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Happy-Hormone 8 einfache Wege, um deine Laune positiv zu beeinflussen

Glückshormone boostern - für die gute Laune
© Shi / Adobe Stock
Deine Laune könnte besser sein, vor allem angesichts der schwierigen Weltlage? Acht kleine Dinge, die helfen, deine Glückshormone zu boostern.

So ernüchternd es klingen mag: Gefühle von Glück oder Zufriedenheit sind nicht unbedingt unser Verdienst, und sie sind auch nicht zwingend von äußeren Umständen abhängig, denen wir hilflos ausgeliefert sind. Sie sind vielmehr Sache der sogenannten Glückshormone, die unser Körper produziert – oder eben nicht: Dopamin, auch als "Botenstoff des Glücks" bekannt, ist mit dafür verantwortlich, dass wir überhaupt Glücksgefühle empfinden können. Serotonin ist häufig in Antidepressiva enthalten und reguliert nicht nur unsere Stimmung, sondern auch unseren Schlaf und unseren Appetit. Das Kuschelhormon Oxytocin fördert Vertrauen, Mitgefühl und soziale Bindungen und damit unser Wohlbefinden. Und Endorphine wirken schmerzstillend, beruhigend und können sogar euphorisch machen. Doch wie schaffe ich es, die Produktion dieser Glückshormone anzukurbeln?

8 einfache Dinge die du tun kannst, um deine Laune zu heben!

1. An die Luft gehen

Rauszugehen, ist immer eine gute Idee: Bewegung und frische Luft tun einfach gut. Studien haben aber auch gezeigt, dass die Sonneneinstrahlung dein Serotonin-Level erhöht. Wir spüren ja intuitiv, dass Sonne unsere Laune hebt, warum auch sonst reisen wir so gern in den Süden? Daher: Am besten jeden Tag mindestens 15 Minuten rausgehen (aber den Sonnenschutz nicht vergessen, denn wir wollen schließlich keinen Hautkrebs). Übrigens: Auch durch die Wolken kommt Sonne!

2. Sport machen

Sport ist in vieler Hinsicht wichtig für den Körper, aber genauso für die Seele. Sicherlich hast du schon vom "Runner's High" gehört, wonach beim Joggen Endorphine im Gehirn freigesetzt werden. Das trifft aber auch auf andere Sportarten zu – Auspowern heißt die Devise, am besten an der frischen Luft (siehe Punkt 1). Wer regelmäßig aktiv ist, kann sein Dopamin- und Serotonin-Level dauerhaft erhöhen.

3. Mit Freund:innen lachen

Bestimmt kennst du das Sprichwort "Lachen ist die beste Medizin". Und da ist was dran. Studien haben gezeigt, dass Lachen helfen kann, Stress und Angst zu reduzieren, indem es die Dopamin- und Endorphin-Produktion anregt. Falls dir gerade nicht nach Lachen zumute ist, schaue dir eine Komödie an, krame das alte Witzebuch raus oder scrolle durch lustige Tiervideos – am besten zusammen mit Freund:innen.

4. Gemeinsam kochen

Mit geliebten Menschen zu kochen, kann sämtliche Glückshormone in Wallung bringen: Mit jemandem zu kochen und zu essen, den du liebst, kann dein Oxytocin-Level erhöhen, kulinarischer Genuss kann die Produktion von Dopamin und Endorphinen anregen. Für den großen Glückshormon-Boost darf gerne scharf gekocht werden, denn auch Gewürze können das Endorphin-Level erhöhen; Zutaten wie Joghurt, Bohnen, Eier und Mandeln können zusätzlich dasDopamin-Level positiv beeinflussen.

5. Musik hören (und machen)

Wir haben es alle schon erlebt: Musik kann glücklich bis euphorisch machen, besonders beim Tanzen und Singen. Doch schon alleine Musik zu hören, die uns angenehm ist, regt die Dopamin- und Serotonin-Produktion an. Sie selbst zu machen, vor allem in einer Gruppe, macht erwiesenermaßen glücklich. Wenn du kein Instrument spielst, könntest du überlegen, ob ein Chor das Richtige für dich ist, denn Wissenschaft und Erfahrung zeigen, dass Chorsänger:innen reichlich Endorphine produzieren.

6. Meditieren

Wenn du bereits meditierst, weißt du schon, wie gut das tut – es hilft, besser zu schlafen und Stress zu reduzieren. Kein Wunder, denn Studien haben gezeigt, dass Meditation das Dopamin-Level erhöht.

7. Romantischen Abend planen

Nicht umsonst wird Oxytocin das "Kuschelhormon" genannt.  Schon allein, sich zu jemandem hingezogen zu fühlen, kann die Produktion von Oxytocin ankurbeln. Zeit mit jemandem zu verbringen, den du liebst, kann die Ausschüttung noch mehr anregen, und deine Laune wird gleich besser, wenn ihr zusammen seid. Und körperliche Zuwendung von Kuscheln, Küssen bis hin zum Sex lässt die Oxytocin-Produktion geradezu explodieren. Ein Orgasmus triggert noch zusätzlich die Dopamin-Produktion. Yay.

8. Gut schlafen

Wen man nicht gut schläft, leidet die Laune. Denn mangelnder Schlaf kann zu einem Ungleichgewicht der Glückshormone führen. Wer sich täglich Zeit für sieben bis neun Stunden Schlaf nimmt, sorgt für ein besseres Hormongleichgewicht im Körper und wird sich bald besser fühlen. Falls guter Schlaf für dich ein Problem darstellt, versuche Folgendes:

  • immer zur gleichen Zeit schlafen gehen und aufstehen
  • ruhige Schlafumgebung herstellen (dunkel, ruhig, kühl)
  • weniger Kaffee trinken

Happy Day!

sar Guido

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