingeschlichen haben.

1. Die Zahnbürste nicht reinigen

Im Laufe der Zeit werden die meisten Menschen nachlässig beim Zähneputzen. Insbesondere dann, wenn es an die Reinigung der Zahnbürste geht. Denn nicht nur eure Zähne, auch der Bürstenkopf muss nach dem Putzen gründlich ausgespült werden. Nur so können Bakterien ordentlich entfernt werden. Achtet darauf, dass die Borsten trocken werden, denn feuchte Borsten sind eine wahre Spielwiese für Keime.

2. Die Zähne schrubben

Wer seine Zähne zu stark putzt, kann diese sogar schädigen und tiefe Rillen im Zahnschmelz verursachen. Vermeidet also festes Aufdrücken! Besser ist: Statt kurz und heftig, länger und vorsichtig putzen.

3. Die Zähne sanft putzen

Das Gegenteil vom Schrubben ist es, wenn ihr eure Zähne nur sanft mit der Zahnbürste streichelt. Dabei können Beläge und Bakterien wohl kaum entfernt werden. Ihr solltet auch darauf achten, dass ihr nicht nur die sichtbaren Stellen putzt, sondern auch – und vor allem – die Innenseiten der Zähne!

4. Zu viel putzen

Viele denken, dass es notwendig ist, die Zähne besonders lange und oft zu putzen. Tatsächlich tut ihr euren Zähnen damit jedoch nichts Gutes. Im Gegenteil: Ihr reizt damit das Zahnfleisch und die Zähne. Die Grundregel lautet: Zwei bis drei Mal am Tag für zwei bis maximal drei Minuten putzen!

5. Direkt nach dem Essen putzen

Ein weiterer weitverbreiteter Irrtum ist es, sich die Zähne direkt nach dem Essen zu putzen. Das solltet ihr besser vermeiden, denn: In vielen Lebensmitteln ist Säure enthalten, die den Zahnschmelz aufweicht, der dann direkt mit abgebürstet wird. Besser: Den Mund zunächst mit Wasser ausspülen und eine halbe Stunde warten, bis sich der Zahnschmelz wieder gefestigt hat.

6. In die falsche Richtung bürsten

Laut einer Studie des Forsa-Instituts mit 1025 Teilnehmern putzen sich rund 57 Prozent der Erwachsenen nach alter Grundschultechnik die Zähne. Das bedeutet – in kreisenden Bewegungen. Für jüngere Kinder ist diese Technik durchaus geeignet, spätestens im Teenager-Alter sollte jedoch die sogenannte Bass-Technik angewandt werden. Dabei wird die Zahnbürste schräg an das Zahnfleisch gelegt und in kleinen, rüttelnden Bewegungen vom Zahnfleisch zu den Zähnen hin gewischt. So wird Zahnbelag am effizientesten entfernt.

7. Die falsche Zahnbürste nutzen

Eine Zahnbürste sollte möglichst nicht besonders hart sein, damit sie die Zähne nicht schädigt oder das Zahnfleisch verletzt. Die Bürste sollte immer auf den Mund angestimmt und klein genug sein, um auch in die hinterste Ecke im Mund zu gelangen. Elektrische Zahnbürsten eignen sich beispielsweise hervorragend für eine schonende und gründliche Zahnreinigung.

8. Am falschen Ort putzen

Zähneputzen auf dem Klo? Besser nicht! Jedes Mal, wenn ihr die Toilettenspülung benutzt, werden Bakterien in die Luft gewirbelt, die sich im Raum verteilen. Und auch auf der Zahnbürste absetzen können.

9. Eine alte Zahnbürste verwenden

Ob aus Gedankenlosigkeit oder Bequemlichkeit: Viele nutzen die alte Zahnbürste einfach endlos und wechseln sie nicht. Dabei sollte eine Zahnbürste nach drei bis vier Monaten entsorgt werden. Achtet dabei auch auf den Zustand der Bürste. Sobald die Borsten Farbe oder Form verloren haben, leidet auch das Putzergebnis darunter.

10. Die Zunge ignorieren

Die Zungenoberfläche bietet Bakterien einen idealen Nährboden. Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, dass auch die Zunge bei der täglichen Mundpflege nicht vernachlässigt wird. Das reduziert nicht nur den Zungenbelag, sondern fördert auch das Geschmacksempfinden und beugt Aphthen vor.

jg
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