Zahnschmerzen-Hausmittel: Was wirklich hilft

Bei Zahnschmerzen können wir nicht immer sofort zum Zahnarzt. Diese Zahnschmerzen-Hausmittel können die Beschwerden vorläufig auf sanfte Art lindern!

Zahnschmerzen: Hausmittel, die wirklich helfen

Meistens kommen Zahnschmerzen immer genau dann, wenn wir gerade keine Möglichkeit haben, den Zahnarzt aufzusuchen – zum Beispiel am Wochenende oder mitten in der Nacht. Und nicht jeder möchte sofort ein Medikament gegen die Schmerzen am Zahn einnehmen. Was also tun? Zahnschmerzen-Hausmittel können eine sanfte Alternative sein, um die Zeit bis zum Zahnarztbesuch zu überbrücken.

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Hausmittel gegen Zahnschmerzen im Überblick

Wer seine Zahnschmerzen auf sanfte Art behandeln möchte, kann folgende Hausmittel ausprobieren:

  • Eisbeutel oder kaltes Tuch: Kälte vermindert den Blutfluss in den entzündeten Bereich und verringert dadurch Zahnschmerzen. Dazu einfach ein kaltes Tuch oder einen ebenfalls in ein Tuch eingewickelten Eisbeutel für zehn bis zwanzig Minuten auf die Wange legen. Alle zwei bis vier Stunden darf wieder gekühlt werden.
  • Ölziehen: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg, dass Ölziehen etwas bewirkt, Anhänger schreiben der Methode aber viele gesundheitliche Effekte zu. Bei Zahnschmerzen einfach einen Esslöffel hochwertiges Pflanzenöl in den Mund nehmen und es etwa zwei Minuten vorsichtig durch die Zähne ziehen, anschließend das Öl in ein Tuch ausspucken und im Hausmüll entsorgen. Das Öl soll Bakterien binden und so aus dem Körper befördern können.
  • Salzlösung: Den Mund mit Salzwasser zu spülen hat verschiedene gesundheitliche Wirkungen – auch Zahnschmerzen können so gelindert werden. Dazu einfach ausreichend Salz in warmem Wasser auflösen und den Mund damit für zwei Minuten spülen. Das kann beliebig oft wiederholt werden, bis der Schmerz am Zahn nachlässt.
  • Tee: Teesorten mit antientzündlicher Wirkung wie Salbei, Kamille und Pfefferminz sind ebenfalls ein bewährtes Zahnschmerzen-Hausmittel. Dafür einfach den Tee wie gewohnt zubereiten – allerdings mit doppelt soviel Tee wie gewöhnlich – und in regelmäßigen Abständen durch den Mund spülen. Der schmerzende Zahn kann außerdem durch ein Wattestäbchen mit etwas Tee betupft werden.
  • Nelke: Die Nelke enthält den Wirkstoff Eugenol, der freigesetzt wird, wenn man auf die getrocknete Nelke beißt. Eugenol wirkt schmerzlindernd und wird auch in der Zahnmedizin zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt.
  • Zwiebeln: Nicht nur bei Ohrenschmerzen, sondern auch gegen schmerzende Zähne haben sich Zwiebeln bewährt. Ihre ätherischen Öle lindern Entzündungen. Dafür wird eine Zwiebel klein geschnitten, in ein Papiertuch eingeschlagen und leicht auf die schmerzende Wange gedrückt.
  • Teebaum-Öl: Zwar riecht und schmeckt Teebaum-Öl relativ eigenwillig, dafür wirkt es aber gegen viele Keime an Zähnen und am Zahnfleisch. Bei Zahnschmerzen kannst du entweder die Wange damit einreiben oder einen Tropfen in ein Glas warmes Wasser geben und es als Mundspülung verwenden.

Darum solltest du Zahnschmerzen nicht ignorieren

Wenn die Hausmittel gegen Zahnschmerzen anschlagen und man eh einen flauen Magen beim Gedanken an den Zahnarztbesuch bekommt, kommt man vielleicht auf den Gedanken, diesen lange vor sich herzuschieben. Das ist aber eine sehr schlechte Idee! Bleibt bei Zahnschmerzen eine angemessene Behandlung aus – egal ob Karies die Ursache ist oder etwas anderes – können weitere gesundheitliche Probleme auftreten. Zum Beispiel können die durch das Loch eingetretenen Bakterien über die Blutbahn wandern und eine Herzklappenentzündung auslösen. Deshalb sind Zahnschmerzen-Hausmittel nur eine vorübergehende Lösung – sobald wie möglich solltest du deine Schmerzen vom Profi behandeln lassen!

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