Ayurveda: Ist dein Stress-Level zu hoch?

Schlafstörungen, Nervosität oder Magenbeschwerden können laut Ayurveda Anzeichen dafür sein, dass Ihre Lebensenergien nicht in Balance sind. Testen Sie Ihr Stress-Level - und erhalten Sie tolle Tipps in der Auswertung!

Frau schlägt Hände vors Gesicht

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Bevor Sie die Fragen beantworten, überlegen Sie, wie es Ihnen in den letzten ein bis zwei Monaten stimmungsmäßig und körperlich ging. Bitte kreuzen Sie dann im Test an, ob diese Statements zu körperlichen und seelischen Befindlichkeiten für Sie in den letzten vier bis acht Wochen gar nicht, teilweise oder voll und ganz zutreffen.

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Ich neige dazu, grundlos besorgt zu sein, bin unter Umständen auch etwas ängstlich.

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Ich bin leicht hektisch und neige zu Überaktivität.

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Entscheidungen zu treffen, das ist nicht mein Ding.

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Ich rede eher viel, schweife auch gern mal ab und spreche hastig.

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Ich verhasple mich häufig beim Sprechen.

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Ich kann mich zurzeit schwer konzentrieren, habe zu viele Gedanken im Kopf, vergesse viel, und meine grauen Zellen haben eigentlich keinen Platz mehr für Neues.

7

Gelegentlich verliere ich, wenn ich rede, den Faden.

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Es fällt mir schwer, einen regelmäßigen Tagesrhythmus einzuhalten.

9

Ich leide unter Schlafstörungen.

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Ich neige zur Verstopfung.

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Besonders nach den Mahlzeiten habe ich oft einen Blähbauch und Blähungen oder auch Krämpfe.

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Ich habe oft Gelenk- und/oder Gliederschmerzen. Meist an unterschiedlichen Stellen.

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Ich neige zu Wadenkrämpfen.

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Ich bekomme leicht kalte Hände und Füße.

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Ich bin oft abgespannt und erschöpft.

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Irgendwie fühle ich mich nicht richtig fit, aber ich kann es nicht an einem speziellen Symptom festmachen, es ist immer etwas anders.

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Meine Zunge ist manchmal gräulich oder schwärzlich belegt.

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Wenn ich krank bin, wird es bei kühlem, trockenem und/oder bei windigem Wetter, früh am Morgen (vor 6 Uhr) und/oder am späten Nachmittag schlimmer.

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Ich mag keine Kälte, keinen Wind und keine Trockenheit.

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Ich neige phasenweise zur Gewichtsabnahme.

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Meine Periode ist unregelmäßig und/oder ich habe Beschwerden.

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Mein Gang ist schnell und unstet.

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Mein Durst und mein Appetit sind veränderlich, unregelmäßig.

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Meine Haut ist rau und trocken - besonders im Winter.

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Meine Nägel sind brüchig und spröde.

