Was ist eigentlich ein Mondkalender?

Mondkalender: Mond am Himmel

Neumond, Halbmond, Vollmond ... Du fragst dich, wie sich der Mond auf dich auswirkt? Wir erklären es dir!

Wer sich gern mit Horoskopen beschäftigt, der hat sicher auch schon einmal etwas vom Mondkalender gehört. Er steht für alle Sternzeichen und sagt unter anderem etwas über das emotionale Stimmungsbild aus. Wie das funktioniert? Der Mondkalender besteht aus verschiedenen Mondphasen. Insgesamt umfasst er 12 Monate und 354 Tage. Für den Kalender schaut man auf den Mondstand: Die einzelnen Phasen des Mondkalenders bestehen aus zunehmendem Mond, Vollmond, abnehmendem Mond und Neumond. Bei jedem Neumond beginnt ein neuer Monat.

Was ist der Unterschied zwischen einem Mondkalender und den BRIGITTE-Horoskopen?

Das 14-Tage-Horoskop, das unsere Star-Astrologin Roswitha Broszath erstellt, ist ein sogenanntes Sonnenstandshoroskop. "Die Planeten, die im jeweiligen Tierkreiszeichen aktuell zur Sonne stehen, bilden Konstellationen, die ich interpretiere. Welche Prozesse stehen an? Geht etwas zu Ende oder fängt eine Entwicklung an?", sagt die Astrologin, "Der Mond dagegen steht im Horoskop für die Seele, das Intuitive, die Gefühlswelt, die Wahrnehmung und die Stimmung. Er zeigt also, welche Stimmungslage am Himmel herrscht. Er verändert nicht nur seine Phasen - Vollmond, abnehmender Halbmond, Neumond, zunehmender Halbmond - sondern läuft jeden Monat auch durch alle Tierkreiszeichen. Und jedes Zeichen begünstigt etwas anderes."

Je nachdem, in welchem Tierkreiszeichen der Mond steht, geht man von anderen Bedingungen aus. Manche Astrologen sagen, der Mond hat in jedem Tierkreiszeichen einen besonderen Einfluss auf eine Körperregion. Beim Widder sind es zum Beispiel der Kopf, das Gehirn und die Augen, beim Stier hingegen der Hals, der Kiefer und die Ohren. Außerdem soll der Mond auch die Verarbeitung unserer Nahrung beeinflussen.

Außerdem steht jedes Tierkreiszeichen für eine Tagesqualität. So spricht man in den verschiedenen Mondphasen auch von sogenannten Wassertagen oder auch Feuchtigkeitstagen, Lichttagen beziehungsweise Lufttagen, Wärmetagen und Kältetagen. An Lichttagen sollen beispielsweise Pflanzen besser wachsen, an Wärmetagen sollen die Menschen energiegeladener sein.

Wieso sagt das Horoskop für jedes Sternzeichen etwas anderes aus, während der Mondkalender für alle gleich gilt?

Roswitha Broszath: "Das Sonnenstandshoroskop bezieht sich jeweils konkret auf ein Tierkreiszeichen, der Mondkalender spricht alle an, weil er Schwingungen am Himmel aufgreift, die für jeden in gleicher Weise gelten. Er steht für das Stimmungsbild eines Tages. Er spricht nicht so konkrete Konstellationen an wie das Sonnenstandshoroskop."

Aber dann müssten ja alle Menschen die gleichen Stimmungen haben, oder?

"Natürlich steckt jeder Mensch in einer unterschiedlichen Lebensphase und hat mit einer anderen Lage zu kämpfen", sagt Broszath. "Doch die wenigsten stehen morgens auf und haben den ganzen Tag über exakt dieselbe Stimmung. Auch an einem schwierigen Tag kann es schöne Momente geben. Oder anders herum. Der Mond steht ja für das Wechselvolle, für die Gezeiten. Für die Stimmungen, die sehr schwanken können."

Soll ich meinen Alltag nach dem Mondkalender ausrichten?

Einige Menschen schwören darauf, ihre Friseur-Besuche oder den Hausputz nach dem Mondkalender auszurichten. Manche pflanzen beziehungsweise gärtnern auch nur, wenn der Mond richtig steht. Sie hinterfragen stets: Welche Mondphase ist günstig für diese Aktivitäten - und welche besonders ungünstig? Was soll man bevorzugt bei zunehmendem und was bei abnehmendem Mond tun? Sie halten sich dann penibel an die Tagesempfehlungen. Astrologin Roswitha Broszath sieht das kritisch: "Ich würde vorschlagen, dass jeder putzt, wenn er dafür Zeit hat. Für mich macht es keinen Sinn, sich bei solchen Tätigkeiten nach dem Mond zu richten. Heutzutage sind doch die meisten Menschen sehr beschäftigt. Ich finde es deshalb wichtiger, diese Pflichten sinnvoll im Alltag zu organisieren."

Auch bei gesundheitlichen Themen sollte man sich nicht zu stark an den Mondkalender halten. "Einige Menschen legen ihre Operationen nicht auf Tage, die von Mondkalendern als weniger gut bezeichnet werden, zum Beispiel zur Vollmond-Zeit. Eine Operation lässt sich aber nicht immer planen. Dadurch entstehen nur Unsicherheiten, die für den Heilungsverlauf negativer sind, als wenn man gar nicht auf den Mond geschaut hätte. Ich habe seit 33 Jahren meine Praxis und weiß, wie schnell sich Abhängigkeiten entwickeln. Wenn sich jemand zu stark an dem Mond oder astrologischen Konstellationen orientiert, dass er dadurch gefangen ist, hat das immer etwas Bedenkliches."

Alles in allem geht es beim Mondkalender also mehr um ein Stimmungsbild als um konkrete Handlungsempfehlungen. Er dient als Inspiration und soll keinen Tagesablauf diktieren. Schließlich entscheiden wir am Ende selbst, was uns guttut und was nicht.

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