Bundestagswahl: Wenn die Sterne wählen könnten

Noch nie waren die Deutschen so unentschlossen, wem sie ihre Stimme geben sollen. Probieren wir es mal mit einem ganz neuen Blick: Was sagen ihre Horoskope über die Kandidaten aus? BRIGITTE-Astrologin Roswitha Broszath erklärt es.

Angela Merkel, Sternzeichen Krebs

Angela Merkel, Sternzeichen Krebs, wurde am 17. Juli 1954 geboren

Angela Merkel, Sternzeichen Krebs, wurde am 17. Juli 1954 geboren

ist Krebs und hat den Aszendenten Schütze. Zu Schütze gehört die Suche nach der Sinnhaftigkeit und das Visionäre. Menschen mit einer Schütze-Betonung sind getragen von einem besonderen Sendungsbewusstsein. Angela Merkel möchte die Welt verbessern. Sie ist offen für alles, gerade auch für Einflüsse aus dem Ausland.

Ihr Aszendent, der astrologisch gesehen die Anlage darstellt, steht bei 16 Grad Schütze. Da gibt es eine Hinwendung zu Machtthemen, was bei ihr dadurch unterstützt wird, dass sie ein starkes 8. Haus hat. Einfluss haben, Macht ausüben, diese Aspekte finden sich in ihrem Horoskop deutlich wieder. Neptun steht an der Spitze des 10. Hauses, der klassische Aspekt für einen ausgeprägten Machtinstinkt. Merkel möchte auf der politischen Bühne viel Einfluss haben und auf keinen Fall an Macht verlieren, dadurch kann sie manchmal ein bisschen verhalten wirken.

Ihre Sonne steht in Krebs, allerdings zusammen mit Uranus. Sie hat also keine reine Krebsenergie, deswegen wirkt sie manchmal auch so kühl und achtet sehr darauf, die Distanz zu anderen Menschen selbst zu bestimmen.

Angela Merkel lässt nicht wirklich jemanden an sich ran. Privat hat sie aber bestimmt eine warme Seite. Uranus steht für Unverbindlichkeit, daher kommt sie kühler rüber, als sie eigentlich ist. Sie hat durchaus etwas Zugewandtes und wäre mit ihrer Grundenergie bestimmt auch eine ganz gute Therapeutin geworden.

Ihr starker Mars ist leicht blockiert. Diese Konstellation weist darauf hin, dass sie Fehler unbedingt vermeiden möchte und Handlungen dadurch rauszögert.

Ich glaube, dass sie nie so hundertprozentig angekommen ist in der Seilschaft CDU, dass sie dort nie richtig aufgenommen worden ist. Vielleicht hat sie das auch gespürt und sich deshalb abgeschottet. Durch ihren starken Neptun hat sie ein gutes Ahnungsvermögen, wo Gefahren sind - und da wird sie wahrgenommen haben, dass hinter der Freundlichkeit doch manchmal etwas ganz anderes stecken kann.

Angela Merkels weist starke soziale Aspekte auf. Ihr Mond in Wassermann zeigt, dass sie gerne Netzwerke gründet. Sie hat ein starkes soziales Gewissen. Das schiebt sie auch nicht nur vor, sondern interessiert sich wirklich für Randgruppen und Minderheiten. Ein Thema wie Integration ist ihr sehr wichtig.

Frank-Walter Steinmeier, Sternzeichen Steinbock

Frank-Walter Steinmeier, Sternzeichen Steinbock, wurde am 5. Januar 1956 geboren

Frank-Walter Steinmeier, Sternzeichen Steinbock, wurde am 5. Januar 1956 geboren

ist Steinbock und als solcher sehr traditionsbewusst. Sein Mond steht in Waage. Diplomatisches Geschick und Harmoniebedürfnis treffen hier zusammen. Als Außenminister ist er also gut geeignet. Er findet die richtigen Worte, er kann sich gut einfühlen und macht auf internationalem Parkett eine gute Figur.

Seine ruhige, besonnene Art verdankt er seinen Steinbockplaneten - auch seine integere Ausstrahlung. Er überlegt genau, was er sagt. Mars und Saturn stehen in seinem Horoskop auf einem Punkt. Deswegen spricht er so bedacht und überlegt während seiner Reden noch mal genau, was er jetzt wirklich veröffentlichen soll und was nicht.

