Ist das “Superfood Kokosöl“ in Wahrheit Gift?

In einer Vortragsreihe verteufelt Ernährungsexpertin und Professorin Dr. Dr. Karin Michels das angebliche Superfood Kokosöl als pures Gift. Was ist dran an dieser Aussage?

Gut für das Gedächtnis, die Haut, den Cholesterinspiegel ... Kokosöl hat sich in den letzten Jahren zu einem angeblichen Alleskönner entwickelt. Aber was ist an dem Superfood eigentlich wirklich dran? 

Ernährungsexpertin und Professorin Dr. Dr. Karin Michels, die als Direktorin des Instituts für Prävention und Tumorepidemiologie des Universitätsklinikums Freiburg tätig ist, hat dazu eine klare Meinung: Kokosöl ist eine der schlimmsten Sachen, die man überhaupt essen kann!“ 

Kokosöl als Wundermittel?

In ihrer Vortragsreihe zum Thema “Prävention – für ein gesundes Leben“ kritisiert Michels das positive Bild, das die Werbung von dem Öl zeichnet. Studien zeigen zwar, dass beispielsweise die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure beim Abnehmen helfen und dass Kokosöl antibakterielle Wirkungen haben kann. Das Problem laut Michels: Keiner dieser Effekte wurde durch Studien an Menschen belegt. 

Im Vergleich mit Kokosöl sei laut der Expertin sogar Schweineschmalz gesünder. Der Grund: Kokosfett gehört zu den gesättigten Fettsäuren. Diese erkennt man daran, dass sie bei Raumtemperatur fest werden – wie Butter beispielsweise. Und gesättigte Fettsäuren können das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen, denn sie können dazu beitragen, dass die Herzkranzgefäße verstopfen. Dr. Dr. Karin Michels hartes Urteil: “Kokosöl ist das reine Gift.“ Wir sollten um gesättigte Fettsäuren einen großen Bogen machen. 

Gibt es eine Alternative? 

Statt Kokosöl empfiehlt die Expertin, zum Kochen und Braten Öle mit ungesättigten Fettsäuren zu verwenden. Dafür eignen sich zum Beispiel Oliven- und Rapsöl. Aber auch Lein- und Fischöl sind gut, denn diese enthalten Omega 3 und 6 Fettsäuren – diese haben viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit und der Körper kann sie nicht selbst herstellen.

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