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Wind of change 5 Wege der Typveränderung

Wind of Change: Frau mit kurzen Haaren und Mikro-Pony
© Look Studio / Shutterstock
Keine Lust mehr auf das, was du im Spiegel zu sehen bekommst? Nicht Trübsal blasen, sondern sofort die Energie und Sehnsucht nach Neuem nutzen, um frischen Schwung reinzubringen! 

Es ist ein Gefühl, das sich langsam anschleicht und zunächst nur durch Kleinigkeiten bemerkbar macht. Irgendwann ist es so präsent, dass man nicht drumherum kommt, es anzuerkennen und sich eingestehen muss: "Ich seh so langweilig aus" oder "Ich will einen Neuanfang!". Du musst nicht gleich dein gesamtes Hab und Gut verkaufen, auswandern und dich irgendwo in Bali einer Schweigemeditation widmen. Eine Typveränderung ist viel leichter, als man denkt und bedarf nichts weiter als ein bisschen Mut!

Wind of change: Zeit für deinen neuen Look

Visualisiere dein neues Ich

First things first: Für wen machst du diese Veränderung? Für dich oder für andere? Ist sie für andere, dann kehre nochmal in dich. Ist sie für dich ganz alleine, dann stürze dich direkt in die Planungsphase. Damit das Projekt Typveränderung nicht zum Flop wird, lohnt es sich, einen Blick nach Innen zu richten: Was gefällt mir an mir und was gefällt mir unabhängig von mir? Wo wünsche ich mir Veränderung? Wie viel Zeit kann und will ich mir täglich für's Styling nehmen? Einige Fragen könnt ihr so beantworten, bei anderen hilft die Visualisierung. Plattformen wie Instagram und Pinterest sind tolle Tools, um ein Moodboard zu gestalten. Das Moodboard ist eine Collage deiner Lieblingsbilder, die dich inspirieren und als Wegweiser für den neuen Look dienen.

Der Kopf als Spielwiese

Die "Pinterest Predicts" geben jährlich Auskunft über kommende Trends. Nicht nur Mode- und Beautyliebhaber:innen profitieren davon, sondern auch jene, die sich für Interieur, Reisen, Technik und vieles mehr interessieren. Für 2022 sagt Pinterest einen Aufschwung in rebellischen Haarschnitten vor. Wie wäre es also mit einem Vokuhila oder einer ausgefallenen Färbung? Der schnellste Weg zur Änderung des Typs geht oftmals über die Haare. Blond wird Brünett, Brünett wird Rot, glatt wird lockig, und lang wird kurz. Wenn du in kleinen Schritten vorgehen möchtest, dann probiere Ponys, den klassischen Bob oder dezente Highlights. 

Schnipp-Schnapp, Haare ab!

Wie gesagt: Aus lang wird kurz. Als ich mir damals die Haare von BH-länge auf ganz kurz hab schneiden lassen, war das ein Akt der Befreiung und ein symbolischer Neuanfang. Das tat verdammt gut! Ich habe voller Achtsamkeit mitverfolgt, wie sie gemeinsam mit mir gewachsen sind. Die amerikanische Köchin Sophia Roe sagte über ihre Veränderung von Hüftlänge zu Kinnlänge, sie habe entdeckt wie viel ihrer Identität sie der Länge ihrer Haare zugeschrieben habe. "Viele Jahre habe ich die Länge meiner Haare mit meinem Wert assoziiert." – Oh, Sophia, ich fühle mit dir. Ein Kurzhaarschnitt heißt nämlich auch, sich nicht verstecken zu können, wodurch die eigene Komfortzone immer zu verlassen werden muss – an Good Hair Days sowie Bad Hair Days. 

Raum für die Veränderung schaffen 

Wenn Neues her soll, dann müssen wir dafür Platz schaffen: Ausmisten wird also groß geschrieben! Entfacht eure innere Marie Kondo und räumt euren Wohnraum auf. Dabei könnt ihr die Gelegenheit nutzen, um euch von alten Dingen, die keine Freude mehr bringen, zu trennen. Tauscht mit Freund:innen oder über Online-Portale wie Vinted. Dort könnt ihr auch direkt nach Dingen Ausschau halten, die zu eurem neuen Wunsch-Typ passen. Das ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt.

Nicht nur auf die Oberfläche schauen

Den äußeren Typ zu verändern, ist insgesamt kein Hexenwerk, sondern oftmals ein Prozess, der viel Freude bringen und Spaß machen kann. In deinem Inneren eine "Typveränderung" zu vollziehen, ist jedoch eine andere Sache… und wird manchmal fälschlicherweise verdrängt. Richten wir hin und wieder den Blick nicht in uns, dann können sich Gewohnheiten oder Verhaltensmuster entwickeln, mit denen wir irgendwie nicht mehr weiterkommen. Wir sollten uns daher auch regelmäßig fragen, wo wir uns gerade befinden, was wir verbessern sollten oder einfach in welchen Bereichen wir geduldiger mit uns selbst sein müssen. Freund:innen und Familienmitglieder sind übrigens eine große Hilfe: Frag doch mal bei ihnen, wie sie deine Stärken und Schwächen einschätzen, was ihnen richtig auf den Keks geht oder sie überhaupt nicht mehr missen möchten. 

Quellen: @sophia_roe, Marie Kondo, Pinterest

Guido

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