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Richtig atmen will gelernt sein

Richtig atmen will gelernt sein
© Mueller/Corbis
Wer das richtige Atmen beherrscht, wird automatisch ruhiger. Und bekommt neue Energie und Kraft.

Wir tun es alle, von Geburt an. Ständig und ohne es zu merken. Ganz von allein. Mit dem Atmen halten wir uns am Leben. Bei jedem Atemzug bekommen wir, was unseren Körper bis in die kleinste Zelle mit Energie versorgt: etwa einen Drittel Liter Luft mit rund 20 Prozent Sauerstoff, dem Grundelement des Lebens. In den Lungenbläschen holt sich dann das Blut den Powerstoff - und lädt gleichzeitig Ballast (Kohlendioxyd) ab. Der dann einfach rausgeatmet wird.

Wie viel Sauerstoff der Körper aufnehmen kann, ist konditionsabhängig: Sportliche Menschen können um die acht Prozent verwerten, Untrainierte nur drei Prozent, müssen also häufiger atmen, um auf die gleiche Menge zu kommen. Doch nicht nur die Gesamtkondition entscheidet, auch die Technik: Richtig atmen heißt, tief in den Bauch atmen und die Lungen wieder ganz entleeren.

Testen Sie mal: Legen Sie sich ein Buch auf den Bauch, so erkennen Sie ganz schnell, ob Sie in den Bauch atmen oder nicht. Denn die meisten Menschen atmen nur in den oberen Bereich ihrer Lunge, lassen also die Hälfte der Kapazität ungenutzt. Da fühlt man sich schnell schlapp und müde.

Auf den Atem achten

Bewusste Pausen einlegen

Öfter mal gähnen und räkeln

Lachen für die Seele

Bewegt atmen

Atemschulen

Text: Margit Hiebl Fachliche Beratung: Johanna Leuschner, Atemtherapeutin aus Bad Tölz Ein Artikel aus BRIGITTE

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