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Omas Hitzetipps 12 Dinge, die für Abkühlung sorgen

Coolness mit Tradition: Oma teilt sich mit Enkelin eine Melone
Eine willkommene Erfrischung: Saftiges Obst oder Gemüse.
© bobex73 / Adobe Stock
Oma war immer bestens vorbereitet. Auch was die drückende Hitze anging, die uns in den Sommermonaten oft so überraschend trifft. Mit Omas Tricks geht's entspannter durch die heißen Tage!

Das Eis durfte bei Oma nie fehlen. Kategorisch gab es die Packung voller Mini-Eis am Stiel, ein leckeres Vanilleeis in runde Kugelformen gebracht und mit süßen Erdbeeren und Schokosoße serviert – oder einen frischen Eiskaffee.

Was den passenden Nachtisch anging, wusste Oma einfach immer, was für welche Jahreszeit das Beste ist – von der Kaltschale bis zur Stracciatella-Creme gab es da eine Menge Leckereien. Kleinigkeiten, mit denen Oma uns geholfen hat, abzukühlen und mit neuer Frische in den Sommertag zu starten. Doch auch abgesehen vom Essen hatte Oma eine Menge tolle Sommer-Life-Hacks für uns parat.

12 Tipps von Oma für heiße Tage

1. Füße ins Wasser

Oma hatte immer eine große Kumme parat, in die eiskaltes Wasser gefüllt werden konnte, meistens direkt aus dem Gartenschlauch. Die Kumme stand dann entweder zusammen mit Omas Gartenstuhl draußen – oder manchmal auch einfach vor dem Fernsehsessel. Eben immer da, wo sie gerade gebraucht wurde. Auch heute noch ein sehr angenehmer Hitze-Tipp, der von Generation zu Generation weitergelebt wird.

2. Lockere und luftige Kleidung

Kühlende Stoffe wie Leinenhosen, Seiden-T-Shirts oder Baumwollhemden – Oma und Opa waren bestens ausgestattet, wenn es um Sommer-Wear ging. Die Outfits waren oft sogar langärmlig oder bestanden aus Drei-Viertel-Hosen. Denn die Haut musste, so weit es möglich und noch erträglich war, schließlich vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt werden.

3. Den Fächer zur Hand

Meine Oma hatte ihren Fächer im Sommer immer dabei – oder machte sich ganz einfach aus einem Blatt Papier einen neuen, wenn sie unterwegs war. Am Küchentisch, im Wohnzimmer oder im Garten hatte sie immer einen fächerartigen Gegenstand zur Hand, mit dem sie sich die Luft zuwedelte.

4. Die Kühlflasche

Warum eine Wärmflasche nicht auch für kühle Sachen benutzen? Immerhin sind die praktischen kleinen Helferlein gut isoliert und halten die Kälte so eine Weile bereit.

5. Bettwäsche waschen und im Zimmer aufhängen

Die Lufttemperatur im Zimmer geht einfach nicht herunter? Omas Tipp: Nasse Bettwäsche aufhängen. Nun noch einen Ventilator hineinstellen, der durch den kühlen Stoff braust – fertig! Mit der Luftzirkulation kühlt der Raum laut Oma ein wenig ab. Wegen der Feuchtigkeit sollte allerdings abends und morgens unbedingt durchgelüftet werden.

6. Kalter Lappen in den Nacken

Genauso wie wir dir Füße kühlen können, können wir auch am Nacken ansetzen. Dazu einfach einen Waschlappen mit kaltem Wasser tränken und wieder auswringen – und dann ab auf den Nacken für den Coolness-Faktor.

7. Der Sonnenhut

"Kind, unterschätz die Sonne nicht", sagte Oma oft. Diese Taktik hat mich nicht nur als Kind, sondern auch später im Erwachsenenalter vor dem ein oder anderen Sonnenstich bewahrt. Den Kopf zu schützen, der nun einmal direkt der prallen Sonne ausgeliefert ist, ist schließlich immer eine gute Idee.

8. Frische durch eigenen Fruchtsirup

Holunderblüten aus dem Garten wurden ab Juni gepflückt und für leckeren Sirup zurechtgemacht, und auch Rhabarber und andere Zutaten aus Omas Garten wurden gerne vielseitig verarbeitet. Der süße und dickflüssige Saft eignete sich hervorragend für eine erfrischende Schorle und war im Sommer bei uns immer ein absolutes Highlight. Teilweise auch im Sekt anstatt im Mineralwasser.

9. Wasserspray

Man nehme eine Sprühflasche und kaltes Wasser – und schwupps: Schon ist das Wasserspray bereit. Mit diesem können wir nun regelmäßig unser Gesicht mit kühlem Dunst besprühen oder auch versuchen, die Luft im Raum etwas herunterzukühlen. Den besten Frische-Effekt bietet die Flasche, wenn sie vor der Nutzung im Kühlschrank Platz findet.

10. Die Küche nach draußen

Vorbereiten im kühlen Haus, kochen im warmen Garten. Nichts ist trauriger, als nach einem leckeren Essen die Hitze der Herdplatte nicht mehr aus der Küche zu bekommen. Oma hatte da eine einfache Lösung: Leckere Salate, Schnittchen oder das AbendBROT – aber eben auch: die Induktionsplatte, die fürs Kartoffeln- oder Nudelnkochen nach draußen verlegt wurde – und natürlich: Grillen, was das Zeug hält.

11. Handgelenke kühlen

Kaltes Wasser über die Handgelenke laufen zu lassen, kann eine sehr angenehme und erfrischende Wirkung erzielen.

12. Spielen unterm Wassersprenger

Im Sommer durch den Wassersprinkler zu hüpfen, war immer der größte Spaß, als wir Kinder waren. Ob nun klassisch mit nebeneinander angelegten Wasserstrahlen, die durch die Luft rieselten oder mit einem sich drehenden Ungetüm, dem wir mal ausweichen, darüber springen oder uns mit voller Wucht treffen lassen konnten. Eine wunderbare Abkühlung und ein Spaß für alle Kinder – und auch Erwachsenen – der Familie.

Guido

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