Zwiebelsaft: So machst du Hustensaft selber

Zwiebelsaft ist ein natürliches Hausmittel, das dem Husten den Kampf ansagt! Aus Zwiebeln und Zucker lässt sich ganz einfach ein Hustensaft selber machen, der ganz ohne schädliche Nebenwirkungen auskommt. Hier erfährst du, wie's geht! 

Zwiebelsaft: Rezept

Du benötigst:

  • 2 Zwiebeln
  • Zucker (Bio)

Zubereitung:

  1. Schäle die Zwiebel und schneide sie in sehr kleine Stücke.
  2. Fülle eine Schicht Zwiebelstücke in ein Schraubglas und bestreue sie mit einer Schicht Zucker. Fahre so abwechselnd fort bis das Glas voll ist.
  3. Stelle das Glas für mehrere Stunden oder die ganze Nacht an einen kühlen Ort.
  4. Nach einer Zeit setzt sich Flüssigkeit ab, die sehr gesund ist und als Hustensaft verwendet werden kann. Du kannst die Flüssigkeit durch ein Teesieb oder einen Kaffeefilter abseihen.
  5. Anschließend solltest du mehrmals am Tag den selbst gemachten Hustensaft auf einem Löffel einnehmen. Lasse den Saft nicht an einem warmen Ort stehen, da er sonst anfängt zu gären. Am besten lagerst du ihn nach dem Abseihen in einem verschließbaren Gefäß im Kühlschrank und brauchst ihn innerhalb der nächsten Tage auf.

Tipp: Du kannst sowohl weiße als auch rote Zwiebeln verwenden. Rote Zwiebeln sondern schneller Saft ab und sind milder im Geschmack. Beim Zucker eignet sich am besten brauner Zucker: Er ist gesünder als der weiße. Alternativ kannst du auch 3 EL Honig verwenden. Honig hat eine zusätzliche entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkung.

Zwiebelsaft: Wirkung

  • Zwiebelsaft tötet Keime ab, wirkt antimikrobiell und beruhigt zudem die Bronchien. Außerdem hat er noch entzündungshemmende Eigenschaften und trägt allgemein zur Linderung des Hustenreizes bei.
  • Die in der Zwiebel enthaltenen ätherischen Öle verflüssigen das Sekret auf den Schleimhäuten und helfen daher beim Abhusten. 
  • Zussätzlich besitzen Zwiebeln gesunde Flavonoide, Vitamin C, Spurenelemente und Mineralstoffe.

Zwiebelsaft: Anwendung

  • Anders als man vermuten würde, schmeckt der Saft süß und sirupartig und so gar nicht mehr nach roher Zwiebel! Daher ist es auch kein Problem, ihn im Mund eine Zeit lang wirken zu lassen – dabei entfalten sich seine Wirkung am besten. 
  • Einen Esslöffel des selbst gemachten Zwiebelsaftes können Kinder und Erwachsene sogar stündlich einnehmen. Kleinkinder und Babys sollten anstelle eines Esslöffels nur einen Teelöffel zugeführt bekommen.

Wann darf ich Zwiebelsaft nicht einnehmen?

  • Das Hausmittel darf nicht eingenommen werden, wenn man allergisch gegen eine der Zutaten ist.
  • Der Saft, der von 50 g Zwiebeln entsteht, kann bedenkenlos über eine längere Zeit eingenommen werden. Allerdings sollte keine höhere Dosis über einen Zeitraum von mehreren Monaten konsumiert werden, da der enthaltene Stoff Diphenylamin sonst Schäden an den Nieren verursachen könnte.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Der Zwiebelsaft kann Nase und Augen reizen und außerdem allergische Reaktionen der Haut hervorrufen. Weitere Nebenwirkungen können sein: Blähungen, veränderter Geruch der Haut und des Atems und Reizungen im Magen-Darm-Bereich. 

Wichtige Hinweise

  • Zwiebelsaft, der mit Honig zubereitet wurde, ist nur für Kinder ab einem Jahr geeignet!
  • Bei Husten und einer Erkältung solltest du generell immer viel trinken!
  • Wenn die Beschwerden nach einer Woche nicht Abklingen, ist ein Arztbesuch ratsam. Wenn Babys husten solltest du direkt einen Kinderarzt konsultieren! 
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