Wach werden: Tipps für Langschläfer

8.00, der Wecker klingelt. Ihr erster Gedanke: Ich will nicht! Ihr zweiter Gedanke: Ich muss aber! Missmutig schleppen sie sich aus dem Bett, um sich - noch halb schlafend - unter die Dusche zu stellen. Wenn Sie auch ein Langschläfer sind und nicht wach werden, dann sind unsere Tipps genau das Richtige für Sie!

Energie-Stretching

Wenn Katzen aufwachen, dann dehnen, strecken und räkeln sie sich erst mal genüsslich, bevor sie loslaufen. Und das tut nicht nur Katzen gut: Während der Nacht schaltet der Kreislauf nämlich auf Sparflamme, Blutdruck und Puls sinken ab. Wenn es Ihnen schwer fällt, gleich voller Elan aufzustehen, sind Stretching-Übungen ideal - und zwar gleich im Bett. Damit kann sich der Körper ganz allmählich auf die Tages-Aktivität einstellen, der Kreislauf wird langsam hochgefahren und die Muskeln sanft auf Betriebstemperatur gebracht. Legen Sie sich für die drei kleinen Übungen ganz bequem flach auf den Rücken, und machen Sie jede Übung 2-3mal, jeweils etwa 15 Sekunden lang. Dann Seitenwechsel. Hinterher kommen Sie garantiert leichter aus den Kissen!

Übung 1

Linken Arm und linkes Bein lang ausstrecken, die Fußspitze zeigt nach oben. Das rechte Bein anwinkeln und mit der rechten Hand den Oberschenkel sanft zum Bauch ziehen. Dabei die linke Faust kräftig öffnen und schließen und den rechten Fuß kreisen lassen.

Übung 2

Beide Füße aufstellen und die gestreckten Arme über dem Kopf kreuzen. Die Handflächen zusammendrücken und die Knie zur Seite sinken lassen.

Übung 3

Beine wieder aufstellen, und ein Bein an die Brust ziehen. Dabei liegt eine Hand unter der Kniekehle, die andere auf der Wade. Das Bein ganz behutsam durchstrecken - nur so weit es angenehm ist. Kopf und Schultern bleiben auf der Matratze. Den Fuß nun im Wechsel beugen und strecken.

Wachduschen

Die Fitmacher im Bad sind ätherische Öle: Wie wär ?s mit einer Hallo-wach-Dusche mit Extrakten aus Minze, Zitrone und Lemongras (z.B. von Body Shop, Lavera, Origins)? Ein Zitronen-Melisse-Waschgel reinigt unreine oder Mischhaut auf anregende Art und zum Nachreinigen ist ein belebendes Pampelmusen-Gesichtswasser ideal (z.B. von Apotheker Scheller). Trockene Haut pflegen Zitrus-Körperöle oder reichhaltige Aroma-Bodylotions (z.B. von Weleda, Börlind oder Marbert). Und auch bei der Haar-Pflege müssen Sie nicht auf den Frische-Kick verzichten: Den bringen Rosmarin- oder Zitronen-Shampoos (z.B. von Weleda, Paul Mitchell), oder ein Tonic mit Menthol (z.B. von Guhl), das die Kopfhaut angenehm kühlt. Für zwischendurch sind spritzige Body Splashs praktisch, die erfrischen (z.B. von Clarins, Fa) - einige fixieren sogar zusätzlich das Make-up (z.B. von Juvena).

Shiatsu-Gesichtsmassage

Nach dem Duschen folgt die Pflege und die beginnt mit einer japanischen Massage. Jeden Morgen fünf Minuten - das reicht bei dieser Gesichtsmassage mit echter Tiefenwirkung! Alles, was Sie für diese Massage brauchen, ist eine Tagescreme und die beschreibenen fünf Griffe. Probieren Sie es aus und Sie werden sehen: ein müder Teint oder Knitterfältchen werden tatsächlich wegmassiert. Tipp: Am wirkungsvollsten ist die Massage, wenn Sie nur mit Mittel- und Ringfinger massieren.

Griff 1

Stirn und Schläfe: Tupfen Sie reichlich Creme auf Stirn, Wangen, Nase und Kinn. Streichen Sie zuerst mit dem rechten Mittel- und Ringfinger, dann mit den entsprechenden linken Fingern von der Nasenwurzel gerade nach oben (gut gegen Stirnfalten), weiter am Haaransatz entlang bis zur Schläfe. Dort mit den Fingerspitzen leicht drücken. Das hilft auch gegen Kopfschmerzen.

Griff 2

Wangen: Bei der rechten Gesichtshälfte beginnen und mit kleinen kreisenden Bewegungen drei spiralförmige Linien beschreiben. Zuerst das Kinn massieren und dann langsam zum Ohrläppchen kommen. Mit einem Druck aufs Ohr (die Zähne zusammenbeißen, dann fühlen Sie, wo der Punkt sitzt) die erste Linie abschließen. Weiter geht es von den Mundwinkeln bis zur Ohrmitte. Dort wieder pressen: Der Druck auf den Aurikularnerv soll beruhigen. Zuletzt von den Nasenflügeln bis zur Schläfe massieren und leicht drücken.

Griff 3

Augen: Den rechten inneren Augenwinkel etwa drei Sekunden pressen. Die Fingerspeitzen um das Auge herumführen und wieder drücken. Das macht schnell wach. Zum Schluss den Schläfendruckpunkt mit dem Mittelfinger drücken. Anschließend links massieren.

Griff 4

Nase: Abwechselnd mit der rechten Hand an der linken Nasenseite, dann mit der linken Hand an der rechten Nasenseite entlangfahren. Die Nasenflügel mit kleinen Auf- und Abwärtsbewegungen etwas fester bearbeiten.

Griff 5

Ohren: Das Ohrläppchen zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und drücken. Am Ohrrand entlang in fünf kreisenden Bewegungen erst auf- und dann abwärts kneten. Die Ohrmassage soll erfrischen und schnell neue Energie geben.

Farbe für die Laune

Es muss morgens kein schrilles Make-up sein - aber Abdeckcremes lassen Augenringe und dunkle Schatten sofort verschwinden. Mascara öffnet zumindest optisch die Augen und macht sie schön klar. Braune Wimperntusche paßt zu roten oder hellblonden Haaren, für alle anderen Haarfarben ist der Klassiker Schwarz optimal. Bei einer schönen, klaren Haut reicht ein Hauch Transparentpuder - sonst lieber vorher eine Grundierung nehmen. Die deckt Unreinheiten und rote Äderchen in Nullkommanichts ab und läßt die Haut wesentlich ebenmäßiger aussehen. Etwas Rouge bringt Leben ins Morgen-Gesicht. Dann noch der Lieblings-Lippenstift, und der Tag kann kommen!

Weckgarantie mit Rhythmus

Musiktherapeuten wissen es: Harmonische Melodien mit fließendem Rhythmus helfen Kraft zu tanken. Denn Musik geht sozusagen in den Bauch und beeinflußt ganz unbewußt die Psyche. Musikverlage bieten deshalb immer mehr CDs für beste Laune und mehr Energie an. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Musik den eigenen Geschmack trifft. Deswegen kommt man ums Testen nicht herum. Ideal für einen Energieschub am frühen Morgen sind z.B. die CDs, die "innere Kräfte zum Erwachen bringen" (aus der Serie "Einklang" von BMG Ariola).

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