In seinem Horoskop ist Merkur verletzt. Steinmeier hat eine schnelle Auffassungsgabe, der er deutlich mehr vertrauen könnte. Das würde sein starkes Kontrollbedürfnis entbehrlicher machen. Gedanklich und in seinen Meinungen kann Steinmeier trotz gut erdender Steinbockbockplaneten schnell mal umschwenken. Er arbeitet lange an großen Entscheidungsprozessen, wirft Entschlüsse dann aber manchmal urplötzlich aus einer Eingebung heraus wieder um.

Als typischer ist er zäh. Dank Mars und Saturn in Skorpion kann er viel wegstecken. Durch seinen Waage-Mond und die Steinbock-Sonne wurde ihm in der Kindheit suggeriert, dass Erfolg nicht einfach so zufliegt. Im Gegenteil. Die Botschaft lautet: Alles muss hart erarbeitet werden - und so verhält er sich auch.

Guido Westerwelle, Sternzeichen Steinbock

Guido Westerwelle, Sternzeichen Steinbock, wurde am 27. Dezember 1961 geboren

Guido Westerwelle, Sternzeichen Steinbock, wurde am 27. Dezember 1961 geboren

Der Steinbock Guido Westerwelle ist ein harter Arbeiter, kann präzise denken, hat eine exakte Karriereplanung. Er kann treffend formulieren, aber auch bissig und fast verletzend sein. Als Steinbock ist er geerdet, realistisch und stets um Sachlichkeit bemüht. Seine Sonne steht bei 5 Grad Steinbock. Die Falle, die astrologisch gesehen dort lauert, ist Eitelkeit. Dabei dürfen wir aber nicht außer Acht lassen, dass Steinböcke auch eine Tendenz haben, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen. Diese Ambivalenz kann zu Überaktivität animieren.

Guido Westerwelle ist sozial engagiert und hat eine außerordentliche Kompetenz in Wirtschaftsdingen. In der Politik ist er durchaus reformfreudig. Durch frühe Prägung hasst er alles, was mit Anpassung zu tun hat. Als zweiter Mann ist er nicht gut geeignet. Bedingt durch seine Planeten in Schütze braucht Westerwelle eine Position mit Wirkungsbreite.

Er hat eine eiserne Disziplin, bleibt über Jahre verbissen an seinen Zielen dran. Soweit der öffentliche Westerwelle. Privat ist er wesentlich berührbarer. Seine Seele ist sehr empfindsam, darauf deutet seine Mondposition hin. Weil er aber Berufliches und Privates trennen kann wie kaum jemand anders, zeigt er diese Seite in der Öffentlichkeit nicht.

Im Horoskop von Guido Westerwelle ist das weibliche Prinzip etwas kompliziert besetzt. Da er aber äußerst diszipliniert und stets um Sachlichkeit bemüht ist, steht ihm das beruflich nicht im Wege und schon gar nicht sagt das aus, dass er ein Macho ist.

Guido Westerwelle stellt sich gern dar, aber er öffnet sich nicht gern. Falls es zu einer Regierungsbeteiligung der FDP kommen sollte, strebt er ja das Amt des Außenministers an. Für mich als Astrologin ist er eigentlich ein besserer Wirtschaftsminister. In seinem Horoskop steht nichts, was ihn herausragend für das diplomatische Amt qualifiziert. Er hat zwar die Venus in Schütze, Mars ist auch in der Nähe, von daher würde er sicher auch gerne reisen, aber seine Kompetenz liegt eindeutig in der Wirtschaft - und eigentlich soll ja jeder das machen, was er gut kann.

Renate Künast, Sternzeichen Schütze

Renate Künast, Sternzeichen Schütze, wurde am 15. Dezember 1955 geboren

Renate Künast, Sternzeichen Schütze, wurde am 15. Dezember 1955 geboren

Renate Künast ist Schütze und hat deshalb das Bedürfnis, die Welt besser zu machen, etwas zu bewirken. Sie ist voller Visionen und Träume. Ihre Sonne ist bei 22 Grad Schütze, da finden wir astrologisch gesehen eine verdeckte Dominanz, eine Tendenz, alles ganz genau zu wissen. Renate Künast flüchtet sich gern ins Intellektualisieren. Sie spürt einen starken Lebensauftrag und neigt zum Missionieren, kann andere damit aber auch, wie das beim Missionieren so ist, bedrängen.

