Zeckenbiss – was tun? Hier findest du Tipps

Wenn du dich fragst: Ich habe einen Zeckenbiss – was tun? Hier verraten wir dir, wie du die Zecke loswerden kannst und worauf du noch achten solltest.

Zeckenbiss – was tun?

Da eine Zecke Krankheiten wie Borreliose und FSME ("Frühsommer-Meningoenzephalitis" – eine Impfung kann davor schützen) übertragen kann, ist schnelles Handeln gefragt! Sobald du an deinem Körper einen Zeckenbiss erkennen kannst, solltest du die Zecke entfernen. Das Tier sollte nah an der Haut, langsam und mit gleichbleibendem Zug entfernt werden – am einfachsten geht das mit einer Pinzette oder einer sogenannten Zeckenkarte. 

Bitte Hände weg von Nagellackentferner, Alkohol und Co.! Damit reizt man das Tier nur. Wer sich selbst das Herausziehen der Zecke nicht zutraut, sollte unverzüglich einen Arzt aufsuchen. 

Was, wenn der "Kopf" der Zecke steckenbleibt?

Tatsächlich ist es gar nicht der Kopf der Zecke, der in einigen Fällen nach dem Zeckenstich (denn auch wenn im Volksmund oft von einem Zeckenbiss die Rede ist, handelt es sich eigentlich um einen Stich!) in der Haut verbleibt, sondern das Stichwerkzeug des Parasiten. Und dieses ist nicht weiter gefährlich – es wird früher oder später als körperfremd abgestoßen. Das Infektionsrisiko erhöht sich dadurch nicht.

Zeckenbiss – was tun nach dem Stich?

Ist die Zecke entfernt, sollte die durch den Zeckenstich entstandene Wunde desinfiziert werden. Dann heißt es: Die Haut gut beobachten! Bei einer Infektion mit Borreliose zeigen sich die ersten Symptome oft erst nach etwa drei Wochen in Form der sogenannten Wanderröte. Das heißt, die Rötung verläuft kreisartig um die Einstichstelle und breitet sich von da immer weiter aus. In dem Fall gilt: Sofort ab zum Arzt, damit die mögliche Borreliose schnellstmöglich behandelt werden kann!

Wie finde ich die Zecke überhaupt?

Nach einem Spaziergang durch den Wald oder über Wiesen sollte man am besten den ganzen Körper gründlich nach einer möglichen Zecke – oder sogar zwei – absuchen. Denn die Parasiten sind oft gerade mal 1,5 Millimeter groß und flach, sofern sie noch kein Blut saugen konnten. Außerdem sitzen sie vornehmlich an Körperstellen, an denen die Haut feucht und eher dünn ist, also beispielsweise in den Kniekehlen oder den Achseln. Schwer einsehbare Körperstellen wie der Rücken werden am besten von einer zweiten Person überprüft.

Hier erfährst du außerdem, wie die Zeckenimpfung Kinder schützt.

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