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Krisen bewältigen 5 Wege, um in schlechten Zeiten nicht die Hoffnung zu verlieren

Krise: Frau sitzt gedankenverloren in die Gegend starrend in einem dunklen Flur
© Gorodenkoff / Adobe Stock
Dir fällt die Decke auf den Kopf und du möchtest am liebsten nur noch in deinem Bett liegen und die Welt vergessen? Wir haben einige Strategien, die dir vielleicht helfen können, dich besser zu fühlen.

Wenn die Nachrichten uns mit negativen Ereignissen überschütten oder unsere Lebenssituation gerade kompliziert ist, hilft es, durchzuatmen und sich zu beruhigen. Gerade dann, wenn wir Ängste durch die Dinge entwickeln, die uns tagtäglich auf Social Media oder sonstwo im Internet begegnet. Wir geben dir Tipps, die dir helfen können, durch schwierige Zeiten zu kommen.

Reduziere deinen Nachrichtenkonsum

Up to date zu sein, ist gut und wir sollten auch nicht komplett die Augen vor dem verschließen, was in der Welt passiert. Doch wenn die Informationen der Medien dich überfordern oder sogar stressen, ist es an der Zeit, den täglichen Konsum herunterzufahren. Denn du musst nicht durchgehend wissen, was gerade passiert – aber gut auf dich achten.
Schaue beispielsweise nur abends eine Nachrichtensendung, um dich über die wichtigsten Ereignisse des Tages zu informieren. Meide Diskussionen im Internet zu harten Themen und lies dir am besten keine Kommentare durch. Denn die lassen uns schnell noch mehr an allem zweifeln. Und wenn wir bereits in einer schlechten Stimmung sind, zieht uns jede weitere negative Info nur noch mehr herunter.
Was ebenfalls helfen kann, ist, Nachrichten zu lesen statt Videos anzusehen. Manchmal sind die Bilder für uns einfach zu viel, um sie in wenigen Minuten verarbeiten zu können. In Textform kann uns das leichter fallen und wir bleiben trotzdem informiert. Beschränke deinen Nachrichten-Input auf etwa zwei Mal am Tag.

Nutze deine neu gewonnene Zeit für Musik

Musik kann ein wahres Heilmittel für unsere Seele sein. Sie kann uns beruhigen oder in eine bessere Laune versetzen. Höre deine Lieblingssongs oder schaue dir eine Konzertaufnahme deiner Lieblingsband an. Auch mitsingen und mittanzen ist natürlich ausdrücklich erwünscht!

Fokussiere dich auf die guten Dinge

Wir tendieren oft dazu, uns vor allem an den schlechten Dingen festzukrallen und die guten Momente unter den Tisch fallen zu lassen. Das kann eine innere oder körperliche Anspannung verursachen und sich im schlimmsten Fall sogar auf unsere Gesundheit niederschlagen. Es ist wichtig, eine Grundidee im Blick zu behalten: Es gibt unfassbar viele Dinge auf der Welt, die gut sind – und manchmal hilft es, sich daran aufzurichten und sich an Kleinigkeiten zu erfreuen.
Nehmen wir allein diesen Moment, in dem du gerade diese Zeile liest: Vielleicht sitzt du auf deinem supergemütlichen Sofa, vielleicht mit einer wunderbar riechenden Tasse Tee oder Kaffee in der Hand. Oder du sitzt in der Bahn, wo gerade noch ein:e junge:r Mann für eine ältere Dame seinen Platz freigeräumt hat, weil es eben nette Menschen auf dieser Welt gibt – oder dir ein netter Herr vorhin Vortritt in die Bahn gewährt hat. 
Es gibt aber auch ganz generelle Dinge, die gut sind: Beispielsweise ein leckeres Essen, körperlich fit zu sein oder Freund:innen, auf die du zählen kannst. Vieles nehmen wir irgendwann als selbstverständlich an, aber all das sind Geschenke in unserem Leben.
Eine schöne Übung kann es sein, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen: Schreibe zehn Momente, für die du an einem Tag dankbar bist, auf – vom leckeren Smoothie über die witzige Sprachnachricht bis hin zum wohltuenden Bad.

Ab nach draußen!

In den Wald oder den Park zu gehen, kurbelt sofort unsere gute Laune an – und selbst im Regen kann ein Spaziergang mit guter Musik richtig Spaß machen. Laufen, frische Luft einatmen und sich an grünen Blättern oder den Blumen erfreuen, macht den Tag definitiv besser. Also: Nutze deine Umgebung und unternimm einen kleinen Feierabend-Trip in die Natur, vielleicht an einen See.

Schaffe Positives um dich herum

Was zaubert dir ein Lächeln auf die Lippen? Ist es das Treffen mit Freund:innen oder der Moment, wenn du etwas Neues ausprobierst? Wenn du versuchst, dir selbst etwas Gutes zu tun, ist das ein guter Anfang, um dich besser zu fühlen. Vielleicht kannst du sogar anderen mit deiner Aufmerksamkeit oder Anwesenheit eine Freude machen: beispielsweise mit einem Anruf bei deiner Oma oder deiner Mama – oder einer Nachricht an deine Freund:innen, um zu fragen, was bei ihnen gerade so los ist im Leben. Schaffe positive Momente für dich und für die anderen und spüre, was das für einen Effekt auf dich haben kann.

Verwendete Quelle: Psychology Today

lkl Guido

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