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Was wirklich zählt 4 Dinge, die dir helfen, die richtige Person zu finden

Dieses Jahr findest du die richtige Person für dich – mit diesen Tipps
Dieses Jahr findest du die richtige Person für dich – mit diesen Tipps.
© quietword / Adobe Stock
2023 soll dein Jahr der Liebe werden? Dann achte auf diese vier Dinge – sie werden dir dabei eine große Hilfe sein.

Neues Jahr, neues Liebesglück! Die Welt des Datings ist eine aufregende – manchmal aber auch ziemlich anstrengende, da müssen wir uns nichts vormachen. In der heutigen Zeit verlassen sich wohl nur noch die wenigsten darauf, dass sie dem:der Traumpartner:in zufällig im Supermarkt begegnen.

Die Dating-Welt ist digital, voller "Red Flags" und toxischer Verhaltensweisen, auf die wir ab dem ersten Date ein Auge haben müssen, und wird von Algorithmen beherrscht, die nicht immer zwingend unsere große Liebe im Fokus haben … Umso wichtiger ist es, informiert und mit der richtigen Einstellung in diesen wilden Ort voller Abenteuer, Desaster und allem dazwischen hineinzutauchen.

1. Du bist ein Original – dein Dating-Profil sollte es auch sein

Wer Dating-Apps nutzt, der:die weiß, was für Abgründe sich in den Profilen unserer Mitmenschen auftun können. Wenn sich die Bilder bei manchen Männern nicht gerade auf ihren Oberkörper beschränken, dann zeigen sie unsere (Alb)Traumprinzen gerne in sehr fragwürdigen Situationen, Posen, Perspektiven – oder gerne auch mit einer Mischung aus allem. Ganz zu schweigen von den Profiltexten.

Dabei zeigen Studien, dass sich Originalität positiv auf die Wahrnehmung der Intelligenz und des Humors auswirkt – und uns damit für potentielle Dating-Partner:innen attraktiver macht. Heißt also für uns:

  • Such Fotos heraus, die dich in das richtige Licht rücken: Und damit meinen wir bitte nicht, dass du möglichst jeden Filter deines Handys mehrfach verwenden sollst. Die Fotos sind das erste, was die andere Person von dir sieht, entscheide dich also für Bilder, die dich zeigen, wie du bist – gerne auch bei einer Sache, die du magst und die etwas über deinen Alltag aussagt. Das kann natürlich eine Sportart sein, aber wenn du nicht gerade regelmäßig in tiefblauen Flüssen umgeben von majestätischen Bergen ruderst, solltest du dich vielleicht für ein anderes, weniger beliebtes, Motiv entscheiden.
  • Stell dich gut dar: Nicht immer fällt es uns leicht, unsere besonders liebenswürdigen Eigenschaften hervorzuheben – da kann es helfen, sich mit guten Freund:innen an die Erstellung deines Profils zu machen. Bei den Informationen, die du teilst, kannst du eine große Frage im Hinterkopf haben: Was ist dir wichtig, dass dein potentielles Date über dich weiß?
  • Lass dich nicht von der App einnehmen: Viele Dating-Apps sind aufgebaut wie ein Spiel. Der Sieg, bzw. die Belohnung, ist ein "Match". Wer keins bekommt, ist ein:e Verlierer:in – so kann man sich zumindest schnell fühlen, wenn die Matches ausbleiben. Dabei kann es mannigfaltige Gründe geben, warum niemand deinem Profil ein Like gibt. Überarbeite dein Profil oder wechsle die App – immerhin gibt es genug von ihnen.

2. Such jemanden, der:die wortwörtlich dein "Match" ist

Intellektuell auf einer Ebene zu sein, ist für manche sehr wichtig in einer Beziehung
Intellektuell auf einer Ebene zu sein, ist für manche sehr wichtig in einer Beziehung.
© BullRun / Adobe Stock

Sicherlich, ob im echten Leben oder digital: Im ersten Moment entscheiden das Aussehen, die Gestik, Mimik und die Stimme darüber, ob wir jemanden attraktiv finden. Aber spätestens nach dem ersten längeren Gespräch kommen noch ganz andere Faktoren hinzu. 