Durch Mond und Venus in Steinbock hat Renate Künast ein starkes Bedürfnis nach Ordnung und Klarheit und wäre in einem Ressort richtig, wo das besonders gefragt ist. Für den Posten der Verbraucherministerin, den sie ja schon mal innehatte, ist sie dank Jupiter in Jungfrau sehr gut geeignet. Sie kann in die Tiefe gehen, sie gibt keine Ruhe, sie bohrt nach (Pluto ist auch im Spiel) und sie hat die Fähigkeit, Struktur ins Chaos zu bringen.

Renate Künast hat dank ihrer Steinbockenergie eine gezielte Karriereplanung, ist ehrgeizig, könnte sogar sehr streng mit sich umgehen, um ihr Ziel zu erreichen. Rampenlicht ist ihr nicht unangenehm, schließlich steht ihre Sonne in Schütze. Ein spürbares Echo bei anderen zu haben, ist ihr wichtig. Sie braucht die Bestätigung von Außen. Merkur steht in ihrem Horoskop zusammen mit dem schwarzen Mond, das heißt, sie möchte schon gern gewürdigt werden.

Jürgen Trittin, Sternzeichen Löwe

Jürgen Trittin, Sternzeichen Löwe, wurde am 25. Juli 1954 geboren

Jürgen Trittin, Sternzeichen Löwe, wurde am 25. Juli 1954 geboren

Jürgen Trittin ist astrologisch betrachtet eine eindrucksvolle, aber nicht unkomplizierte Persönlichkeit. Bedingt durch seinen Aszendenten Schütze hat er Ideale und tritt sehr jovial auf. Er ist ein glänzender Selbstdarsteller, kennt aber Phasen von Stimmungsschwankungen. Zur Schützeenergie gehört immer auch ein Hang zur Ideologie. Seine Sonne steht bei 2 Grad Löwe, zur Strahlkraft des Löwen gesellt sich hier der Hauch des Besonderen. Die Sonne steht im 8. Haus. Hier zeigt sich der starke Machtanspruch. Was man auf den ersten Blick nicht unbedingt denken würde: Jürgen Trittin kann ein ganz schöner Prinzipienreiter sein.

Durch seine Löwe-Sonne ist sein Bedürfnis nach Alpharollen besonders ausgeprägt. Er hat ganz ungewöhnliche Denkansätze und ist - durch Uranus inspiriert - offen für unorthodoxes, alternatives Vorgehen. Auch er hat den Neptun an der Spitze des 10. Hauses, das heißt, er bringt einen ausgeprägten Machtinstinkt mit. Neptun, der in Trittins Horoskop eine besondere Kraft hat, steht aber auch für das Sensible, das Mystische, das Spirituelle, die Fantasie und Visionskraft.

Jürgen Trittin sagt von sich, er sei bekennender Atheist. Ich glaube, dass dieser Themenkomplex bei ihm eher äußerst sensibel ist. Das Ungreifbare, Feinstoffliche ist in seinem Horoskop sogar besonders ausgeprägt, weil Neptun zusammen mit dem Glückspunkt an der Spitze des Berufungshauses steht. In der Astrologie ist alles janusgesichtig. Unter Neptun kann das Spirituelle besonders betont sein oder im Gegenteil auch sehr abgewehrt werden. In jedem Fall geht es Jürgen Trittin darum zu zeigen: Ich bin anders.

Saturn und Neptun stehen bei ihm im 11. Haus. Dass er in seiner Partei viele Freunde hat, ist astrologisch betrachtet eher unwahrscheinlich. Ich glaube, dass er auch da eine besondere Position einnimmt und damit auch sehr einverstanden ist.

