VG-Wort Pixel

Plant it up So integrierst du Pflanzen in dein Zuhause

Verschiedene Pflanzen in einer Ecke des Zimmers
© Kuznetsov Dmitriy / Shutterstock
Draußen wird es kalt und grau, in unserem Zuhause grünt es dafür umso mehr. Hier kommen unsere Tipps, wie wir unsere vier Wände gemütlich machen - für uns und unsere Pflanzenfreunde. 

Die Tage werden kürzer und grauer,  die Sonne lässt sich seltener blicken. Langsam aber sicher macht er sich bemerkbar, der Herbst. Wir halten uns jetzt wieder gerne in unseren vier Wänden auf und machen es uns mit einer Tasse Tee und Kuschelsocken auf dem Sofa gemütlich. Die Tristesse darf da gerne draußen bleiben. Und wie geht das am besten? Mit ein paar grünen Helferlein. Denn nur, weil es vor unserer Haustür nicht mehr grünt, kann es das trotzdem gerne in unseren vier Wänden tun. Wir zeigen dir, wie du deine Pflanzen in Szene setzen kannst und, ganz wichtig, wie du sie heil durch die kalte Jahreszeit bringst.

Happy plants – happy you

Es ist bewiesen, dass Pflanzen glücklich machen. Holen wir uns ein paar grüne Freunde ins Haus, tut das nicht nur der Inneneinrichtung gut, sondern auch unserem Wohlbefinden. Zum einen bereitet es Freude, sich um die Pflanzen zu kümmern. Wie oft haben wir uns schon an einem neuen Baby-Blatt erfreut oder die duftende Blüte bestaunt. Zum anderen trägt die Farbe Grün zur Entspannung bei. Umso cooler, dass einige Planties sich sogar positiv auf die Raumluft auswirken. Sie filtern diese nämlich und befeuchten sie. Das ist natürlich gerade jetzt toll, da trockene Heizungsluft nicht unbedingt die beste für unsere Atemwege darstellt. 

Welche Pflanzen für dich geeignet sind, kommt natürlich auf den persönlichen Geschmack an, aber auch darauf, was deine Wohnung für Voraussetzungen bietet. Licht und Luftfeuchtigkeit spielen dabei eine gar nicht so kleine Rolle. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist es wichtig, dass deine Pflanzen zumindest ein bisschen Tageslicht abbekommen. Tropische Pflanzen, die gerade sehr im Trend liegen, mögen hohe Luftfeuchtigkeit und bevorzugen einen hellen Standort. Trotzdem gibt es auch einige, die mit weniger Licht auskommen, wie die Calathea und die Monstera. Die meisten Pflanzen mögen es aber tendenziell lieber hell, direktes Sonnenlicht hingegen finden die wenigsten gut. Überlege dir also am besten vorher, wo sich welche Pflanze in deinem Zuhause wohlfühlen könnte. 

Kein grüner Daumen? Nicht schlimm!

Klar, ein bisschen Zuwendung brauchen unsere Zimmerpflanzen schon. Wer viel unterwegs ist, gerne mal das Gießen vergisst und vielleicht nicht den grünsten aller Daumen besitzt, muss aber nicht zwingend auf eine grüne Oase verzichten. Es gibt nämlich einige Pflanzenarten, die keine Diven sind und auch mit recht wenig Pflege super gedeihen. Sie kommen oft aus kargen Gegenden und sind nährstoffarmen Boden und weniger optimale Lichtverhältnisse gewohnt. Daher passen sie sich ausgezeichnet an die jeweilige Ausgangslage an und wir müssen gar nicht viel tun. Einige von ihnen filtern sogar die Luft, wenn das nicht der Jackpot ist!

Hier kommen die Pflanzen, die bei jeder überleben

  • Bogenhanf 
  • Monstera
  • Efeutute
  • Ficus
  • Einblatt
  • Glücksfeder 

Fast alle kommen mit wenig Licht aus, besonders die Glücksfeder, das Einblatt und der Bogenhanf sind sehr genügsam. Die Monstera muss zwar relativ regelmäßig gegossen werden, dafür wächst sie dann wie Unkraut – nur schöner!– und erfreut uns regelmäßig mit Blattnachschub. Alle Pflanzen sind aber mit minimaler Pflege zufrieden und verhelfen uns auch ohne viel Aufwand zu einer grüneren Wohnung. 

Wie bringe ich meine Pflanzen sicher durch die kalte Jahreszeit?

Auch unsere Zimmerpflanzen besitzen eine innere Uhr, nach der sie sich richten. Die Tage werden kürzer, die Sonnenstunden weniger. Unsere grünen Mitbewohner merken das und gehen in die Winterpause. Das bedeutet, dass im Herbst und Winter weniger in der Pflanzenpflege oft mehr ist. Deine grünen Mitbewohner brauchen jetzt Ruhe, denn sie sammeln all ihre Energie in den Wurzeln, um im Frühling wieder kräftig zu erwachen. Wichtig ist jetzt, dass du nicht zu viel machst. Gießen kannst du ruhig auf einmal die Woche oder sogar nur alle zwei Wochen reduzieren (je nach Pflanzenart) und auch Dünger brauchen deine Pflanzen in den Wintermonaten nicht. Falls deine Wohnung jetzt sehr dunkel wird, kann es sinnvoll sein, ein Pflanzenlicht anzuschaffen. Für Tropenpflanzen ist ganz trockene Heizungsluft Gift, schau immer, dass du sie nicht zu nah an die Heizung stellst und die Blätter ab und an mit Wasser einsprühst. Eigentlich sollte mit diesen Tipps nichts mehr schief gehen!

Guido

Mehr zum Thema


Unsere Lieblings-Nähanleitungen von Guido