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Ommm, Sie sind ausgeglichen Klasse, Sie sind derzeit ein entspannter Mensch. Das bedeutet nach ayurvedischer Lehre, dass Ihre Doshas, Ihre Lebensenergien, im Gleichgewicht fließen. Sie haben Ihr Vata im Griff, schaffen genug Ausgleich. Hier ein paar Tipps, damit das so bleibt. Folgen Sie dem natürlichen Ayurveda-Tagesrhythmus Beginnen Sie den Tag möglichst zum Ende der Vata-Zeit (2 bis 6 Uhr morgens). Schafft man es, so früh aufzustehen, nimmt man die dynamischen Qualitäten von Vata - Leichtigkeit, Lebendigkeit, Frische, Heiterkeit, Flexibilität und Kreativität - mit in den Tag. Zwischen 6 und 10 Uhr herrscht das träge Kapha-Prinzip vor. Wer zu lange in dieser Zeit im Bett bleibt, hat tagsüber mit der Kapha-Schwere zu kämpfen. Trinken Sie nach dem Aufstehen ein Glas lauwarmes Wasser, das bringt die Verdauung in Gang. Zur Entschlackung ab und zu eine halbe Zitrone in einen halben Liter lauwarmes Wasser pressen und mit einem Teelöffel Honig süßen. Dann geht's weiter mit Mundhygiene: Zunge säubern mit einem Schaber oder Löffel, so werden Schlacken und Gifte beseitigt. Dann einen Schluck gereiftes Sesam- oder Sonnenblumenöl im Mund bewegen, beugt Karies, Paradontose und Erkältungen vor. Und gibt im Körper den Impuls zum Abbau fettlöslicher Gifte. Mit einer sanften Körpermassage können Sie Vata beruhigen. Je näher die Frühstückszeit an die Pitta-Zeit (10 bis 14 Uhr) heranrückt, desto besser. Pitta bedeutet ein gutes Verdauungsfeuer. Davor möglichst leichte Kost, das ist nämlich noch die Kapha-Zeit, der Stoffwechsel läuft auf niedrigen Touren. Zwischen 10 und 14 Uhr regiert Pitta - jetzt können Sie richtig loslegen: Ihr Energie-Tank ist randvoll, es ist die beste Zeit für Entscheidungen. Gilt zwar als total spießig, ist aber optimal: Mittagessen um 12 Uhr. Das Verdauungsfeuer Agni ist dann hochaktiv. Nach dem Mittagessen sollten Sie sich zehn Minuten Ruhe gönnen. Aber keinen Mittagsschlaf - denn der macht träge. Von 14 bis 18 Uhr dominiert wieder Vata. Eine gute Zeit mit viel Kreativität. Regelmäßige kleine Pausen sind wichtig. Wer durcharbeitet, erhöht Vata. Den tiefsten und erholsamsten Schlaf finden Sie, wenn Sie vor 22 Uhr ins Bett gehen. Denn zwischen 18 und 22 Uhr ist Kapha-Zeit. Der Schlaf vor Mitternacht ist besonders tief und gibt dem Körper Gelegenheit zur optimalen Regeneration. Füttern Sie Ihre Doshas ausgleichend Essen Sie täglich von allen sechs ayurvedischen Geschmacksrichtungen: süß, salzig, bitter, herb, scharf und sauer. Das hält die Doshas im Gleichgewicht. Sehr gut, weil sehr reinigend und die Verdauungskraft fördernd, ist heißes Wasser. Einfach tagsüber trinken. Am besten keine Zwischenmahlzeiten essen. Greifen Sie im Alltag zu leichten, gut verdaulichen Speisen. Gönnen Sie sich aber auch hin und wieder "Ausreißer" und genießen Sie die in vollen Zügen. Achten Sie auf gute Qualität der Nahrung. Und: Nicht zu viel, nicht zu spät und nicht, bevor die letzte Mahlzeit verdaut ist, essen.
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Ihr Vata ist gestresst Haben Sie sich in den letzten Wochen körperlich überfordert oder mussten Sie seelisch viel ertragen? Vielleicht sogar beides? Nur selten ist es ausschließlich die körperliche Anstrengung, die uns Stress macht, vielmehr hinterlässt der Druck zum Beispiel im Job, in der Familie, als allein erziehende Mutter, aber auch als Sportlerin, Freundin und Partnerin Stressspuren auf unserer Seele. Alles wird zu viel. Ihr Vata-Dosha ist dann durcheinander. Es ist viel zu hoch, seine Energie wirkt plötzlich zerstörerisch. Seine vielen guten Eigenschaften werden im Übermaß zum Problem: Aus Leichtigkeit wird Nervosität, aus Flexibilität Unentschlossenheit, aus Dynamik Hektik. Ihre Lebensenergie braucht Erholung Ihr Vata muss gesenkt werden, um wieder mit den anderen beiden Energien Pitta und Kapha ins Gleichgewicht zu kommen. Hier sind die wichtigsten Empfehlungen, die bei einer Vata-Störung helfen. Aber hören Sie auch in sich hinein: Nichts, was Ihnen total widerstrebt, tut Ihnen gut. Zwang würde die Störung sogar noch verstärken. Vata braucht schweres Essen Hohes Vata wird durch Nahrungsmittel mit vorherrschend süßem, saurem oder salzigem Geschmack gesenkt. Genauso gut wirken