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Psychologie Mit diesen 5 Tricks wirkst du auf andere selbstbewusster

5 Tricks wie man selbstbewusster wirkt.
© contrastwerkstatt / Adobe Stock
Du bist manchmal unsicher und hasst es, wenn andere es sofort merken? Dann haben wir hier 5 Tricks, die dir dabei helfen, selbstbewusster zu wirken – auch wenn du es vielleicht gar nicht bist.

Sicherlich kennst du das: Du hast einen wichtigen Termin mit Leuten, die du nicht richtig kennst und merkst schnell, dass du verunsichert oder vielleicht aufgeregt bist. Im Grunde ist das nicht schlimm, aber du möchtest eigentlich nicht, dass die anderen deine Unsicherheit direkt bemerken. Denn meist macht dich das dann gleich noch viel unsicherer. 

Zum Glück gibt es ein paar Dinge, die du beachten kannst, damit du mehr Selbstbewusstsein auf dein Gegenüber ausstrahlst. Hierbei geht es vor allem um Mimik und Körpersprache. 

5 Tricks für selbstbewusste Ausstrahlung

Selbstbewusst wirken durch ein entspanntes Gesicht

Wenn wir aufgeregt und verunsichert sind, tendieren wir schnell dazu, ernst und skeptisch zu gucken. Wir konzentrieren uns, pressen die Lippen aufeinander und kneifen die Augen zusammen. Damit macht sich unsere Anspannung also auch direkt in unserem Gesicht sichtbar. Auf dein Gegenüber kann das ebenfalls verunsichernd oder sogar unsympathisch wirken. 

Versuche also in angespannten Situationen bewusst zu lächeln und deine Gesichtszüge zu entspannen. Dann wirkst du gleich freundlicher, was eventuell sogar Auswirkungen auf das Gespräch haben kann, da auch dein Gegenüber entspannter wird.

Falls dir das schwer fällt, kannst du das Lächeln zu Hause vorm Spiegel üben. Studien haben im Übrigen gezeigt, dass das regelmäßig bewusst herbeigeführte Lächeln nicht nur eine äußerliche Wirkung hat. Regelmäßiges Lächeln wirkt sich auch auf deine innere Stimmung aus und du entspannst dich. Das Ganze nennt sich "Biofeedback" und funktioniert so: Dein Gehirn ist ständig damit beschäftigt, deine Umwelt und dein Verhalten zu scannen, damit es weiß, wie du dich gerade fühlst. Geht es dir gut, lächelst du – das weiß dein Gehirn. Jetzt drehst du es einfach um: Du lächelst ganz bewusst, so dass dein Hirn bemerkt: Dir geht es gut.

Selbstbewusst wirken durch kontrollierte Gestik

Kennst du das auch: Du bist nervös und auf einmal haben deine Hände ein Eigenleben? Du hast sie nicht mehr richtig unter Kontrolle und merkst, dass du wild gestikulierst, so wie du es sonst eigentlich nicht tust? Dazu gehört auch, dass man sich zum Beispiel ständig ins Gesicht fasst, durch die Haare fährt oder an den Klamotten herumzuppelt. Dein Gegenüber bemerkt dadurch schnell deine Unsicherheit.

Achte also das nächste Mal auf deine Hände und versuche, sie an Ort und Stelle zu lassen. Lasse sie einfach locker am Körper herunterhängen oder – falls du an einem Tisch sitzt – lege sie auf den Tisch oder falte sie vor dir auf dem Tisch.

Bitte nicht: Die Hände ständig in den Hosentaschen verstecken. Das wirkt ebenfalls unsicher. Ein Verschränken vor dem Körper wirkt ablehnend.

Selbstbewusst wirken durch Blickkontakt

Selbstbewusste Menschen suchen Blickkontakt. Verunsicherte Menschen schauen eher weg, zum Beispiel auf den Boden. Das wirkt nicht nur unsicher, sondern gilt – zumindest hierzulande – als unhöflich.  Also versuche, deinem Gegenüber ins Gesicht zu schauen. Du musst ja nicht gleich ununterbrochen in die Augen deines Gegenübers starren. Zum Beispiel kannst du dich auch auf dessen Nasenrücken konzentrieren. Das fällt dir am Anfang vielleicht leichter.

Selbstbewusst wirken durch die richtige Tonlage

Wenn wir aufgeregt sind, tendiert unsere Stimme dazu, die Tonlage zu wechseln. Meistens wird die Stimme dann höher, wir reden schnell und hastig. Das wird auch dadurch verstärkt, dass wir – wenn wir aufgeregt sind – Aussagen eher in Fragen umformulieren. Für diese heben wir die Stimme am Ende ganz automatisch. 

Versuche also, möglichst klare Aussagen zu machen und nicht zu viel in Fragen zu sprechen und deine Stimme nicht zu erhöhen. Und: Versuche langsamer zu reden. Damit wirkst du viel sicherer. 

Helfen kann dir dabei auch, den Fokus auf deine Atmung zu legen. Wenn du merkst, dass du beginnst, flach zu atmen, komme wieder zu einer tieferen, gleichmäßigeren Atmung zurück. Dann sprichst du nicht nur entspannter, sondern fühlst dich auch gleich besser.

Selbstbewusst wirken: Füße fest auf den Boden

Der letzte Trick hat es in sich, denn durch ihn wirkst du nicht nur sicherer, du bist es auch. Egal ob du stehst oder sitzt, drücke deine Füße fest in den Boden und fühle die Verbindung. Psychisch wirkt diese "Bodenhaftung" wie ein kleines Festhalten, das in stressigen Situationen entspannen kann. Denn besonders dann, wenn du nicht weißt, wo dir der Kopf steht, ist es beruhigend, unter deinen Füßen die Stabilität des Bodens zu spüren. 

Guido

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