Karmahoroskop: Was besagt deins?

Dich beschäftigt etwas, aber du weißt irgendwie nicht genau, was? Vielleicht bringt ja dein Karmahoroskop Licht ins Dunkel ... 

Was ist das Karmahoroskop?

Alles, was wir tun, hat irgendwelche Folgen – darüber sind sich wohl die meisten Menschen einig, ganz gleich, woran sie glauben. Aber können unsere Handlungen uns auch nach Jahren noch nachhängen? Oder sogar über unseren Tod hinaus verfolgen? Laut Karmalehre ja! Demnach begleiten uns Taten und Erfahrungen, die wir nicht vollständig bewältigt oder verarbeitet haben, über mehrere Leben und Wiedergeburten hinaus – ebenso wie Menschen, mit denen wir noch etwas zu klären haben (mehr dazu erfährst du in unseren Artikeln über karmische Liebe und Dualseelen). 

Was genau bedeutet das? Vieles – unter anderem, dass sich zum Beispiel die Umstände unserer Geburt, also Tag, Uhrzeit, Wetterlage, Anwesende etc., aus Begebenheiten früherer Leben ergeben. Schließlich hängt laut Karmalehre alles in unserem Universum miteinander zusammen und hat seine Gründe. Natürlich ist es da auch kein Zufall, wann und wie wir geboren werden – und welches Sternzeichen wir haben.  

Zugegeben: Allein auf Basis des Sternzeichens lässt sich kein genaues und detailliertes Karmahoroskop erstellen, dafür sind noch viele weitere Angaben wie etwa der Aszendent nötig. Doch meist lässt sich auf Grundlage des Sternzeichens zumindest eine typische, vordergründige Lebensaufgabe vorhersagen, die die betreffende Person aus einem Vorleben mitbekommen hat. Sie zu bewältigen, bringt das größte Glück. Welche Lebensaufgabe typisch für dein Sternzeichen ist? Verraten wir dir jetzt.

Karmahoroskop: Das sind die Lebensaufgaben der Sternzeichen

Steinbock (22. Dezember bis 20. Januar)

Steinböcke sind häufig in einem ihrer Vorleben zu der Überzeugung gelangt, dass sie sich beweisen und etwas leisten müssen, um liebenswert zu sein und sich ihren Platz in der Welt zu verdienen – was natürlich Quatsch ist! Sie haben das gleiche Recht zu lieben, lachen und zu experimentieren wie alle anderen auch. Das zu verstehen, den Wert ihres Lebens jenseits von Leistung und Erfolg anzuerkennen – in den Beziehungen, die sie führen, den Gefühlen, die sie empfinden, und den Träumen, die sie beschäftigen – das ist die Hauptlebensaufgabe eines Steinbocks. 

Wassermann (21. Januar bis 19. Februar)

Wassermänner haben typischer Weise mal Erfahrungen gemacht, die in ihnen eine tiefe Angst vor Nähe ausgelöst haben und davor, in ihrer Freiheit eingeschränkt zu werden. Solange sie sich damit nicht auseinandersetzen und nicht ihre Ängste überwinden, stehen sie unter einer inneren Anspannung und haben oft Probleme, sich hundertprozentig auf jemanden einzulassen.

Fische (20. Februar bis 20. März)

Fische leiden oft noch unter einem Vertrauensbruch oder einer anderen Verletzung, die ihnen jemand in einem früheren Leben zugefügt hat. Deshalb halten sie sich in ihren Beziehungen meist einerseits selber bedeckt, neigen aber andererseits zum Klammern, weil sie hoffen, den anderen so besser kontrollieren zu können. Leider ist gerade das allerdings kontraproduktiv – denn Fischen gibt ihr Karma die Aufgabe, dass sie wieder Vertrauen lernen. Sowohl sich selbst als auch anderen.

Widder (21. März bis 20. April)

Widder glauben aufgrund ihrer persönlichen Vorerfahrungen unterbewusst, dass ohne sie und ihren Beitrag nichts Gutes vorangeht. Sie können sich schwer raushalten oder darauf vertrauen, dass ihre Mitmenschen von sich aus ihr Bestes geben. Ihre größte Herausforderung besteht darin, Toleranz und Respekt gegenüber anderen zu entwickeln und sich nicht immer für alles und jeden verantwortlich zu fühlen. 

Stier (21. April bis 20. Mai)

Stieren hat das Karma die Vorstellung eingepflanzt, dass Chaos der absolute Horror und um jeden Preis zu vermeiden ist. Dadurch halten sie an allem so verbissen fest, was ihnen eine feste Ordnung und feste Strukturen gibt. Das wiederum hemmt sie oft in ihrer Flexibilität und hindert sie daran, die Schönheit des Besonderen und Außerordentlichen zu erkennen. Stiere müssen in erster Linie die nötige Selbstsicherheit entwickeln, um zu wissen, dass sie auch mal super improvisieren können. Und dass ihre innere Stabilität und Ordnung ihnen auch im Chaos Halt geben kann.  