Denn für nicht wenige Menschen ist es viel wichtiger, intellektuell kompatibel zu sein. Beziehungsexpertin Jenna Ponaman beschreibt intellektuelle Kompatibilität als eine von vielen Formen der Vereinbarkeit bei zwei Menschen. Auf intellektueller Ebene meint es, dass zwei Menschen durch Gespräche miteinander geistig angeregt werden – was nicht heißen muss, dass beide Personen denselben (hohen) IQ haben. Es meint lediglich, dass sie in der Lage sind, interessante Gespräche miteinander zu führen.

Das muss nicht unbedingt zu einer romantischen Beziehung führen – gerade Freund:innenschaften leben oft davon, dass sich beide Seiten intellektuell stimulieren. Doch wenn dir so etwas in einer Partner:innenschaft auch wichtig ist, achte auf folgende Anzeichen:

  • Das Gespräch fühlt sich leicht an, du hast nicht das Gefühl, dir ständig eine neue Frage ausdenken zu müssen, um das Schweigen zu überbrücken
  • Du hast keine Angst davor, dass ihr anderer Meinung seid, weil ihr trotzdem angeregt und respektvoll über das Thema sprechen könnt
  • Die Sicht der Dinge der anderen Person zu hören, ist aufregend für dich
  • Du lernst etwas Neues, wenn du dich mit diesem Menschen über ein Thema austauschst 

Wie bereits gesagt, intellektuelle Kompatibilität ist nur eine von vielen Formen und nicht jedem Menschen ist es wichtig, so eine Art von Übereinstimmung mit dem:der Partner:in zu haben. "Es gibt ebenso die emotionale, physische und spirituelle Kompatibilität, die für eine gesunde Beziehung grundlegender sind", sagt Sex- und Intimitätscoachin Zoe Kors im Gespräch mit "Healthline".

3. Achtsamkeit ist auch in Beziehungen wichtig

Während wir vor allem bei Themen wie Mental Health an Achtsamkeit denken, hat sie auch in unseren (romantischen) Beziehungen einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert. Studien fanden heraus, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Achtsamkeit und der Beziehungszufriedenheit gibt. Einige mögliche Schritte, um achtsamer in deinen Beziehungen zu sein, wären:

  • Sei präsent im Miteinander: Höre aktiv zu, sei neugierig und offen für dein Gegenüber.
  • Entwickle Empathie für deine:n Partner:in: Versuche, dich in dein Gegenüber hineinzuversetzen und die Gefühle zu verstehen (was besser ist, als sie lösen zu wollen).
  • Akzeptiere dein:e Partner:in: Jeder Mensch hat Ecken und Kanten, vermeintliche "Schwächen" und "Stärken" – lerne, deine:n Partner:in zu schätzen für die Person, die er:sie ist.

4. Versuche dich an neuen Dingen

Kleine Abenteuer auszuprobieren, kann von Anfang an nicht schaden
Kleine Abenteuer auszuprobieren, kann von Anfang an nicht schaden.
© Tsyb Oleh / Adobe Stock

Es ist natürlich schön, wenn sich zwei Menschen finden und eine gemeinsame Basis aufbauen. Aber es ist auch nie verkehrt, von Anfang an offen für neue Dinge zu sein – zum Beispiel in sexueller Richtung. Ein wenig Abenteuer, ein wenig Aufregung im Schlafzimmer, tun der Beziehung gut, wie Studien zeigen. Paare, die jeden Monat zumindest eine neue Sache ausprobieren – das kann eine neue Umgebung oder Sexstellung sein – sind sexuell besonders befriedigt. Es schadet also nicht, offen in eine neue romantische/sexuelle Beziehung zu gehen.

Verwendete Quellen: psychologytoday.com, journals.plos.org, ehealth.eletsonline.com, healthline.com, ncbi.nlm.nih.gov, utpjournals.press

cs Guido

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