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Das 1x1 der Fashion-See 3 Style-Tipps, mit denen du den Maritim-Trend locker schaukelst

Rot, weiß, blau: Frau im Streifenshirt guckt aus einem Fenster
© fmax / Shutterstock
Alles Klarschiff für's Meer und die salzig frische Brise? Wir zeigen euch, wie ihr den maritimen Look so stylt, dass ihr nicht über Fashion-Board geworfen werdet.

Mythen um Seefahrer:innen gehören heutzutage nicht unbedingt zur Standardausrüstung. Und überhaupt, wer weiß schon, was an Nymphen und Klabautermann dran ist? Um uns in den maritimen Look zu verlieben, müssen wir nicht "Die Schatzinsel" auf Dauerschleife schauen oder wissen wer Klaus Störtebeker war. Wer zu einer Quiz-Show gehen möchte, sollte letzteres vielleicht doch parat haben: Er war ein berühmter Pirat, um den bis heute viele Sagen kreisen. Sein Name kommt übrigens aus dem Plattdeutsch und heißt so viel wie "Stürz den Becher". Der Nautik-Look kommt allerdings nicht von ihm, sondern schnupperte zunächst in England an der Meeresbrise. Es ist ein Look, der so ikonisch ist, dass er bis heute die Segel gehisst hat.

Rot, weiß, blau: Das 1x1 des Maritim-Stylings

"La marinière" ist das klassische Ringelhemd

Denken wir an maritim, kommt uns vermutlich direkt das horizontal gestreifte Shirt in den Sinn. Zurecht, denn in England, Frankreich und dem Norden Deutschlands ist dieses zeitlose Stück sehr beliebt. Allgemein kann man sogar sagen, es zählt zu den Basics, die in jeden Schrank gehören – bei Mann wie Frau. Ob schlicht, als Crop-Shirt oder mit blauen, schwarzen oder roten Streifen. Die Variationen sind vielfältig und wurden von Coco Chanel bis Jean-Paul Gaultier etliche Male für den Runway Neuinterpretiert. Der schnellste Look ist klassisch mit Leinenhose oder Jeans kombiniert, roter Lippenstift und bequeme Espadrilles dazu. Ein bisschen mutiger wird es mit Crop-Ringelshirt unter beispielsweise einem oversized Anzug.

Die inneren Werte: Das Material 

Die besten Seefrauen und -Männer der Geschichte waren ihren Liebsten gegenüber loyal, ehrlich und zuverlässig. Da das sogar für die Pirat:innen gilt, sollte unsere Kleidung sich auch daran halten. Nicht nur für's eigene Empfinden, denn wer kennt's nicht: Der warme Wollpullover kann so kratzig sein, dass er die nächsten Jahrzehnte in der hintersten Ecke des Schranks verbringt. Wenn wir es ganz genau haben möchtet, dann achten wir beim Stylen auf das Material der Kleidung. Das wertet den Look auf und hat den schönen Nebeneffekt, dass wir hochwertigere Pieces kaufen, an denen wir lange Freude haben werden. Wer also gerade auf dem Ausguck sitzt, sollte nach Hosen aus Leinen, Hanf sowie Baumwolle Ausschau halten.

Accessoires, die wir auf Fashion-See brauchen

Besonders nautisch ist und bleibt die typische Seefahrersmütze. Kleines Geheimnis für unsere DIY-Queens: Guido verrät, wie du seine Schiffersmütze nähst. Damit wir uns bei kalter Brise keinen steifen Nacken holen, gehört in jeden Schrank auch ein hübsches Seiden- oder Satintuch. An Tagen, an denen wir wieder gewöhnliche Landratten sind, können wir das alternativ als Kopfbedeckung nutzen. 

Guido

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