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Schläfst du noch oder badest du schon? Wieso die Badewanne jetzt ins Schlafzimmer verfrachtet wird

Badewanne im Schlafzimmer
© JasminkaM / Shutterstock
Eine Badewanne im Schlafzimmer? Das nennt sich mal ein ungewöhnlicher Wohntrend – hinter dem mehr steckt, wie eine Design-Psychologin erklärt.

Sanitäranlage im Schlafzimmer? Solche wilden Ideen kennen wir eigentlich nur aus hippen Hotels, die aus irgendeinem Grund meinen, man müsse unbedingt eine gläserne Dusche vor dem Bett stehen haben. Das könnte der Geschäftsreise zwar eine interessante Wendung geben – aber naja, für wirklich alltagstauglich haben wir diesen Trend nun nicht gehalten.

Jetzt scheint allerdings ein Möbelstück aus dem Badezimmer durchaus den Wunsch nach Veränderung zu verspüren. Es ist nicht die Dusche und keine Sorge, auch die Toilette bleibt uns im Schlafgemach erspart. Dafür möchte die Badewanne einziehen. 

"Es ist zu 100 Prozent lächerlich – und die coolste Entscheidung überhaupt"

In den Kopf gesetzt hat ihr die Idee Amber Dunford. Sie ist Design-Psychologin und hat sich in einer ihrer Kompositionen überlegt, die Badewanne einfach mal im Schlafzimmer zu platzieren. Wer dabei zunächst die Stirn runzelt, dem stimmt sie sogar zu: "Es ist zu 100 Prozent lächerlich und vermutlich die coolste Entscheidung überhaupt. Ernsthaft, macht es einfach!", erzählte Dunford gegenüber "Native Trails".

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Dahinter steckt mehr als eine fixe Idee. Die Design-Psychologin selbst war gerade Mutter geworden, als sie beschloss, die Badewanne in ihr Schlafzimmer zu integrieren. Der Raum hatte sich nach Schwangerschaft und Geburt eher wie ein Gefängnis angefühlt, die Badewanne machte ihn wieder  zu einem Entspannungsort: "Ich liebe die Idee, dass ein Bad viel mehr als ein Ritual gesehen wird, eine Art Selfcare, die außerhalb des Badezimmers stattfindet." Im Badezimmer ginge es hauptsächlich darum, sich fertig zu machen, da würde es auch mal dreckig. Baden wiederum sei eine viel sinnlichere Beschäftigung, die besser ins Schlafzimmer passt.

Amber Dunford ist übrigens überzeugt davon, dass ein gut eingerichtetes Zuhause direkt mit dem Wohlbefinden verknüpft sei. Wichtig ist also nicht nur, wie wir einen Raum finden, sondern vor allem, wie wir uns darin fühlen. Und in einer Badewanne fühlen wir uns meistens ziemlich wohl – genauso wie im Bett.

Guido

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