Trittin hat durch seinen Neptuneinfluss eine weiche, berührbare Seite. Durch frühe Erfahrung hat er aber eine starke Tendenz zum Rationalisieren entwickelt. Logik und Rationalisieren gehören zu seinen Handlungskonzepten. Er lässt niemanden wirklich an sich ran. Uranus suggeriert, dass Nähe Zudringlichkeit bedeuten kann. Deswegen wirkt er in Talkshows oft arrogant und überheblich. Astrologisch gesehen liebt er es aber sogar zu provozieren und zu polarisieren. Dahinter verbergen sich aber ganz andere Persönlichkeitsfacetten.

Oskar Lafontaine, Sternzeichen Jungfrau

Oskar Lafontaine, Sternzeichen Jungfrau, wurde am 16. September 1943 geboren

Oskar Lafontaine, Sternzeichen Jungfrau, wurde am 16. September 1943 geboren

Oskar Lafontaine hat den Aszendenten Jungfrau, eine Konstellation, die man bei Sozialdemokraten häufig findet. Übrigens: Auch das Gründungshoroskop der SED hat den Aszendenten Jungfrau, der in diesem Fall für das Arbeiter- und Bauernwohl steht.

Auch die Sonne steht bei Lafontaine im Zeichen Jungfrau - genau wie die Venus. Letzteres deutet auf eine Genussorientierung hin. Lafontaine strebt eine gehobene Lebenssituation an. In seinem Horoskop zeigt sich eine Ambivalenz. Auf der einen Seite hält Lafontaine die sozialen Aspekte hoch und will mit ganzem Herzen Staatsdiener sein, auf der anderen Seite ist er dem luxuriösen Leben nicht abgeneigt, ist Kunst- und Weinkenner und schätzt offensichtlich auch die französische Küche.

Normalerweise sind Jungfrau-Geborene auch gute zweite Männer. Lafontaine ist das nicht. Er möchte hoch hinaus und politisch viel selbst initiieren.

Mars und Uranus liegen bei Lafontaine zusammen im 10. Haus. Er neigt deshalb zu Übersprungshandlungen. Innerhalb von Sekunden kann er sich zu einer Handlung hinreißen lassen, die andere nicht immer nachvollziehen können. Pluto, der schwarze Mond und Jupiter sind bei ihm im 12. Haus. Das zeigt, dass er auch gern aus dem Hintergrund agiert.

Mit dem Mond in Widder hat er ein Kämpferherz und ein starkes Konkurrenzdenken. Astrologisch gesehen verfolgt er große Ideale, muss sich deswegen aber zwischendurch um Erdung bemühen. Er meint es gut, will wirklich etwas beitragen zum Wohle dieses Planeten. Aber andere Aspekte in seinem Horoskop zeigen, dass er auch ein starker Machtmensch ist. Er sucht fast automatisch Widerstand in der Außenwelt. Und er läuft zu großer Form auf, wenn sich ihm etwas entgegenstellt. Das belebt ihn förmlich.

Koalitionen: Wer passt mit wem zusammen?

Welche Kandidaten passen astrologisch gesehen zusammen? Und wie ist die Stimmung am Wahltag? Ein- und Ausblicke im Interview mit BRIGITTE-Astrologin Roswitha Broszath.

BRIGITTE: Angela Merkel, Sternzeichen Krebs, und Frank-Walter Steinmeier, Sternzeichen Steinbock, sind jetzt Wahlkampfgegner, davor waren sie Koalitionspartner. Aus Sicht der Sterne eine gute Beziehung?

Roswitha Broszath: Nicht so ganz. Die beiden haben eine unterschiedliche Art zu denken, da braucht es viele Kompromisse. Es gibt eine gewisse Sympathie, die gleicht viel aus, aber Missverständnisse sind programmiert: Der starke Neptun zwischen ihnen bewirkt, dass sie nicht immer verstehen, was der andere wirklich will.

BRIGITTE: Als Mann an ihrer Seite hätte Angela Merkel künftig wohl auch lieber den Steinbock Guido Westerwelle.

