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Kopf hoch Trotz Stress, Traurigkeit und Sorgen: Diese 3 Dinge geben Hoffnung

Hoffnung kann erlernt werden
Hoffnung kann erlernt werden
© splendens / Adobe Stock
Hoffnung ist dieser Tage ein wichtiges Gut. Hier kommen drei Techniken, die dir helfen sollen, wieder neue zu schöpfen.

Auf die Frage: "Wie geht es dir?" hören in der aktuellen Zeit viele Menschen wohl meist etwas in der Art wie: "Es ging schon einmal besser." Depressionen und Angstzustände haben sich auf der ganzen Welt einer Epidemie gleich verbreitet – Traurigkeit, Stress und Sorgen haben einen historischen Höchststand erreicht. Und der Trend geht klar ins Negative, wie der "Global Emotions Report 2022" von "Gallup" deutlich zeigt. 

Die Menschen sind so angespannt wie nie zuvor

Demnach würden die Menschen mehr negative als positive Erfahrungen machen, Stress, Traurigkeit und Sorgen würden auf dem höchsten Stand seit Bestehen der Studie sein und die Menschen würden sich weniger ausgeruht und fröhlich fühlen als jemals zuvor in der Geschichte. Pandemie, Inflation, Krieg in Europa: Die Gründe für weniger Freude sind auf der Weltbühne schnell gefunden – ganz zu schweigen von persönlichen Schicksalen.

Mehr denn je ist die Hoffnung ein wertvolles Gut unserer Psyche, um uns von den Entbehrungen des Lebens nicht niedermachen zu lassen. Doch was bedeutet "Hoffnung" eigentlich? Und wie kann man lernen, sie in den Alltag zu integrieren? 

Hoffnung – was bedeutet sie eigentlich?

"Psychology Today" beschreibt die Hoffnung als einzige Emotion, die Negativität oder Ungewissheit voraussetze. "Ohne Trübsal wird der Funke der Hoffnung nicht gezündet. Ohne Kummer brauchen wir keine Hoffnung." Negatives und Ungewissheit müsse als Aufforderung zum Handeln verstanden werden – was Menschen mit wenig Hoffnung nicht verstehen (können). Wer hofft, glaubt daran, dass ein positives zukünftiges Ergebnis möglich wäre. 

Negative Gedanken haben sich im Laufe unserer Entwicklung in den Vordergrund gerückt

Unter Stress und Sorgen sind negative und positive Gedanken tendenziell unausgewogen. Dabei sind Sorgen einer der Gründe, warum wir als Spezies überlebt haben, doch im Laufe der Zeit haben sich negative Gedanken in den Vordergrund gerückt, während positive zur "reinen Nebensache geworden sind", so das Magazin. Im Grunde neigen wir dazu, auf unserer Liste von Sorgen von einer Sache zur nächsten zu springen: "Ich habe Sorge, morgen zu verschlafen. Ich habe Angst davor, einen Unfall auf dem Weg zur Arbeit zu haben. Ich mache mir Sorgen, dass meine Chefin meine Arbeit nicht gut findet. Ich fürchte, dass mein Kind nicht gut aufwächst, weil ich so viel arbeite und kaum Zeit habe." Und so weiter. 

Die Waage zwischen positiven und negativen Emotionen ist also recht deutlich auf der Seite des Negativen – aber kann sich das auch ändern? Kurzum: Ja! 

Mit diesen Techniken bringst du die Hoffnung in dein Leben

Medizinische und therapeutische Ansätze sind auch dafür da, das Übermaß an negativen Gedanken zu reduzieren – doch wie kann es gelingen, selbstständig die andere Seite der Waage mit mehr positiven Emotionen zu füllen? Wie können wir mehr Hoffnung in unser Leben bringen?

1. Setz dir Mikro-Ziele

Um motiviert zu sein – und zu bleiben – lohnt es sich, sich Mikro-Ziele zu setzen, die man innerhalb kurzer Zeit erreichen kann. Zum Beispiel: Beantworte 3 Mails in den nächsten 20 Minuten, schreibe 500 Wörter in den nächsten zwei Stunden, räum die Küche in der nächsten Stunde auf … Mikro-Ziele befriedigen und bringen einen kleinen Motivationsschub, wenn man sie erreicht hat.

2. Achtsamkeit üben

Bei Achtsamkeit geht es nicht um toxische Positivität – sondern darum, sich der eigenen Privilegien bewusst zu sein. Mach dir am Ende des Tages Gedanken und versuche, mindestens drei Dinge zu finden, für die du dankbar bist. Am Anfang mag dir das noch schwerfallen, weil es ungewohnt ist, doch mit der Zeit wird es dir auch im Alltag viel leichter fallen, dich an vermeintlichen "Kleinigkeiten" in deinem Leben zu erfreuen.

3. Freundlich sein

Freundlich zu anderen Menschen zu sein sorgt auch bei dir selbst für positive Emotionen – noch mehr, wenn dir auch dein Gegenüber mit Freundlichkeit begegnet. Wie US-Comiczeichner Scott Adams einmal sagte: "Denk daran, dass es so etwas wie einen kleinen Akt der Freundlichkeit nicht gibt. Jede Tat erzeugt eine Welle ohne logisches Ende."

Verwendete Quellen: psychologytoday.com, gallup.com, pubmed.ncbi.nlm.nih.gov

cs Guido

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