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"Zuhausegefühl" Diese 5 Einrichtungsfehler solltest du vermeiden, um dich so richtig wohlzufühlen

Richtig Zuhause fühlen: Einrichtung
© Klaus Vedfelt / Getty Images
Sich zu Hause nicht wohlfühlen? Der Grund dafür ist meist relativ simpel: Die falsche Einrichtung. Oft sind es schon Kleinigkeiten, die einem ein Dorn im Auge sind und die Gemütlichkeit aus dem Raum ziehen. Wir haben für euch fünf Einrichtungsfehler gesammelt, die ihr besser vermeiden solltet, damit das nicht passiert!

Nach Hause kommen sollte etwas Schönes und Angenehmes sein. Etwas, bei dem man sich wohlfühlt – ein Ort eben, an dem man so richtig abschalten kann. Interior macht dabei sehr viel aus – die Anordnung der Möbel und Dekoration, Farben, die Anzahl der Gegenstände im Raum oder das Licht. Gemütlichkeit sollte in den eigenen vier Wänden großgeschrieben werden, doch wie kriegt man die Atmosphäre wieder hin? 

Wir haben für euch fünf Einrichtungsfehler, die ihr möglichst vermeiden solltet, um euch (wieder) richtig zu Hause zu fühlen.

1. Ungemütliches Licht

Im Punkt Gemütlichkeit macht Licht so einiges aus. Je greller und kalttoniger das Licht, desto ungemütlicher wirkt der Raum. Die richtige Beleuchtung sorgt für Struktur und ein wohnliches Ambiente. Ganz abhängig von dem Raum, – ob Arbeitszimmer oder Wohnzimmer – solltest du das Licht anpassen. Wenn das Wohnzimmer also nur dazu dient, sich auszuruhen und entspannt mit einem Kaffee auf dem Sofa zu sitzen, dann eignet sich warmtoniges Licht. Im Zimmer, wo viel gearbeitet und gelesen wird, ist helles Licht praktisch, – doch auf kalt-weißes Licht sollte am besten ganz verzichtet werden. Denn der kühle, blaustichige Unterton ist nicht nur grell für die Augen, sondern auch noch unheimlich ungemütlich.

Wenn du dir das Licht am liebsten so einstellen würdest, wie es zum gewünschten Ambiente passt, dann gibt es auch dimmbare warm-weiße Leuchtmittel. Eine Investition, die sich lohnt, denn auch durch das richtige Licht wird das Wohlfühlen im eigenen Heim positiv beeinflusst.

2. Zu wenig Stauraum

Es ist unangenehm, nach einem langen Tag nach Hause zu kommen und dann festzustellen, dass überall irgendetwas herumliegt. Unordentlichkeit macht nämlich mehr aus als gedacht, wenn es um das Gefühl geht, sich zu Hause zu fühlen. 

Daher ist es um so wichtiger genug Stauraum zu haben, um allen Kleinigkeiten einen Platz zu geben.  Dinge hinter Türen oder in Schubladen vernünftig zu lagern, lässt den Raum ordentlicher aussehen und gleichzeitig größer Wirken. Achte also beim Möbelkauf darauf, dass diese nicht nur gut aussehen und zusammenpassen, sondern gleichzeitig auch noch so praktisch sind, dass sich vieles verstauen lässt.

3. Möbel und Dekoration zusammenwürfeln

Möbel, ohne sie aufeinander abzustimmen, kaufen und Dekoration ohne jeglichen Hintergedanken auswählen, ist in den meisten Fällen nicht nur stillos, sondern bringt auch extreme Unruhe ins Gesamtbild. Meist geschieht das mit dem Wunsch, besonders schnell alles beisammen zu haben und ausgestattet zu sein. Dass verschiedene Möbel, Farben, Materialien und Muster einen chaotischen Eindruck machen können, wird dabei schnell vergessen. Achte also darauf, dass du dir im Vorhinein genug Gedanken machst, welche Möbel zusammenpassen und deinem persönlichen Stil entsprechen. Denn für ein modernes, aber gemütliches Zuhause braucht die Wohnung ein Konzept und einen roten Faden. 

Am nachhaltigsten sind zeitlose Möbel, die demselben Holz und gleicher Farbe entsprechen, sodass für einen Tapetenwechsel im wahrsten Sinne des Wortes nur eine andere Wandfarbe, Dekoration oder eine neue Anordnung der Möbelstücke reicht.

4. Zu viel Dekoration

Ein bisschen Deko schadet nicht und sorgt in den meisten Fällen für ein gemütliches und stilvolles Zuhause. Dochwenn es zu viel des Guten wird, dann kann aus schönen Stücken ein bedrückendes und einengendes Gefühl in den eigenen Räumen entstehen. 

Auf der einen Seite ist das allgemeine Vollstellen schon ein typischer Fehler, denn die einzelnen Dekoartikel gehen dabei unter. Vor allem aber kommt es darauf an, wie man Dinge richtig positioniert: Dekoration sollte am besten in ungerader Zahl aufgestellt werden. Also lieber drei oder fünf Vasen, Kerzen oder Bilderrahmen aufstellen anstatt vier oder sechs. Auch wenn sich diese Regel erst unwichtig anhört, macht es doch einen deutlichen Unterschied. 

5. Unstimmige Proportionen 

Ganz passend zu der Größe und Aufteilung des Raumes sollte auch die Anordnung der Möbel abgestimmt werden. Ein kleiner Raum sollte daher keine massiven Möbel aneinandergereiht beinhalten, – so wirkt er nämlich nur noch kleiner. Genauso gilt es auch andersherum: In einen großen Raum nur kleine schlichte Möbel zu stellen, macht ihn ungemütlich und kahl. Dabei sollten Wohnlichkeit und ein komfortables Gefühl etwas sein, was ein Zuhause ausmachen sollte.

Es ist auch ratsam, nicht alle Möbel nur an die Wand zu stellen. Vor allem bei großen Räumen kann die Fläche ruhig genutzt und alles so hingestellt werden, dass es an Gemütlichkeit nicht fehlt. Das Sofa mal in den Raum oder zumindest den Couchtisch, den Esstisch in die Mitte oder auch das Bett nicht direkt an die Wand, sondern so das links und rechts noch ein kleiner Nachttisch hinpasst. Schon gleich wirkt der Raum viel heimeliger und nicht nur praktisch zugestellt.

mka Guido

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