Tara Stiles: Warum uns Yoga schön macht

Ihr geht es weniger um Spiritualität als um Bewegung und ein besseres Körpergefühl: Tara Stiles ist New Yorks erfolgreichste Yoga-Lehrerin. Ihr Beauty-Workout finden Sie in der aktuellen BRIGITTE - ab 15. Januar am Kiosk.

BRIGITTE: Wie kommt es, dass Yoga unser Aussehen verbessern kann? Tara Stiles: Die Bewegungen sorgen für einen schlanken, starken Körper. Die Haut strahlt, wir sehen jünger aus, haben mehr Charisma. Yoga verändert aber nicht nur den Körper und den Geist, der ruhig und gelassen wird, sondern das ganze Leben. Wenn man entspannt trainiert, lernt man, aufmerksamer sich selbst gegenüber zu werden - und das wiederum führt dazu, dass man besser auf sich achtet, sich bewegt, gesünder ernährt. Wenn man eine Übung macht, die man nicht mag, nur um Kalorien zu verbrennen, ist es wahrscheinlich, dass man sich danach mit ungesundem Essen belohnt. Das nennt man den Bestrafungs-und-Belohnungs-Teufelskreis. Yoga holt uns da raus und bringt uns in den Gefühlsmodus, das heißt, wir spüren uns und unsere Bedürfnisse wieder besser.

Welche Effekte hat Yoga auf Ihr Leben? Seit ich Yoga mache, bin ich glücklicher, gesünder und höre mehr auf meine Intuition. Yoga verbessert die Stimmung, sorgt für mehr Energie und weniger Stress, für besseren Schlaf, Gesundheit und Wohlbefinden. Am besten trainiert man jeden Tag, auch wenn man nur ein paar Minuten Zeit hat. Beginnen Sie schon morgens im Bett damit, sich drei Minuten auf Ihren Atem zu konzentrieren. Sie werden sich großartig fühlen!

Wie schafft man es, sich regelmäßig zu motivieren? Man sollte sich nicht zu viel Druck machen. Wichtig ist es, Spaß zu haben. Vielleicht ist es netter gemeinsam mit einer Freundin und zu einer Zeit, zu der man Lust hat, sich zu bewegen, und nicht dann, wenn man sich dazu zwingen muss. Wer begeistert ist, bleibt auch langfristig dabei.

Warum nennt man Sie in den USA eigentlich "die Yoga-Rebellin"? Ich habe bei meinem Yoga-Stil Strala viel weggelassen von der modernen Tradition rund ums Yoga: die Lehrer-Schüler-Beziehung, Sanskrit, das Singen und die Konzentration auf die Yoga-Position als Ziel zum Beispiel. Mir geht es vielmehr darum, den Menschen zu helfen, ihren Körper mit Leichtigkeit bewegen zu können, so dass sie wieder mit sich selbst in Kontakt kommen und gesund werden. Außerdem gibt es in meinen Kursen moderne Musik, zum Beispiel von Eddie Vedder oder den Rolling Stones. Strala ist eine Yoga-Party!

Welche ist Ihre Lieblings-Asana? Das kommt darauf an, wie ich mich gerade fühle. Ich liebe die Tänzer-Position, weil ich mich dabei stark und offen fühle. Und den Handstand und den Unterarmstand.

Wie ernähren Sie sich? Ich schaue, was meinem Körper guttut, und esse hauptsächlich Dinge, die man anpflanzen kann. Ich würde mich zwar nicht als Veganerin bezeichnen, aber es geht in die Richtung. Ich koche wahnsinnig gern und probiere ständig neue Gerichte aus, die ich bei Tumblr veröffentliche.

Interview: Daniela Stohn BRIGITTE 3/2014

Wer hier schreibt:

Daniela Stohn

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