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Guido im Hunde-Interview "Ich erwarte nichts von den Hunden, sie sind frei – und das liebe ich sehr"

Guido Maria Kretschmer mit seinen Hunden
© Guido Maria Kretschmer / Privat
Guido Maria Kretschmer ist bekennender Hunde-Liebhaber. Insgesamt fünf Windhunde gehören zu seiner Familie – im Interview hat er uns die persönliche Geschichte dahinter erzählt.

Wer Guido Maria Kretschmer aus dem Fernsehen kennt, weiß: Der Mann hat viele Leidenschaften. Für Mode und Möbel, Shopping und Stilfragen ist er ein echter Profi. Eine seiner größten Lieben wartet aber abseits der roten und dafür auf den eigenen Teppichen auf ihn, wenn er nach einem langen Dreh nach Hause kommt: Der Designer zählt fünf russische Windhunde, Barsoi genannt, zu seiner Familie. Im Interview haben wir mit Guido über sein privates Hundeglück geplaudert.

Redaktion: Sag mal, Guido, wie bist du eigentlich zu deinen Hunden gekommen?

Guido Maria Kretschmer: "Ich hatte immer drei, weil ich ja Windhunde habe und die gerne in Gruppen leben. Ich mag den Gedanken daran, dass sie nicht alleine sind, wenn ich weg bin. Sie sind ein bisschen katzenmäßig, wie Geparden, sie schätzen es sehr, unter sich zu sein."

Jetzt sind es aber fünf, oder?

"Es war nicht geplant, dass es so viele werden. Erst hatte ich die drei, zwischenzeitlich ist uns aber eine gestorben, sie ist vergiftet worden."

Das tut mir leid.

"Dann haben wir einen Hund aus der Notfallrettung aus Spanien geholt, eine Hündin aus der Tötungsstation ist zu uns gekommen. Da war es gar keine Frage, dass wir sie aufnehmen.

Ja, und dann wurden sie jetzt ja auch älter, und ich hatte in der Pandemie von einem besonderen Wurf gehört und dachte, na, da nehmen wir noch einen. Da waren es dann aber zwei Geschwister, die man nicht mehr trennen konnte! Einer sollte eigentlich nach Frankreich, das ging mit Corona nicht, und na ja – dann ist er eben auch bei uns geblieben."

Da könnte ich auch nicht nein sagen.

"Und: Das war ein ganz großes Geschenk. Jetzt habe ich die zwei, die wie Zwillinge, die unglaublich eng verbunden sind. Und die tun auch den großen Hunden richtig gut. Es ist so schön zu sehen, wie sie sich als Rudel haben – ja, fünf sind ein bisschen viel, aber ich genieße es, zu sehen, wie sie miteinander in ihrem Verbund leben, und man muss sagen: Wir haben ja auch den Platz für sie."

Die Hunde scheinen bei dir ja richtig im Paradies zu leben, oder? 

"Ich erwarte auch nichts von den Hunden. Wenn man Windhunde hat, kann man ohnehin nichts erwarten, die sind eigensinnig, ihnen kann man auch nicht alles beibringen, aber sie sind eben frei – und das liebe ich sehr. Ich sehe in ihnen absolute Zärtlichkeit und Geselligkeit."

mjd Guido


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