Maya-Horoskop: Was besagt deins?

Im Maya-Horoskop wird jedem Menschen ein sogenannter Aspekt zugeordnet – das Nahuales. Welches du hast und was es bedeutet, erfährst du hier.

Maya-Horoskop: Astrologie und Zeitrechnung der Maya

Die Maya berechnen die Zeit anders als wir. Das wissen wir spätestens, seit es im Jahr 2012 hieß, am 21. Dezember könnte vielleicht die Welt untergehen – weil an diesem Tag der Maya-Kalender enden sollte. Hinterher stellte sich heraus, dass an dem Datum nach Zeitrechnung der mittelamerikanischen Kultur lediglich ein neuer Erd-Zyklus beginne – puh, noch mal Glück gehabt!

Im Gegensatz zu unserem Kalender orientiert sich der der Maya nicht an Planeten und Sternbildern, sondern an Sonne, Mond und mystischen Zahlen. Ein Jahr bzw. Zyklus in dem sogenannten Tzolkin-Kalender der Maya (tzolkin = zählen) umfasst 260 Tage – 20 Perioden à 13 Tage. Außerdem beginnt ein Tag nicht um Mitternacht, sondern mit dem Sonnenaufgang. All das lässt schon erahnen: Die Berechnung der Maya-Sternzeichen, die sich wie bei uns am Geburtstag orientieren und eigentlich Nahuales, also Aspekte, heißen, ist ziemlich kompliziert! Zu allem Überfluss bekommt jeder Mensch neben diesem Nahuales auch noch eine Absicht zugeordnet, bzw. einen galaktischen Ton, der ebenfalls etwas über seinen Charakter verrät.

Lange Rede, kurzer Sinn: Am besten lässt du dein Nahuales und deine Absicht einfach von einem Online-Tool berechnen und vertraust darauf, dass es stimmt. Hier kommst du zu so einem Nahuales-Rechner. Aber denk dran: Der Maya-Tag beginnt mit dem Sonnenaufgang! Bist du also zum Beispiel am 14. Dezember um 5 Uhr morgens geboren, musst du den 13. Dezember eingeben.

Maya-Horoskop: Das bedeuten die 20 Aspekte

Passend zu den 20 Perioden eines Maya-Jahres unterscheiden die Ureinwohner Amerikas 20 Nahuales. Die wiederum werden den vier Himmelsrichtungen zugeordnet – ähnlich wie wir unseren Sternzeichen Elementen zuordnen und von Erdzeichen, Feuerzeichen, Wasserzeichen und Luftzeichen sprechen.

Norden

  • Wind (Ik): Im Nahuales Wind Geborene sind laut Maya-Glauben Romantiker und Träumer. Ihre grenzenlose Fantasie lässt sie stets etwas Positives in allen Dingen (er)finden und da sie ein besonderes Talent haben zu kommunizieren, wirkt ihr Optimismus auf andere überaus ansteckend.
  • Tod (Cimi): Keine Angst: Für die Maya ist der Tod nicht das Ende, sondern in erster Linie die Voraussetzung fürs Leben. Tod-Menschen leben sehr intensiv, sind dabei aber niemals impulsiv oder hektisch. Im Gegenteil: Gelassenheit und Geduld zeichnen Cimi-Geborene aus. Außerdem haben sie eine gute Intuition. 
  • Hund (Oc): Mit dem Hund verbinden die Maya offenbar ähnliche Eigenschaften wie wir: Wer den Hund als Nahuales hat, gilt als loyal, treu, warmherzig und tapfer. Oc-Menschen sind absolute Teamplayer, die auf andere sehr sympathisch wirken.
  • Jaguar (Ix): Der Jaguar steht als Nahuales für überdurchschnittlich hohe Intelligenz. Außerdem gelten Ix-Menschen als vielseitig interessiert, geduldig, mutig und etwas geheimnisvoll – wobei Letzteres daran liegen könnte, dass sie nicht jeder so leicht versteht ...
  • Feuerstein (Eznab): Mit dem Feuerstein (manchmal auch als Messer übersetzt) verbinden Maya diplomatisches Geschick, Klugheit und Hilfsbereitschaft. Eznab-Menschen legen großen Wert auf Ehrlichkeit und Fairness.

Osten

  • Krokodil (Imix): Krokodil-Menschen gelten als sehr kreativ und überaus sensibel. Sie sind gerne für andere da und beweisen im zwischenmenschlichen Umgang viel Einfühlungsvermögen und Toleranz.
  • Schlange (Chiccan): Schlangen-Geborene haben eine zuverlässige Intuition und eine magische Ausstrahlung. Durch ihr gutes Gespür und sehr selbstbewusstes Auftreten wirken sie auf andere Menschen oft besonders weise.
  • Wasser (Muluc): Ähnlich wie wir unsere Wasserzeichen sehen die Maya Wasser-Menschen als tiefgründig, emotional und schwer zu durchschauen. Zudem sind Muluc-Geborene typischerweise sehr energiegeladen und im Geiste flexibel.
  • Mais (Ben): Mais-Menschen sind nach dem Glauben der Maya die geborenen Führer. Sie bewahren stets die Ruhe und verhalten sich pragmatisch und gerecht. Ihre natürliche Autorität verschafft ihnen bei ihren Mitmenschen großen Respekt. 
  • Erde (Calan): Erd-Geborene gelten in der Maya-Kultur als absolute Kopfmenschen. Sie haben eine rationale Weltsicht und gehen die Dinge stets analytisch und sehr vernünftig an. Das macht sie zu großartigen Ratgebern, lässt sie manchmal allerdings etwas kalt und unnahbar erscheinen.
Traumfänger

