Japanische Sternzeichen: Was besagt deins?

Es gibt zwölf japanische Sternzeichen – und damit hören die Gemeinsamkeiten mit unserem Horoskop auch schon auf. Welches Tierkreiszeichen die Japaner dir zuordnen und was es besagt? Erfährst du hier!  

Über sich selbst kann man ja nie genug wissen! Indianische Sternzeichen, Aszendent, Partner-Horoskop – alles großartige Quellen, um zum Teil sehr interessante Dinge über uns zu erfahren. Wir haben noch eine aufgetan: Japanische Sternzeichen! Denn die funktionieren, genauso wie zum Beispiel Essen, mal wieder ganz anders als unsere europäischen (oder esst ihr euer Frühstück mit Stäbchen ...?).

Japanische Sternzeichen: Wie kommen sie zustande?

Wie im chinesischen Horoskop richten sich auch die japanischen Tierkreiszeichen nicht nach dem Geburtsmonat oder genauen Tag, sondern vorwiegend nach dem Geburtsjahr. Kein Wunder: Die Japaner haben ihr Kalendersystem vom chinesischen Kaiserreich „geliehen“, auch ihre Tierkreiszeichen ähneln daher denen ihres großen Nachbarn im Westen. Doch ähneln ist noch nicht gleichen, schließlich hat Japan seine eigene, unabhängige Kultur und in deren Rahmen wurden Symbole, kalendarische Zuordnung und Bedeutung leicht modifiziert.

Was die Sache für uns schon mal deutlich einfacher macht: Die Japaner nutzen mittlerweile so wie wir den gregorianischen Kalender und feiern Neujahr somit mit uns am 1. Januar – nicht erst mit den Chinesen am 5. Februar. Daher beginnt im japanischen Horoskop mit jedem 1. Januar ein neues Tierkreiszeichen-Jahr. Und da es zwölf japanische Sternzeichen gibt, wiederholen sich die Tierkreiszeichen jeweils Zwölfjahresabständen. In der Tabelle findest du eine Übersicht der japanischen Sternzeichen zugeordnet zu den Geburtsjahren.

Japanische Sternzeichen im Überblick

Japanischer Begriff
(rein-japanische Lesung)

Deutsche BezeichnungGeburtsjahre
neRatte/Maus…, 1948, 1960, 1972, 1984, 1996, 2008, 2020, …
ushiBüffel/Rind/Ochse..., 1949, 1961, 1973, 1985, 1997, 2009, 2021, …
toraTiger…, 1950, 1962, 1974, 1986, 1998, 2010, 2022, …
uHase …, 1951, 1963, 1975, 1987, 1999, 2011, 2023, …
tatsuDrache…, 1952, 1964, 1976, 1988, 2000, 2012, 2024, …
miSchlange…, 1953, 1965, 1977, 1989, 2001, 2013, 2025, …
umaPferd…, 1954, 1966, 1978, 1990, 2002, 2014, 2026, …
hitsujiZiege/Schaf…, 1955, 1967, 1979, 1991, 2003, 2015, 2027, …
saruAffe…, 1956, 1968, 1980, 1992, 2004, 2016, 2028, …
toriHahn…, 1957, 1969, 1981, 1993, 2005, 2017, 2029, …
inuHund…, 1958, 1970, 1982, 1994, 2006, 2018, 2030, …
iWildschwein/Schwein…, 1959, 1971, 1983, 1995, 2007, 2019, 2031, …

Japanische Sternzeichen und ihre Eigenschaften

Wie wir einer Jungfrau Perfektionismus nachsagen und einem Stier Pragmatismus, verbindet man auch in China und Japan mit jedem Tier besondere Charakterstärken und -schwächen. Hier die zwölf Kurzporträts der japanischen Tierkreiszeichen.

Ratte

Wer im Jahr der Ratte oder Maus geboren ist, dem wird großer Schöpfergeist und Weltoffenheit nachgesagt, die Ratte gilt bei den Japanern als besonders kreativ. Allerdings kann sie mit ihrem Temperament auf manche Leute einschüchternd wirken, auch ihre extrem kritische Art empfinden einige als anstrengend.

