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Locken stylen So geht es!

Locken stylen: Freundinnen mit Locken lachen gemeinsam
© Jacob Lund / Shutterstock
Weiche Welle war gestern, jetzt geht’s wieder richtig rund! Darum haben wir einen Hairstylisten nach Tipps für eine frisch geringelte Mähne gefragt. So könnt ihr den dollsten Lockenschopf selbst stylen, falls euer Friseur grad keine Zeit für ein Date hat…

Verknallt in einen Kringel

So schön leicht und fluffig… "Allein wenn man lockiges Haar sieht, denkt man sofort an Freiheit. Ich beobachte gerade, dass mehr Frauen mit der eigenen Textur ihrer Haare arbeiten. Statt auf Wellen setzt man mittlerweile wieder auf richtige Locken. Und gelockte Ponys sind gerade besonders schwer angesagt", erklärt John-Frieda-­Ambassador Andreas Wild. Und wie findet man die richtige Locke für sich? "Das hängt von der Haarlänge und -textur ab. Sind die Haare zu kurz, hat die Locke gar keine Länge, um ihre Form aufbauen zu können, und steht daher nur von der Kopfhaut weg. Wenn man nicht von Natur aus Locken hat, kommt es bei der Wahl der Locke auch immer auf Stimmung, Anlass und Outfit an. Alles ist erlaubt." Austoben bitte!

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Kurzes Vorspiel

Wie wäscht man eigentlich lockiges Haar, um danach nicht wie ein begossener Pudel auszusehen? "Bei Naturlocken empfehle ich, mit einer Serie zu arbeiten, die zum Beispiel Abyssinian Oil enthält und speziell für lockiges Haar kreiert wurde. Dieses ist allgemein trockener und braucht dadurch mehr Feuchtigkeit", so Andreas. Sein Trick: "Bei extrem lockigem oder Afrohaar die Haarspülung nicht komplett ausspülen, da sich so die Locke noch mal extra definiert!" Alle, die glattes oder nur leicht gewelltes Naturhaar haben, brauchen diese schwere Pflege nicht. "Dieser Haartyp sollte eher ein Volumenshampoo verwenden, um dem Haar etwas Feuchtigkeit zu entziehen und es griffiger zu machen. So bekommt man schon etwas Textur." Lasst das Haar für Extragrip dann luft­trocknen oder föhnt es mit einem Diffusor-Aufsatz.

Es wird heiß

Jetzt geht’s los. Aber welches Tool nehme ich nur? Der John-Frieda-Experte weiß Rat: "Mein Favorit ist und bleibt der klassische runde Lockenstab ohne Clip. Am besten dreht man die vorderen Strähnen vom Gesicht weg, das sieht einfach natürlicher aus und öffnet das Gesicht. Ich knete vorher gern Schaumfestiger in den Ansatz für mehr Volumen, gebe dann aber in die Spitzen ein Serum, um das Haar nicht austrocknen zu lassen." Und bei Naturlocken? "Braucht man oft nur einen Diffusor. Wickelt das Haar über Nacht in ein Seidentuch ein, damit es am nächsten Morgen nicht so crazy aussieht."

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Lange Nacht gehabt?

Schön und definiert sollen die Locken aussehen und nicht so wild verwuschelt, dass man auf falsche Gedanken kommt. Klappt mit einem einfachen Trick: "Lasst die Bürste weg!", rät der Haarexperte. "Nach dem Stylen das Haar nicht bürsten und auch nicht dauernd daran rumspielen. Schließlich hat man immer etwas Feuchtigkeit an den Händen, was dazu führt, dass Frizz leichter entstehen kann." Und noch ein Kardinalfehler: zu viel Haarspray! Das beschwert die Haare nur. Besser sind spezielle Stylingcremes und -sprays. Andreas trägt sie so auf: "Ich arbeite nur ganz wenig Creme in den Haareinsatz und gebe etwas Stylingspray in die Längen. Weniger ist hier mehr!"

Dieser Artikel erschien ursprünglich im Guido Heft Nr. 05/2021.

Guido

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