Stress-Symptome und Folgen im Überblick

Dauerhafter Stress kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Wir erklären, wie du Stress-Symptome erkennst und welche Folgen Stress haben kann.

Was ist Stress?

Generell bezeichnet Stress eine Reaktion, bei der der Körper bestimmte Hormone ausschüttet, die uns kurzfristig leistungsfähiger machen sollen. Hält der Stress aber für längere Zeit an, kann das negative Auswirkungen auf Körper und Geist haben, weil die Stresshormone nicht mehr ausreichend abgebaut werden können. Daher unterscheidet man auch unter akutem und chronischem Stress – letzterer ist die für unsere Gesundheit gefährliche Variante.

Generell hat jeder Mensch eine andere Stressreaktion – Experten sprechen daher von einer individuellen Stresstoleranz, die zum einen biologisch bedingt ist und zum anderen in den ersten Lebensjahren geprägt wird. Deshalb werden manche Menschen bei Stress schneller krank als andere. Aber auch hier gilt: Chronischer Stress macht sich früher oder später bei allen Menschen durch verschiedene Symptome bemerkbar.

Welche Stresshormone gibt es?

Bei Stress schüttet der Körper folgende Hormone aus:

  • Adrenalin
  • Noradrenalin
  • Cortisol
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Werden diese Stresshormone vermehrt ausgeschüttet, unterdrückt das außerdem wiederum andere Hormone, beispielsweise die des Stoffwechsels. Dadurch kann es passieren, dass der Körper vermehrt Fett einlagert und Muskelmasse abgebaut wird. Außerdem schwächt Stress auf Dauer das Immunsystem – wodurch wir anfälliger für Infekte werden.

Welche Stress-Symptome gibt es?

Steht der Körper unter Dauerstress, macht sich das durch verschiedene Stress-Symptome bemerkbar. Es gibt dafür sowohl körperliche als auch seelische Anzeichen, die oft auch zusammen auftreten. Folgende körperliche Stress-Symptome gibt es:

Chronischer Stress kann aber auch mentale Auswirkungen haben. Folgende seelische Stress-Symptome können auftreten:

  • Innere Unruhe
  • Erhöhte Reizbarkeit
  • Depressive Verstimmungen / Depression
  • Burnout
  • Konzentrationsstörungen
  • Vergesslichkeit
  • Angststörungen
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS)
  • Zwangsstörungen
  • Essstörungen

Stressbewältigung: Die besten Tipps gegen zu viel Stress

Wer seine individuelle Stresstoleranz nicht kennt, sollte genau auf mögliche Anzeichen für zu viel Stress achten und darauf reagieren, indem er nach Möglichkeit zum Beispiel eine Situation vermeidet, die bei ihm Stress-Symptome auslöst. Folgende Maßnahmen zum Stressmanagement sind sinnvoll:

Wichtige Lese-Tipps: Du willst dich weniger gestresst fühlen? Noch mehr Tipps gegen Stress bekommst du im Artikel Stress abbauen. Außerdem erklären wir, was gegen Müdigkeit hilft und wie du eine depressive Verstimmung loswirst.

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