Roswitha Broszath: Er hat viele Planeten, die zu denen von Merkel in Opposition stehen. Sie ergänzen sich also gut. Westerwelle ist manchmal forscher, um nicht zu sagen: bissig. Daran könnte sich Frau Merkel, die durch ihre Krebs-Sonne verletzlich ist, stören. In vielen Dingen würden sie zum Konsens kommen, weil die Jupiter-Mond-Konstellation günstig ist, aber dafür sind harte Auseinandersetzungen nötig. In Westerwelles Horoskop lässt sich auch erkennen, dass er ein kompliziertes Frauenbild hat. Das steht ihm beruflich aber nicht im Weg, weil er dank seiner vielen Planeten in Steinbock stets um Sachlichkeit bemüht ist.

BRIGITTE: Frank-Walter Steinmeier scheint sehr gut mit Frauen zurechtzukommen. In seinem Kompetenzteam jedenfalls sind mehr Frauen als Männer.

Roswitha Broszath: Er kann mit Frauen richtig gut arbeiten, sie erscheinen ihm nicht so bedrohlich. Renate Künast und er wären zum Beispiel ein gutes Team. Sie würden nicht die Welt verändern, dazu ist der Steinbock Steinmeier zu traditionsbewusst, aber sie würden etwas bewegen. Frau Künast mit ihrer Schütze- Sonne würde auch mal unorthodoxe Wege einschlagen - und er würde das zulassen.

BRIGITTE: Aber die Schütze-Frau Renate Künast bekommt man nicht ohne den Löwe- Mann Jürgen Trittin.

Roswitha Broszath: Steinmeier und Trittin stimmen in einigen Zielen überein. Der pragmatische, wohlüberlegte Steinmeier würde Trittin aber ungeduldig machen - und als Löwe wäre der sicher kein Mann für die zweite Reihe.

BRIGITTE: Wenn Frank-Walter Steinmeier noch weiter nach links schauen würde, stünde da Jungfrau Oskar Lafontaine.

Roswitha Broszath: Mit ihm hätte Steinmeier schmerzhafte Revierkämpfe. Beide berühren sehr stark die wunden Punkte beim jeweils anderen.

BRIGITTE: Und wenn Angela Merkel weiter nach links guckte, etwa zu den Grünen?

Roswitha Broszath: Als Löwe würde Trittin versuchen, Merkel die Show zu stehlen, was mit ihrem starken Machtanspruch nicht vereinbar wäre. Mit Künast würde sie sich zähe Debatten liefern. Sie haben zu unterschiedliche Sichtweisen, weil Künasts Schütze-Planeten in Spannung zum Mars von Merkel stehen.

BRIGITTE: Kann Angela Merkel vielleicht besser mit Männern zusammenarbeiten?

Roswitha Broszath: Sie hat einen starken Uranus, was bedeutet, dass sie "doppelgeschlechtlich" ist. Sie kann mit beiden, lässt aber nicht wirklich jemanden an sich heran. Dabei hat sie durchaus etwas Zugewandtes und wäre mit ihrer Grundenergie bestimmt auch eine ganz gute Therapeutin geworden.

BRIGITTE: Wie stehen die Sterne am Wahltag für die Spitzenkandidaten?

Roswitha Broszath: Der große Triumph ist leider bei keinem so richtig zu erkennen.

BRIGITTE: Und wie ist die Stimmung beim Volk?

Roswitha Broszath: Am Wahltag ist Volkes Wille gespalten, das liegt am Einfluss von Saturn und Uranus. Die eine Hälfte möchte, dass nichts riskiert wird. Die andere Hälfte wünscht den Bruch mit dem Bestehenden. Um beiden Lagern gerecht zu werden, bräuchten wir eine Partei, die traditionsbewusst ist, und eine, die auch mal Außergewöhnliches wagt.

BRIGITTE: Was werden die größten Herausforderungen für die neue Regierung sein?

Roswitha Broszath: Der Saturn geht kurz nach der Wahl auf die Sonne. Bei so einer Konstellation muss man darauf achten, behutsam mit Geld und Ressourcen umzugehen. Saturn ist ein Lehrer, der auf Notwendigkeiten hinweist, er steht auch für Erneuerung. In den Sozialsystemen wird sich einiges ändern. Und wir werden beweisen müssen, inwieweit wir zu einem Volk zusammengewachsen sind.

Interview: Katharina Wantoch Illustration: Jens Bonnke Ein Artikel aus der BRIGITTE 20/09

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