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Kokosöl gegen Zecken Ein natürlicher Helfer

Kokosöl gegen Zecken: Kokosöl
© Africa Studio / Shutterstock
Kokosöl gegen Zecken – funktioniert das wirklich? Wie das natürliche Mittel Mensch und Tier vor den Parasiten schützen soll, erklären wir dir hier.

Kokosöl gegen Zecken – hat das Mittel eine Wirkung? 

Zecken können uns schöne Spaziergänge im Wald und über Wiesen ruinieren – denn durch einen Stich (man spricht oft von einem Zeckenbiss, tatsächlich stechen die Tiere aber) kann der kleine Parasit unter anderem Krankheiten wie Borreliose und FSME übertragen. Zwischen März und Oktober haben Zecken Hochsaison, aber sie gelten als außerordentlich robust und können uns auch in den restlichen Monaten im Jahr belästigen. Am besten ist der vorbeugende Schutz – und tatsächlich kann Kokosöl gegen Zecken helfen.

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Warum hilft Kokosöl gegen Zecken? 

Es muss also nicht immer direkt ein chemisches Zeckenschutzmittel mit giftigen Pestiziden zum Einsatz kommen, das die Haut reizen kann: Sogar eine Studie belegt die Wirksamkeit von Kokosöl gegen Zecken. Denn unbehandeltes Kokosöl, also Bio-Kokosöl, enthält bis zu 60 Prozent der sogenannten Laurinsäure. Zecken meiden diese Fettsäure – sie schreckt die Tiere praktisch ab und die Zecken lassen sich einfach wieder von der eingeriebenen Haut fallen, ohne zuzustechen. Entdeckt haben das Forscher in einem Labor der FU Berlin. Sie setzen in ihrer Untersuchung eine zehnprozentige Laurinsäurelösung ein. Das überraschendes Ergebnis: Zwischen 81 und 100 Prozent aller Zecken ließen aufgrund dieser Lösung von der getesteten Oberfläche ab.

Zwar hält die Wirkung nicht ganz so lange an wie beim klassischen Schutzmittel gegen Zecken, aber für ausgedehnte Spaziergänge kann das Kokosöl uns als Hausmittel vor Zecken schützen. Es wird geschätzt, dass die Wirkung bis zu sechs Stunden lang anhalten kann.

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Tipps zur Anwendung von Kokosöl 

Willst du dich mit Kokosöl gegen Zecken schützen, solltest du dich vor einem Ausflug in die Natur großzügig mit dem Öl einreiben. Besonders die Hautstellen, die du mit Kleidung nicht bedecken kannst – zum Beispiel die Ohren, den Nacken, Achseln und Kniekehlen. Denn an feuchten, warmen Hautstellen setzen sich Zecken am liebsten fest.

Gesundheit für vier Pfoten: Kokosöl gegen Zecken hilft auch Haustieren

Besonders praktisch: Nicht nur Menschen profitieren von der Wirkung der Laurinsäure im Kokosöl, auch Tiere wie Katzen und Hunde lassen sich damit gut behandeln. Damit der Liebling auf vier Pfoten nicht von Zecken belästigt wird, einfach etwas Kokosöl auf hervorstehende Körperstellen auftragen, zum Bespiel auf die Ohren, den Kopf, Nacken und Rücken. Kokosöl gegen Zecken vertragen Hunde, Katzen und Co. in der Regel besser als chemische Schutzmittel – außerdem mögen viele Tiere den Geruch und lassen sich gern damit behandeln. Auch hier sollte am besten ein Bio-Kokosöl eingesetzt werden.

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Und was, wenn es trotz Kokosöl doch passiert ist? 

Entdeckst du aller Vorsichtsmaßnahmen wie der Anwendung von Kokosöl zum Trotz doch eine Zecke, solltest du sie schnellstmöglich entfernen. Der einfachste Weg: Fasse das Tier mit einer Pinzette möglichst hautnah an und ziehe es langsam und mit gleichbleibendem Zug heraus. In der Apotheke gibt es sonst aber auch spezielle Zeckenkarten, mit denen das Herausziehen der Zecke noch einfacher wird.

Tipp: Hier erfährst du außerdem, ob eine Zeckenimpfung sinnvoll ist, ob Schwarzkümmelöl gegen Zecken hilft und welche Hausmittel gegen Sodbrennen helfen. Außerdem erklären wir die Schwarzkümmelöl Wirkung.

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