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Styling 4 Layering-Hacks, die den Zwiebellook zum Trend machen

Styling: Frau im Zwiebellook aus Denim und Wolle
© eversummerphoto / Shutterstock
An kalten Tagen kann das Styling zur Herausforderung werden. Wir sagen Hallo zum Zwiebellook und verraten, was den Layering-Look ausmacht.

"Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!" – der erste Satz, der um die Ohren fliegt, wenn man sich bei den Großeltern über die Kälte beschwert. Stimmt... heißt aber nicht, dass wir auf stilvolle Looks verzichten müssen. Das "Zwiebelprinzip" beim Layering hält uns warm und flexibel: Sollte es doch nicht so eisig sein wie erwartet, ziehen wir einfach eine Schicht aus. Aber wie gelingt das, ohne sperrig auszusehen und sich anzufühlen? 

Styling: Diese Schichten gehören in den Zwiebellook

Das Styling beginnt mit der Unterwäsche

Und zwar mit der passenden Unterwäsche. Hier gibt es nämlich einiges zu beachten: Weil mehrere Schichten folgen, steigt auch die Wahrscheinlichkeit zu schwitzen – insbesondere dann, wenn wir viel unterwegs sind oder zwischen Drinnen und Draußen wechseln. Nach der Dusche also erstmal ein Deo eures Vertrauens! Greift zu Slips aus Baumwolle, um den Intimbereich frisch zu halten. Der Stoff ist nämlich atmungsaktiv, wodurch sich keine Feuchtigkeit bildet. Das ist wichtig, weil diese sonst als Nährboden für Pilzinfektionen dient oder zu unangenehmen Gerüchen führt. 

Die goldene Zwiebellook-Regel: Von dünn zu dick

Goldene Regel: Lieber mehrere dünne Schichten, als eine dicke. Wir starten mit einer Basisschicht, die wie oben beschrieben bestenfalls aus Baumwolle ist. Danach folgt die Wärmeschicht, das kann beispielsweise ein Pullover sein. Anschließend ein passender Mantel zur Isolierung, also als Schutz vor Regen und Wind. Durch die verschiedenen Schichten wird die Wärme gespeichert, gleichzeitig wird das Eindringen von Nässe zusätzlich verhindert. 

Verschiedene Texturen, Muster und Längen 

Das Schöne am Layering ist, dass sich unsere Sommer- und Frühjahrsgarderobe nahtlos in den Winter-Style einfügen kann. Das gilt nicht nur für leichte Stoffe, sondern auch für grelle Farben. Pinkes Hemdkleid? Kein Thema: grauer oversized Strickpullover drüber, schicke Flared Jeans, dazu schwarzeSockboots. Funktioniert auch mit den Satin Pants aus dem letzten Strandurlaub. Durch das Mischen verschiedener Stoffe wie Baumwolle, Schurwolle und Seide, verleiht ihr einem monochromen Look eine edle Tiefe. 

Warme Füße

Auch untenrum wird es schnell ungemütlich bei mehreren Schichten. Damit alles ganz ohne Zwicken sitzt, nehmt lieber eine Strumpfhose, die eine Nummer zu groß ist, als eine, die zu klein ist! Eine kurze Sportshorts drüber schützt zusätzlich eure Nieren und ihr könnt euch ohne bedenken bücken, solltet ihr einen Rock tragen. Und natürlich: Söckchen nicht vergessen. Kein Fan von Strumpfhosen? Dann tut's auch die Thermoleggings unter den weiten Jeans. Mit den richtigen Boots rundet ihr euren Look vollständig ab. Gerade bei Winterstiefeln, in denen mehrere Schichten getragen werden, schadet es nicht, eine Nummer größer zu nehmen, sodass alles seinen Platz findet.

Guido

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