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Kleine Seren-Kunde Diese 5 Skincare-Booster tun deinem Hautbild gut

Gesichtsseren: Frau hälts Serum in der Hand
© rostock-studio / Shutterstock
Um die Pflege-Routine mit wirkungsvollen Inhaltsstoffen zu erweitern, eignen sich besonders gut Gesichtsseren. Wir stellen euch fünf Scincare-Booster vor und wobei sie der Haut helfen können!

Die richtige Scincare-Routine ist elementar wichtig, um die Hautbarriere zu erhalten und einen ebenmäßigen Teint zu zaubern. Dazu gehören eine gründliche Reinigung bis hin zur reichhaltigen Pflege am Tag und in der Nacht. Vor allem die für dich am besten geeignete Creme und Sonnenschutz sind wichtig. So, das wären die Basics. Wer die Pflege aber noch etwas intensivieren möchte, kann auf Gesichtsseren zurückgreifen. Sie können mit ihren besonders effektiven Wirkstoffen gezielt die Haut aufbauen und schützen. Aber welches Serum eignet sich am besten für deinen Teint? Wir bringen Licht in den neuen Seren-Dschungel.

Die richtige Auswahl an Inhaltsstoffen eines Serums zu treffen, kann ganz schön kompliziert werden. Eine genaue Hautanalyse von Dermatolog:innen oder Kosmetiker:in würde sich dazu eignen, um schon vorab zu wissen, wo deine Haut vermehrt Unterstützung im Aufbau benötigt. Fünf verschiedene Inhaltsstoffe, die mittlerweile in jeder Drogerie und jedem Kosmetikgeschäft zu erhalten sind, sind Hyaluron, Niacinamide, Ceramide, Vitamin C und Retinol. Wir erklären euch, was genau hinter den Wundermittelchen steckt. 

Hyaluronsäure für die Feuchtigkeit

Hyaluronsäure ist eine Substanz, die in unserem Körper bereits vorkommt – im Bindegewebe. Durch sie wird im Körper Wasser gebunden, weshalb sie für uns als Feuchtigkeitsspeicher fungiert. Beispielsweise unterstützt das Hyaluron im Körper auch die Bewegung der Gelenke und die Feuchtigkeit der Augen. Auf die Haut hat es einen straffenden Effekt

Da der Körper Hyaluronsäure abbaut, muss er sie auch immer wieder aufbauen. Mit den Jahren nimmt die körpereigene Funktion aber ab. Zusätzlich zum Kollagenabbau, der im Alter ebenfalls einsetzt, führt dieser Prozess dazu, dass die Haut an Elastizität verliert und Falten entstehen.

Es empfiehlt sich also tatsächlich schon früh, die Haut durch hyaluronhaltige Pflege zu unterstützen, am besten sogar ab 20 Jahren.

Gegen Unreinheiten und Pigmentierung mit einem Niacinamid Serum

Niacinamid ist ein Vitamin B3 Derivat und somit eine Form von Vitamin B3. Es wurde nachgewiesen, dass es eine positive Auswirkung auf die Haut hat: Zum einen reguliert es die Talgproduktion der Haut, wodurch es helfen kann, die T-Zone des Gesichts zu mattieren. Zum anderen wirkt das Vitamin antibakteriell und beugt somit Unreinheiten hervor. Für Probleme mit Pigmentierung im Gesicht kann ein Niacinamid Serum ebenfalls helfen, da das Vitamin B3 Derivat die Synthese von Melanin hemmt. Gleichzeitig sorgt es für einen strahlenden Teint und spendet Feuchtigkeit. 

Damit Niacinamid wirken kann, solltest du darauf achten, dass das Serum eine Konzentration von mindestens 2 bis 5 Prozent hat – eine zu hohe Konzentration ist allerdings auch nicht gut, da es sonst Hautrötungen hervorrufen kann. 

Wichtig bei einem Niacinamid Serum ist zu wissen: In Kombination mit Vitamin C kann sich Niacinamid zu Niacin (Nikotinsäure) umwandeln und die Haut extrem röten. Um das zu vermeiden, sollte eine halbe Stunde zwischen dem Auftragen der beiden Produkte gewartet werden, damit sich der pH-Wert der Haut wieder einpendeln kann. 

Ceramide zum Schutz der Hautschutzbarriere

Bei Ceramiden handelt es sich um Lipide, die in unserer Haut vorkommen und sogar 50 Prozent der obersten Hautschicht ausmachen. Sie sind grundlegend für eine gesunde Hautbarriere. Eine zusätzliche Pflege mit Ceramiden ist deshalb effektiv, da wir so die Haut bei der Aufrechterhaltung der Hautschutzbarriere unterstützen können. Auch mit einem ceramidhaltigem Serum wird für mehr Feuchtigkeit gesorgt, da es verhindert, dass die Haut an Wasser verliert. Das Serum wirkt besonders gut in Kombination mit anderen Stoffen, die die Hautbarriere unterstützen – beispielsweise Niaciamiden oder Retinol. Mit den Jahren lässt die körpereigene Neubildung von Ceramiden nach, weshalb ein Serum helfen kann. Ceramide gehören zu den wichtigen Anti-Aging-Wirkstoffen. 

Vitamin C für Straffung und gegen Fältchen 

Für den Körper ist Vitamin C überlebenswichtig. Wir nehmen es durch Lebensmittel auf, können unsere Haut aber durch die Pflege von außen zusätzlich gut damit versorgen. Ein Vitamin C Serum ist das Mittel gegen Fältchen und für Anti-Aging, da es nachhaltig die Kollagenproduktion anregt, das Bindegewebe strafft und Falten aufpolstert. Es wirkt antioxidativ und schützt die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen und kann somit auch gegen Entzündungen und Pickelmale wirken. Es sollte ein bis zwei Mal am Tag aufgetragen werden, da der Körper es nicht speichern kann. 

Retinol zur Stärkung der Kollagenbildung und des Gewebes

Retinol ist zwar kein körpereigener Stoff, aber wird von uns in der Regel in Form von Vitamin A und Provitamin A durch Lebensmittel wie Möhren, Orangen oder auch Fleisch aufgenommen. Zusätzlich kann es aber auch über die Haut in den Körper gelangen und sie stärken. Retinol ist besonders hilfreich für die Enzymaktivität sowie die Kollagenbildung. Diese werden durch das Retinol angeregt und die Haut wirkt straffer und das Gewebe wird aufgepolstert. 

Das Retinol-Serum sollte nicht zu hoch dosiert sein. Maximal 0,3 Prozent sollten enthalten sein, damit die Haut nicht rötet oder gereizt wird. 

Wichtig bei Retinol ist allerdings zu wissen, dass es photosensiblisierend wirkt – die oberste Hautschicht wird abgetragen. Folgedessen verliert die Haut an Sonnenschutz. Das Retinol sollte also entweder nur abends verwendet werden oder ein extra starker Sonnenschutz durch Sonnencreme gewährleistet werden. 

Quellen: verbraucherzentrale.de

Guido

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