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Einfach Wau Die 6 lustigsten Fakten über Hunde

Einfach Wau: Hund auf dem Rasen
© el-ka / Shutterstock
Dass Hunde träumen, einen besseren Geruchssinn haben und uns im Alltag beruhigen können, das sind Dinge, die die meisten von uns wissen. Aber hast du beispielsweise beim Gassi gehen bemerkt, dass dein Hund sein Geschäft gerne in die gleiche Himmelsrichtung schauend, verrichtet? Das ist nur ein komischer Fakt über unsere Lieblinge.

Wir schmusen gerne mit unseren Haustieren und freuen uns, wenn wir zu Ihnen nach Hause kommen. Uns ist bewusst, dass unsere vierbeinigen Lieblinge sehr viel können, wenn sie nur wollen und mit der richtigen Ausbildung können sie Menschen aus Lawinen retten, ihnen Trost spenden oder Menschen mit Krankheiten oder Behinderungen eine Stütze sein. Viele Dinge, sind für uns inzwischen schon selbstverständlich geworden, aber diese sechs Fakten, kannten wir noch nicht:

#1: Gut geknurrt, Kleiner

Einige kennen es bestimmt: Lautes Gebell und Knurrerei ertönt hinterm Nachbarszaun. Doch manchmal lässt sich der eigene Hund davon nicht aus der Ruhe bringen, andere Male reagiert er dominant mit seiner eigenen Stimme und an einem anderen Ort ist er vielleicht nervös und will schnell weiter. Der Grund: Hunde können an der Stimme eines anderen Hundes erkennen, ob der Artgenosse groß oder klein ist. Das Bellen eines Hundes hängt nämlich von seinem anatomischen Vokaltrakt ab. Ist der Hund größer, ist auch der Vokaltrakt länger und das wirkt sich auch auf seine Stimmlage aus.

#2: Stinkefüße sind nicht nur menschlich

Es stimmt: auch Hunde können Schweißfüße bekommen! Ist es zu heiß, kühlen sie ihre Körper mit dem typischen Hecheln ab. Doch an den Pfoten haben sie zusätzlich tatsächlich Schweißdrüsen. Für die Abkühlung spielen sie allerdings eine eher geringe Rolle. Die Drüsen in den Pfoten-Zwischenräumen sondern ein Sekret ab, dass sich mit dem Achselschweiß des Menschen vergleichen lässt. Deswegen können auch unsere Hunde Käsemauken bekommen. Falls dein Hund mal Stinkepfoten bekommt, eignet sich ein feuchtes Tuch zum vorsichtigen Abrubbeln oder eine kurzes abbrausen. Generell freut sich der Vierbeiner immer darüber, wenn sein oder ihr Körper nicht zu sehr gegen die Hitze anarbeiten muss. Schattige Plätze, reichlich kühles Wasser und Spaziergänge außerhalb der prallen Sonne, können helfen.

#3: Diese Himmelsrichtung finden Hunde für Kot und Pipi am besten

Die meisten Hundehalter haben vermutlich noch nicht so genau darauf geachtet und wollten es vielleicht auch gar nicht wissen. Doch unsere vierbeinigen Lieblinge bevorzugen beim Verrichten ihres Geschäfts tatsächlich eine bestimmte Himmelsrichtung. Ihren Körper stellen sie in Nord-Süd-Richtung auf. Diese ungewöhnliche Entdeckung hat eine Studie der Universität Duisburg-Essen gemacht. Mehr als 7000-mal wurden dazu Hunde beim Urinieren oder Häufchen machen beobachtet. Die Tiere stehen laut der Wissenschaftler in acht von zehn Fällen mit Schnauze und Hinterteil in Nord-Süd-Richtung. Vermutlich nutzen sie dafür das Magnetfeld der Erde, wie es beispielsweise auch Zugvögel zum Navigieren tun. An Tagen, wo das Magnetfeld von Sonnenstürmen verzerrt war, machten die Hunde ihr Geschäft planlos in allen Richtungen.

#4: Ein Hund zum Bürgermeister

Sie sind lieb, machen uns gute Laune und sind für uns da: Hunde. In Kalifornien, USA, hat ein Hund  die Menschen sogar so sehr überzeugt, dass er zum Bürgermeister gekürt wurde: Golden Retriever Max war ein Jahr lang der allererste Bürgermeister der Kleinstadt Idyllwild. Inzwischen ist bereits Max, die II., Bürgermeisterin. Die Hundepolitik ist aber nicht ganz so verrückt, wie sie sich im ersten Moment anhört. Dem Hund werden jedenfalls keine politischen Fragen übergeben, denn die Kleinstadt ist keine eigenständige Gemeinde. Mayor Max ist ursprünglich bei einer Sammelaktion der Organisation Animal Rescue Friends (kurz: ARF) entstanden. Jede:r Bürger:in durfte seine Katze oder seinen Hund registrieren und wählen. Jede Stimme der Wähler:innen kostete einen US-Dollar. Am Ende kamen 31.000 US-Dollar zusammen. Das der Werbe-Gag auch nicht ganz ernst zu nehmen ist, zeigt auch der Eid auf Webseite von Mayor Max: „Ich, Max, schwöre auf meinen Futternapf, meine Pflichten als Bürgermeister:in von Idyllwild gewissenhaft auszuführen“, heißt es dort unter anderem. Max ist übrigens nicht der einzige Hund bzw. nicht das einzige Tier in den USA, das in der Politik tätig ist.

#5: Dieser Geruchssinn ist tierischer Weltrekord

Ja, richtig gehört! Für eine Hunderasse ist der Geruch eines Menschen quasi vergleichbar mit unserem Fingerabdruck. Denn auch unser Duft ist individuell und wird in Teilen der USA vor Gericht sogar als Beweismittel akzeptiert. Die Rasse, die dieses Privileg hat? Der Bluthund. Er ist das erste Tier, dessen Nase als legales Beweismittel genutzt werden kann. Bluthunde haben 230 Millionen Geruchsrezeptoren und damit etwa 40-Mal mehr als unsere menschliche Nase. Die Rasse wird vor allem dazu eingesetzt, um Kriminellen zu ihren Taten zu überführen, und zwar anhand ihrer persönlichen Duftspur. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Eineiige Zwillinge.

#6: Ein Beatles-Song für Hunde

Dass unsere Lieblinge besser hören als wir und auch andere Frequenzen wahrnehmen können, dürfte für die meisten nichts Neues sein. Aber auch, dass es einen Beatles-Song gibt, der Hunde-Frequenzen nutzt? In dem Song „A Day in the Life“ haben die Kultmusiker am Ende Frequenzen für die Vierbeiner eingebaut. In einem Interview erzählte Paul McCartney, dass sie dafür eine Hundepfeife am Ende des Songs benutzten. Mindestens aufgestellte Ohren wird das wohl bei den meisten Hunden verursachen. Um die Tiere aber nicht unnötig zu verwirren, sollte man auf die Dauerschleife des Songs wohl besser verzichten.

Quellen: Vierpfoten.de, Geo.de, Hamburger Abendblatt, Focus, National Geographic, Guinness World Records, Reader‘s Digest, mayormax.com

Guido

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