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Spartipps von Oma 5 Gewohnheiten, die unseren Geldbeutel schonen

Spartipps von Oma: 5 Gewohnheiten, die unseren Geldbeutel schonen
© Westend61 / Getty Images
Oma weiß es manchmal einfach besser. Das gilt nicht nur für ihre Kochkünste oder ihre weisen Ratschläge über das Leben – auch beim Thema Sparen hat sie einige Tipps und Tricks in petto.

Bei Oma zu sein war schon immer ein besonderes Gefühl. Als Kind durfte man dort länger aufbleiben, es gab leckere Naschereien und tolle Spielsachen. Als Teenager führten wir mit Oma die ersten tieferen Gespräche und bekamen Tipps aus der Küche. Und je älter wir werden, desto mehr weise Ratschläge können wir von unserer Großmutter mitnehmen. Dabei geht es nicht nur um das Leben, sondern auch ums Sparen. Denn was für Oma schon jahrelang gilt – warum sollte das für uns nicht auch funktionieren?

5 Gewohnheiten von Oma, die unseren Geldbeutel schonen

1. Brotzeit mitnehmen

In der Schulzeit war es für viele von uns normal, sich ein Brot zu schmieren und es gepaart mit anderen Snacks mitzunehmen. Selbstgemachtes ist nicht nur praktisch, sondern meist auch günstiger als das Essen aus dem Kiosk oder der Kantine.

Natürlich darf man sich ein gutes Mittagessen von auswärts mal gönnen – aber schon ein- oder zweimal pro Woche selbst Essen mitzunehmen, macht einen riesigen Unterschied! Denn rechnen wir alle Ausgaben fürs Essen, Kaffee und die Snacks zusammen, kommt eine gehörige Summe dabei heraus. Und abgesehen vom Finanziellen: Bei vorbereiteten Mahlzeiten wissen wir immer, was drin ist. Das heißt, sie sind auch meist gesünder. Zwei Fliegen mit einer Klappe – was gibt es Besseres?

2. Eigenes Gemüse anbauen

Wie schön wäre das: Ein riesiger Garten, in dem wir unser Gemüse und Obst selbst anbauen können – denn das schmeckt einfach so viel besser als aus dem Supermarkt. Wer sich jetzt denkt: "Klar, wer hat denn heutzutage schon einen Garten?", den können wir beruhigen. Den braucht es nicht. Auch auf jedem Stadtbalkon oder sogar in der Küche können wir unsere eigenen Beete pflanzen. Das ist nicht nur schonend für den Geldbeutel, sondern bringt uns auch neue Erfolgserlebnisse. Ob kleine Tomaten, Karotten oder Obst – auch in einer kleinen Wohnung lässt sich so einiges anbauen. Versuch doch einfach mal, dein Gemüse nicht im Supermarkt zu kaufen, sondern selbst zu züchten. Das ist nicht nur günstiger, sondern auch gut für dich und die Umwelt.

3. Führe eine Einkaufsliste

Wir alle kennen es: Der Einkauf steht mal wieder bevor und wir sind total unvorbereitet oder sogar hungrig auf den Weg in den Supermarkt. Großer Fehler! Omas Tipp: Schreibe dir eine Einkaufsliste und pack nur die Sachen in den Einkaufskorb, die auf der Liste stehen. Dadurch schaffst du es, schnelle Impuls- und Heißhungerkäufe zu vermeiden uns sparst nicht nur Geld, sondern gehst auch organisierter vor. 

Extra-Tipp für alle, die den Einkaufszettel immer wieder zuhause vergessen: Mit einer Einkaufslisten-App fürs Smartphone habt ihr die Liste immer bei euch und könnt auch spontan einkaufen gehen. Das ist praktisch und schont das Portemonnaie. 

4. Wiederverwenden

Es ist nicht nur nachhaltig, sondern kann auch Spaß machen. Wiederverwenden, Second-Hand kaufen und nicht einfach achtlos wegschmeißen. Das fängt bei Kartoffelschalen an, die sich aufgrund ihrer Stärke super als Gesichtsmaske eignen, zieht sich über Vintage-Möbel, die eine Extraportion Charme in unsere Wohnung zaubern und geht bis zu Kleidung, die wir nicht wegschmeißen, sondern spenden, verkaufen oder selbst aus zweiter Hand erwerben können. All diese Möglichkeiten machen es uns einfach, Kleider, Möbel und Co. in gutem Zustand zu finden. 

Zum Wiederverwenden gehört auch der Upcycling-Trend, der unseren Sachen neues Leben einhaucht. Zerschneide alte Jeans, um ein neues Sommeroutfit zu kreieren, stelle Pflanzen in Gläser und züchte Ableger oder starte ein Umstyling-Projekt für deine alten Möbel. 

5. Kleinvieh macht auch Mist

Wer kennt es nicht? Wenn wir nicht auf unsere Ausgaben achten, verlieren wir schnell den Überblick. Da mal ein Kaffee auf dem Weg, hier mal fünf Euro ausgegeben, da mal schnell was mitgenommen und schon kommen eine Menge Käufe zusammen, über die wir keinen Überblick haben. Omas Tipp ist es, bewusster einzukaufen und Kleinigkeiten auch einfach mal wegzulassen. Sinnvoll ist es auch, eine Liste über jede Besorgung zu führen. Das kann am Anfang nervig und ungewohnt sein, wird aber zur Routine, wenn man es beibehält. So haben wir unsere Finanzen am besten im Blick.

Guido

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