Büffel

Als Büffel, Ochse bzw. Rind liegt dir typischerweise ein gesundes Selbstbewusstsein in der Natur. Damit wirkst du vertrauenserweckend – schließlich strahlt Selbstvertrauen auf andere aus. Büffel haben in der Regel ein Talent für strategisches Denken und können gut führen. Sie sollten bloß aufpassen, dass sie nicht in eine selbstverliebte, narzisstische Schiene abdriften ...

Tiger

Tiger gelten als außerordentlich emotional und feinfühlig. Sie gestalten ihr Leben mit Leidenschaft und Begeisterung, mit ihren Mitmenschen gehen sie dabei liebevoll und wertschätzend um. Manchmal kommen sie vielleicht etwas hitzköpfig rüber, aber dahinter steckt bloß eine Extra-Portion Gefühl.

Hase

Man ahnt es schon aufgrund seiner Gestalt: Der Hase ist freundlich und umgänglich, jemand, den man gerne zu einer Party einlädt. Allerdings zeigen sich Hasen oft recht konservativ und verbeißen sich – aus Angst und dem Bedürfnis nach Selbstschutz – hin und wieder etwas zu sehr in ihre Gewohnheiten. 

Drache

Drachen haben einen großen Erfindergeist und sind oft überdurchschnittlich begabt und intelligent. Ihr größtes Problem: Ihr Perfektionismus und ihre hohen Ansprüche an sich selbst können sie leicht zu Fall bringen ...

Schlange

Schlangen haben von Natur aus eine gute Intuition und lernen außergewöhnlich schnell. Dadurch wirken sie weise und clever. Leider verstehen sie nicht besonders viel Spaß und neigen zu Geiz, der mit ihrem ansonsten romantisch veranlagten Wesen ganz schön in Konflikt geraten kann. 

Pferd

Das Pferd ist fleißig und diszipliniert und beeindruckt andere oft mit seiner Kraft und Ausdauer. Dabei tut es sich allerdings schwer mit Flexibilität, und auch Mitgefühl gehört nicht zu den typischen Stärken des Pferdes.

Ziege

Die Ziege, auch Schaf genannt, hat einen besonderen Sinn für Ästhetik. Das verleiht ihr selbst häufig Charme und Eleganz, die alle anderen in ihren Bann ziehen können – wenn sie nicht gerade mit ihrem Pessimismus und ihrer anklagenden Art alle runterzieht ...

Affe

Affen nehmen kein Blatt vor den Mund. Sie sind direkt und mutig im Umgang mit anderen, doch laufen dabei Gefahr, ins Arrogante und Opportunistische zu entgleisen.

Hahn

Hähne sind richtige Energiebündel. Sie stehen morgens als erste auf und gehen abends als letzte ins Bett. Allerdings reiben sie das anderen auch ganz gerne mal unter die Nase und wirken daher gelegentlich etwas angeberisch und großkotzig.

Hund

Wie der vierbeinige Freund des Menschen gilt auch das japanische Tierkreiszeichen als besonders treu, ehrlich und zuverlässig. Man kann den Hund jedoch leicht aus der Bahn werfen, denn er macht sich übermäßig viele Sorgen und ist vergleichsweise ängstlich.

Wildschwein

Das Schwein oder Wildschwein ist typischerweise ehrgeizig und zielstrebig, dabei aber sehr wertebewusst und ehrlich. Sein größtes Problem: Diese Ehrlichkeit und gute Absicht unterstellt es auch anderen, sprich, es ist manchmal etwas zu gutgläubig und naiv, was es leider gelegentlich in Schwierigkeiten bringt.

Japanische Sternzeichen: Warum mal "Erd-", mal "Wasser-"?

Oft finden wir im Zusammenhang mit chinesischen oder japanischen Sternzeichen noch genauere Angaben wie "Erd-Schwein" oder "Feuer-Hahn". Das liegt daran, dass das chinesische Kalendersystem unterschiedliche Einteilungen kennt: Neben den "zwölf Erdzweigen", die in der Astrologie quasi die Tierart bestimmen, gibt es auch noch die "Wandlungsphasen" oder "fünf Elemente" Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Sie wechseln im Fünfjahrestakt, das heißt, wenn ich z. B. als Feuer-Tiger geboren werde, erlebe ich mein Geburtsjahr erst wieder mit 60. Für Japaner und Chinesen ist 60 deshalb ein ganz besonderes Alter, es markiert den Abschluss eines Lebenszyklus und ihren 60. feiern sie als "Rückkehr zur Geburt".

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