Zuhause entspannen

Endlich Wochenende - und draußen ist es trübe, grau und kalt? Genau richtig, um sich gemütlich einzukuscheln und zu entspannen. Machen Sie Ihre Wohnung doch einfach zur Beautyfarm. Wir haben da ein paar neue Ideen...

Süßes Peeling

Sanfte Peelings mit Salz und Zucker glätten die Haut

Unsere Haut führt unter dicken Wollpullis und Tweedhosen zur Zeit ein Schattendasein, reagiert leicht gereizt. Und der Wechsel zwischen überheizten Räumen und kühlem Außenklima entzieht Feuchtigkeit und trocknet aus.

Nicht schlecht also, sich zunächst mal um raue Problemzonen zu kümmern: Hautschüppchen an Armen und Beinen werden sanft mit einem Peeling gelöst. Zum Beispiel mit milden Duschpeelings, die braunen Zucker enthalten und nach Zitrusfrüchten und Gewürzen duften (z. B. "Sweet Sensation" von Rituals, "Crystal Glow Sugar Rub" von Estée Lauder, "Sweet Sugar Body Scrub" von Rubinstein). Alternative: grobkörniges Salz aus dem Toten Meer oder Schlamm, angereichert mit ätherischen Ölen wie Grapefruit oder Ingwer (z. B. "Salt Rub" von Origins, "Sea Mud Scrub" von Erno Laszlo). Salz und Zucker glätten bestens und bringen wieder reichlich Feuchtigkeit in die Haut. Wer sehr empfindlich reagiert, sollte lieber ein Peeling ohne Duft nehmen (z. B. von RoC). Oder einen Seidenhandschuh benutzen (aus dem Reformhaus). Eine robuste Haut verträgt dagegen auch eine Peeling-Massage mit einem Luffa- oder Sisalhandschuh, der die Durchblutung kräftig ankurbelt. Dabei immer bei den Füßen beginnen und dann in kreisförmigen Bewegungen zum Herzen hin massieren. Anschließend wie gewohnt duschen oder in die Wanne steigen.

Erfrischendes Bad

Schon die Götter liebten Verbena (Eisenkraut, französisch Verveine) - es war das römische Wort für Altarpflanzen, die den Geist reinigen sollten. Heute sorgt ihr zitrusartiges Aroma in der Badewanne für wohlige Frische. Außerdem soll Eisenkraut den Kreislauf stärken. Man kann es fertig im Beutelchen kaufen ("Soothing Bath Infusions Verbena" von L'Occitane) - oder einfach eine Hand voll getrocknetes Eisenkraut (aus der Apotheke), Basilikumblätter und Meersalz in ein Stofftaschentuch legen, zuknoten und in das einlaufende Badewasser hängen. Alternative: fertige Dusch- oder Badeöle mit Rose, Lavendel oder Vanille, die stärken, entspannen oder harmonisieren (z. B. von Claire Fisher, Weleda, Apotheker). Auf dicke Schaumberge und sehr heißes Badewasser sollten Sie jetzt lieber verzichten - beides trocknet strapazierte Haut zusätzlich aus.

Natürliche Ölmassage

Duftöl für alle Sinne

Nach Bad oder Dusche wird ein duftendes Körperöl von der noch feuchten Haut am besten aufgenommen. Die eigenen Fette bauen sich nämlich durch das warme Wasser stark ab. Jojoba-, Sanddorn- oder Mandelöl müssen etwas kräftiger einmassiert werden, bringen dem Körper aber einen kräftigen Pflegeschub (z. B. "Sanddornöl" von Weleda, "Beautifying Composition" von Aveda). Sinnlich wird's, wenn Sie Ihre Haut mit zartem Rosenduft verwöhnen - der wirkt beruhigend und ausgleichend (z. B. "Rosenöl" von Claire Fisher, "Rosenbalsam" von Dr. Hauschka). Oder Sie hüllen sich in einen feinen, aromatischen Sprühnebel aus so genannten trockenen Ölen, die ganz schnell einziehen (zum Beispiel "Huile Sèche Adoucissant" von Décleor, "Huile Sèche Relaxante" von Payot).

Text: Susanne Faust Fotos: Ray Parker Produktion: Birgit Potzkai Haare und Make-up: Steven Inch
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