Speisen und Getränke, die warm, fett, saftig oder schwer sind. Damit ist allerdings nicht schwer verdaulich gemeint, sondern nahrhaft und aufbauend. Versuchen Sie gleichzeitig, weniger scharfe, bittere und herbe Lebensmittel zu essen. Diese drei Geschmacksrichtungen, regen Vata an, erhöhen es. Warmes Essen wirkt wohltuend, da zu viel Vata als kalt gilt und "gewärmt" werden muss. Als Getränk den ganzen Tag über empfiehlt sich heißes Wasser bzw. heißes Ingwerwasser (frischen Ingwer mit heißem Wasser aufbrühen, ziehen lassen). Wichtig ist, dass Sie aus ayurvedischer Sicht ausgeglichen essen. Das heißt zum "leichten" Salat schweres, fettiges Öl - die Vata-Eigenschaften des Salates werden durch das Öl ausgeglichen. Bewegung entstresst Körper und Geist Bloß nicht zu ehrgeizig sein ist bei einer Vata-Störung die oberste Maxime. Besonders gut sind gleichmäßige, harmonische Sportarten wie Walking, leichtes Joggen, entspanntes Nordic Walking, Yoga, Tai Chi, Golf und Kanu fahren. Ein Spaziergang kann schon Bewegung genug sein. Rasante Ballsportarten und Aerobic meiden Sie lieber in einer Phase, in der Ihr Vata gestört ist. Denn auf keinen Fall soll die Anstrengung zu hoch werden. Und: Treiben Sie möglichst in der Natur Sport. Das Grün in der Umgebung senkt Vata. Sonne und frische Luft lassen außerdem die Endorphine tanzen - besser geht's gar nicht. Nur eine Einschränkung gibt es: Wind und Kälte sind nicht gut bei einer Vata-Störung. Das würde diese Energie wieder erhöhen. Dann lieber aufs Laufband. Ölmassagen wiegen Vata zur Ruhe Öl-Anwendungen sind eines der wichtigsten Mittel zur Senkung von Vata. Gönnen Sie sich doch mal den Luxus und lassen Sie sich von erfahrenen Ayurveda-Therapeuten massieren. Aber Öl wirkt natürlich auch ganz praktisch per Selbstmassage). Regelmäßigkeit ist das Zauberwort Gute Ernährung, Massage und Bewegung nützen wenig, wenn Sie Ihren Lebensrhythmus nicht ändern. Bei einer Vata-Störung ist ein regelmäßiger Tagesablauf sehr wichtig, um das Dosha-Gleichgewicht zu unterstützen. Essen Sie daher möglichst immer zu den gleichen Zeiten. Entscheidend bei einer Vata-Störung ist aber der Schlaf. Davon haben Sie wahrscheinlich chronisch zu wenig. Auch wenn es schwer fällt, versuchen Sie in den nächsten Wochen möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und zu einem bestimmten Zeitpunkt aufzustehen. Vor allem aber schlafen Sie viel. Und: Verändern Sie nicht alles auf einmal in Ihrem Leben. Das ist auch Stress.
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Ihr Vata ist voll durch den Wind Sie fühlen sich seelisch und körperlich sehr erschöpft. Vielleicht wachen Sie oft nachts auf, weil Ihr Kopf nie schlafen geht. Oder Sie halten eine Stunde auf dem Sofa gar nicht mehr aus, weil die Ruhe wehtut. Sie haben eine starke Vata-Störung. Sie brauchen dringend Ruhe. Das sollten Sie beherzigen: Versuchen Sie, möglichst bald eine absolute Auszeit zu nehmen. Eine Woche ganz ohne Verpflichtungen wird Ihnen schon sehr gut tun. Tage, an denen Sie tun und lassen können, was sie möchten. An denen Sie nicht für Kinder, Partner und Freunde sorgen müssen, an denen Sie keine Job-Anrufe entgegennehmen. Sie brauchen Stille, denn Stille heilt. Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, das Meditieren zu beginnen. Es stärkt erwiesenermaßen das Immunsystem, beruhigt die Nerven und lässt Sie Stress besser bewältigen. Selbst Sport und Bewegung ist für Sie zurzeit nur ohne jede Anstrengung gut. Sie sollten sich auf keinen Fall verausgaben - außer Atem geraten. Ihr Körper und Ihre Seele haben gerade wirklich keine Reserven mehr. Geben Sie sich etwas Zeit: Tanken Sie Kraft im Nichts-Tun und Nichts-Verantworten. Hilft das nicht, sollten Sie über eine ayurvedische Panchakarma-Kur nachdenken. Eine Therapie, die den Körper reinigt, entschlackt und die Energien ordnet. Der Geist kommt zur Ruhe und kann sich wieder sammeln. In Deutschland dauert die stationäre Kur etwa zehn Tage. Man isst besonders entlastend, genießt verschiedene Ayurveda-Anwendungen (Massagen und Bäder) mit speziell abgestimmten Kräutern und Ölen. Die Therapie ist allerdings kein Wellness-Urlaub, sondern eine Kur, nach der es dem Körper nachhaltig besser gehen soll.
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