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Partnerschaft 5 Gewohnheiten, die auch in langen Beziehungen niemals aussterben sollten

Frisch verliebt: Älteres Paar lacht in einer Umarmung miteinander
© Halfpoint / Adobe Stock
Nach einer langen Zeit miteinander werden Dinge manchmal zur Routine. Beispielsweise das gemeinsame Fernsehen, Abendessen oder die ewige Frage danach, wie der Tag war – und das schnelle Abtun eben dieser Frage mit ein bis zwei Wörtern. 

Selbst wenn wir unsere:n Partner:in anscheinend schon in- und auswendig kennen und viele Tage und Nächte mit ihm:ihr verbracht haben, heißt das nicht, dass wir nicht noch etwas Neues entdecken können. Auch nach Jahren oder Jahrzehnten können wir noch voneinander lernen und uns überraschen. Beispielsweise, weil ihr oder euer:eure Liebste:r neue Hobbys oder Musik für euch oder sich entdeckt. Wir geben euch fünf praktische Tipps, mit denen ihr euch besser kennenlernen und eure Beziehung stärken könnt.

Diese Gewohnheiten solltet ihr auch in langen Beziehungen pflegen

1. Gemeinsame Erinnerungen schaffen

Ihr könnt oft schon auf Jahre voller schöner Momente zurückblicken, aber neue Erinnerungen zu schaffen ist ebenfalls hervorragend für eure Glückshormone. Was wolltet ihr schon immer ausprobieren oder anschauen? Vielleicht möchte eine:r von euch eine bestimmte Sportart testen oder einmal durch Berlins Katakomben streifen? Einen Poetry Slam, einen Burlesque-Abend oder eine Oper besuchen?

In einem kleinen Spiel könnt ihr euch mit den neuen Ideen immer wieder abwechseln. Denn die Entscheidungen sollten nicht nur an einer Person hängen bleiben. Die Möglichkeiten sind, was neue Unternehmungen angeht, endlos. Wir müssen sie nur finden – und im gemeinsamen Brainstorming ist das meistens gar nicht so schwer.

2. Spaß miteinander haben

Es können auch kleinere Dinge sein, die euch eine Freude bereiten. Beispielsweise ein verrücktes oder kniffliges (Brett-/ Karten-/ Gesellschafts-)Spiel oder eine Motto-Party mit Freund:innen. Manchmal reicht eine improvisierte Wohnzimmer-Tanzparty zu zweit oder ein Lieblingssong, der lautstark durch den Raum geschmettert wird, schon aus – oder gleich beides zusammen.

Anstatt immer den gleichen Mustern nachzugehen, können wir aus diesen ausbrechen und den:die andere:n teilweise damit überraschen. Das macht dem:derjenigen, der:die es sich ausgedacht hat – meistens aber sogar beiden Partner:innen – Spaß.

3. Date Nights

Gegen das Couch- und Jogginghosen-Leben ist nichts einzuwenden: Es ist bequem, gemütlich und ruhig. Doch hin und wieder kann es etwas Besonderes sein. Auch hier könnt ihr gut im Wechsel entscheiden, wo es hingehen soll. Das klassisch Italienische oder das Kenianische Restaurant? Koreanisch oder Griechisch? Es gibt so viele verschiedene Küchen und Speisen, die wir in einem Leben gar nicht alle testen können – warum also nicht wenigstens versuchen, einen Teil abzudecken. Weitere Ideen: Ins Kino, Theater oder zu einer anderen Veranstaltung zu gehen – oder mit Wein und etwas zu Snacken gemeinsam eine schöne Aussicht oder den Sonnenuntergang genießen.

4. Quality Time

Nicht nur etwas miteinander zu unternehmen kann schön sein. Auch gemeinsam nichts zu tun oder miteinander intim zu werden. Das kann bei einem gemütlichen Abend vor dem Kamin passieren, im Bett oder ein Anlass sein, gemeinsam ein Bad zu nehmen. Jedenfalls dann, wenn die Badewanne groß genug ist. Bestellt bei eurem Lieblingsrestaurant, lasst es euch gut gehen und seid euch einfach mal wieder nah.

5. Miteinander sprechen

Die Frage danach, wie der eigene Tag war, wird oft schnell mit einem "gut" beendet. Stattdessen können es aber ruhig drei bei vier Sätze sein – und es braucht dazu nichts Weltbewegendes. Es kann auch darum gehen, was ihr morgens in der Zeitung gelesen oder was ihr euch zum Mittag gekocht habt oder beispielsweise wie viel beim Einkaufen los war. Erzählt euch einfach das, was euch im ersten Moment einfällt und hört später eurem:eurer Partner:in bei ihrem Part aktiv zu.

Um eine noch emotionalere Ebene zu schaffen, gibt es außerdem viele Tipps, wie ihr miteinander über eure Beziehung sprechen könnt.

Verwendete Quelle: Psychology Today

Guido

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