Süden

  • Eidechse (Kan): Eidechsen-Geborenen sagt man in der Maya-Kultur nach, sie seien sinnlich, leidenschaftlich und emotional. Zudem legen sie großen Wert auf ein stabiles soziales Netzwerk, das ihnen Halt gibt und sie durch ihre Stimmungsschwankungen begleitet.
  • Stern (Lamat): Wer im Nahuales des Sterns geboren wird, ist laut Maya ausgesprochen harmoniebedürftig und gastfreundlich. Lamat-Menschen sind oft sehr heimatverbunden, außerdem können sie gut auf andere eingehen. 
  • Straße (Eb): Straße-Menschen schreiben die Maya eine sehr fleißige und wohlwollende Persönlichkeit zu. Typischer Weise sind sie sozial engagiert, rücksichtsvoll und selbstlos. Kein Wunder, dass Eb-Geborene bei ihren Mitmenschen meist sehr beliebt sind.
  • Eule (Cib): Die Eule steht in den meisten indianischen Kulturen für Weisheit – auch bei den Maya. So verbindet man in ihrer Astrologie mit im Zeichen des Cib (manchmal auch als Geier übersetzt) Geborenen neben Ruhe, Wissen und Klugheit ein Talent zur Selbstreflexion, hohes Einfühlungsvermögen und eine große seelische Stärke. Auf andere wirken Eulen-Menschen meist sehr introvertiert.
  • Sonne (Ahau): Das Nahuales Sonne bringt laut Maya-Mythologie auffällig verträumte, optimistisch veranlagte Romantiker hervor. Ahau-Menschen zeichnen sich oft durch künstlerische Begabung und sehr viel Kreativität aus.

Westen

  • Nacht (Akbal): Nacht-Menschen haben eine starke kreative, oft auch künstlerische, Ader. Dank ihrer außergewöhnlichen Fantasie und Vorstellungskraft haben sie manchmal die genialsten Ideen, die sie ihren Mitmenschen trotz ihrer Eigenheit gut vermitteln. Dass Akbal-Geborene einen Hang zum Träumen haben, versteht sich dabei wohl von selbst ...
  • Hirsch (Manik): Manik-Geborene zeichnen besonders ihr praktisches Geschick und ihre Kunstfertigkeit aus. Sie sind sehr temperamentvoll und haben ein gutes Taktgefühl.
  • Affe (Chuen): Den Aspekt Affe verbinden die Maya mit Lebensfreude und einem ausgeprägten Sinn für Humor. Zugleich gelten Chuen-Menschen als sehr charismatisch, clever und kreativ.
  • Adler (Men): Adler-Geborene haben nach dem Glauben der Maya einen überdurchschnittlich starken Freiheitsdrang und sind große Idealisten. Sie verfügen über einen hervorragenden Blick für das Wesentliche und eine hohe Intelligenz. Außerdem sind sie sensibel gegenüber ihren Mitmenschen und können sich gut in andere einfühlen.
  • Sturm (Cauac): Sturm-Menschen gelten als besonders neugierig, aber auch einfühlsam. Sie interessieren sich sowohl für andere Personen als auch für Natur, Technik, Politik und Kunst. Diese Kombination macht sie zu großartigen Wissenschaftlern und Pädagogen.

Maya-Horoskop: Das bedeuten die 13 Absichten

Neben dem Nahuales wird die Persönlichkeit eines Menschen gemäß Maya-Horoskop davon geprägt, in welcher Absicht bzw. in welchem galaktischen Ton er geboren ist – ähnlich wie wir davon ausgehen, dass sich auch unser Aszendent und Mondzeichen auf unseren Charakter auswirken. Für folgende Eigenschaften stehen die 13 galaktischen Töne.

  1. Hun: Durchsetzungsvermögen, Unabhängigkeit, Teamfähigkeit, Tatkraft
  2. Ka: Ausgeglichenheit, Sensibilität, Einfühlungsvermögen, Charisma
  3. Ox: Ruhelosigkeit, Kommunikationstalent, Taktgefühl, Tatendrang
  4. Kan: Stabilität, Treue, Wertebewusstsein, Ordnungsliebe
  5. Ho: Intelligenz, Neugier, Forschungsdrang, Organisationstalent
  6. Uac: Bewegungsdrang, Flexibilität, Diplomatie, Innovationsgeist
  7. Uus: Zielstrebigkeit, Wahrheitsliebe, Effizienz, Moral
  8. Uaxac: Strukturiertheit, Sorgfalt, Fairness, Disziplin
  9. Bolon: Geduld, Ausdauer, Perfektionismus, Leistungsbereitschaft
  10. Lahun: Verantwortungsbewusstsein, Pragmatismus, Regeltreue, Teamgeist
  11. Buluk: Elan, Schöpfergeist, Weltverbesserungsdrang, Einfallsreichtum
  12. La Ka: Erinnerungsvermögen, Intellekt, Geisteskraft, Weisheit
  13. Oxlahun: Beharrlichkeit, Autorität, Anspruch, Ungeduld

Lust auf weitere Ausflüge in die Astrologie anderer Kulturen? Wir verraten dir alles, was du über ägyptische Sternzeichen, japanische Sternzeichen, chinesische Sternzeichen und indianische Sternzeichen wissen musst. 

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