Zwilling (21. Mai bis 21. Juni)

Für Zwillinge hat das Karma eine ganz klare Aufgabe: Das Misstrauen gegenüber den eigenen Gefühlen ablegen und lernen, dem Navigationssystem ihrer Seele zu folgen. Meist haben sie in der Vergangenheit Erfahrungen gesammelt, die sie an ihren Emotionen zweifeln lassen und aufgrund derer sie sich vorwiegend auf ihren Verstand stützen. Doch der weiß natürlich auch nicht immer Rat, denn nicht alles lässt sich auf rationaler Ebene klären. Das zu erkennen und anzunehmen, ist in der Regel die Hauptaufgabe im Leben eines Zwillings. 

Krebs (22. Juni bis 22. Juli)

Wer im Zeichen des Krebses geboren ist, den belastet aus einem früheren Leben wahrscheinlich ein schlechtes Gewissen. Sei es, weil er zu wenig für einen Menschen da war, der ihn brauchte, oder eine wichtige Chance vertan und dadurch in gewisser Weise sich selbst verraten hat. Deshalb sind Krebse oft sehr unruhig, sensibel und achten auf jede Kleinigkeit, die ihr Umfeld bewegt. Diese Unruhe und Empfindlichkeit kann ein Krebs normalerweise nur ablegen, indem er sich selbst verzeiht und Frieden mit der Tatsache schließt, dass er fehlbar ist – und jeder Fehler, so schmerzvoll er sein mag, auch etwas Gutes in sich birgt.

Löwe (23. Juli bis 23. August)

Die meisten Löwen haben im Laufe ihres Lebenskreislaufs mal eine Erfahrung gemacht, bei der sie zurückstecken mussten, vernachlässigt wurden oder sonst irgendwie zu kurz kommen – und die hat sie nachhaltig geprägt. Ihre Angst, benachteiligt oder übersehen zu werden, treibt viele Löwen dazu, ihre eigenen Interessen über die der anderen zu stellen. Einige tun alles Mögliche, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Was die meisten Löwen lernen müssen, ist, dass ihr Selbstwert nicht davon abhängt, wie viele Leute sie bewundern oder wie gut sie sich gegen andere durchsetzen können – sondern davon, wie sie selber zu sich stehen.       

Jungfrau (24. August bis 23. September)

Wenn etwas nicht haargenau so läuft wie geplant, ist das für Jungfrauen oft eine riesige Katastrophe – schon kleine Abweichungen bedeuten für sie Scheitern auf ganzer Linie. Bei vielen steckt eine traumatische Erfahrung mit Kontrollverlust dahinter, die sie einfach nicht hinter sich lassen können. Was Jungfrauen brauchen, um ihr Karma auszugleichen, ist häufig ein Aha-Moment, der ihnen zeigt, dass das Schöne und Gute nicht perfekt sein muss. Erst dann können sie loslassen und zu ihren Gefühlen und Schwächen stehen. 

Waage (24. September bis 23. Oktober)

Waagen tun sich häufig schwer damit, für sich und ihre Interessen einzustehen – weil sie Streit um jeden Preis vermeiden wollen. Bei vielen hat es in einem Vorleben mal heftig geknallt und es wurde jemand (sie oder eine andere Person) so schwer verletzt, dass sie es nicht verwinden konnten. Auch für Waagen ist daher Vertrauen ein großes Thema, an dem sie arbeiten müssen. Vertrauen in die eigene Stärke, mit Verletzungen umzugehen, aber ebenso in die der anderen. 

Skorpion (24. Oktober bis 22. November)

Bei Skorpionen ist die Lebensaufgabe oft nicht ganz so klar wie bei anderen Sternzeichen – doch die meisten haben eine übermäßig große Angst vor Kontrollverlust. So glauben Skorpione beispielsweise oft, andere für ihre Fehltritte bestrafen zu müssen und können Dinge nur schwer auf sich beruhen lassen. Weil sie einfach nicht darauf vertrauen, dass es Karma und Gerechtigkeit wirklich gibt. Dass Skorpione durch so ein Verhalten vereinsamen und immer zynischer werden, liegt wohl auf der Hand. Der einzige Weg, sich davor zu schützen und glücklich zu werden, ist zu lernen und akzeptieren, dass alles etwas Gutes hat und einen Sinn ergibt, auch wenn sie es nicht auf Anhieb sehen – und sich nicht einmischen.

Schütze (23. November bis 21. Dezember)

Für Schützen sind durch ihr Karma Beständigkeit und Stillstand mit Angst und Schrecken besetzt. Vermutlich haben viele mal erlebt, wie erschütternd es ist, wenn man sich auf eine Sache verlässt und einstellt und einem die dann genommen wird. Eine solche Erfahrung erneut zu machen, versuchen Schützen typischer Weise vorzubeugen, indem sie einerseits immer nach neuen Herausforderungen und Zielen suchen und andererseits gerne auf mehreren Partys gleichzeitig feiern. Das klingt vielleicht nicht so dramatisch (jedenfalls nicht für einen Schützen), aber natürlich macht solch ein Verhalten es schwer, Nähe und eine echte Bindung zu einem anderen Menschen aufzubauen. Letztendlich geht es im Leben eines Schützen meist vorwiegend darum, Selbstbewusstsein aufzubauen und zu der Überzeugung zu finden: Egal, was mir passiert, ich bin stark genug, damit klarzukommen – und Konflikte kann ich auch mal aushalten. 

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