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14-Tage-Horoskop in der Langversion: 24.02.2021 bis 09.03.2021

14-Tage-Horoskop in der Langversion: 24.02.2021 bis 09.03.2021
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Venus wechselt in Fische, macht das Herz weich und weit, offen für alles, was aus dem Umfeld angetragen, erwünscht und vielleicht sogar kaschiert gefordert wird. Die eigenen Bedürfnisse nicht gar zu schnell für die der anderen dranzugeben, ist kosmische Empfehlung. Merkur und Jupiter verbünden sich im Anschluss, lassen den Geist fliegen, Kapriolen schlagen und entzünden ein Feuerwerk an Ideen.

Steinbock, 22.12. bis 20.1.

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Pluto weilt an einem Punkt, der verdeckte Wünsche bewusster macht und zum Ausbrechen aus zu beengten Bezügen, dem Kokon familientradierter Erwartung, auffordert. Mal den Faszinationen zu folgen, die bisher durch äußere Erwartungen eher in den Bezirken "verboten" platziert waren, entwickelt jetzt eine starke Dynamik. Wer nun trotzdem weiter sein Pflichtprogramm abspult, muss gut darauf achten, welche inneren Widerstände sich über welche Symptome zu Wort melden.

In bester Absicht, um Störungen, somatischen wie auch psychischen, entgegenzuwirken. Alte Empfindlichkeiten können wieder aufbrechen, egal, ob im Bereich Halteapparat, Atemtrakt oder Verdauungssystem. Letzteres ist bei Ihnen ohnehin ein sensibles Gebiet, speziell nun unter Chiron könnten Sie intensiv erinnert werden, dass Ernährung zwar etwas ist, was nährt, aber deutlich mehr darstellen, gerne mit der Genussseite des Lebens in Kontakt bringen soll. Liebe geht tatsächlich auch durch den Magen, zusammen zu kochen, das Essen zum Fest zu machen, ist auch eine Art von Beziehungspflege.

Speziell Sie sind stark leistungsfixiert und brauchen unbedingt einen Ausgleich, das Ars vivendi. Lebensfreude stärkt die Ich-Bejahung. Das ist nun besonders hilfreich, da eine intensive, ambivalente Besetzung des zweiten Hauses für einen schwankenden Selbstwert sorgen kann. Mal sprühen Sie vor Selbstüberzeugung, mal finden Sie an allem, was Sie tun, etwas auszusetzen. Balance ist gefragt. Und ein gutes Körpergefühl. Hilfreich dabei: Die Rosenmethode (Körperarbeit und Momenterfahrung).

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Wassermann, 21.1. bis 19.2.

Dissonanzen werden nun durch Saturn-Uranus plastischer, können an Brisanz zulegen, mit der Chance, die Beziehung zu stärken, lebendiger und ehrlicher zu machen. Sie gehören per se nicht zu den Wesen, die ein wohltemperiertes Klima im Miteinander wünschen, Spannung erhöht die Faszination, auch im Erotischen, das ist Ihre Erfahrung. Der rasante Wechsel zwischen intensivem Nahesein und Auseinanderdriften ist Ihr Beziehungskitt.

Aktuell aber kommt unter Jupiter noch eine neue Komponente hinzu: Der Wunsch, zu neuer Intimität zu finden: über Erotik, Sex, das Ausleben von bisher unausgedrückten Fantasien. Das auch mit der Tendenz, auf neue Außenimpulse sehr schnell anzuspringen. Begegnungen haben Zauber, sind Inspiration und Motivation zugleich, und können schon mal die Sinne verwirren. Sie sind definitiv nicht immer gegen Verlockungen immun. Das kann in beziehungsmäßigen Stressphasen für Fluchtattitüden stehen, dafür, das vollendete Liebesglück im Unbekannten zu suchen, und das, obwohl eigentlich doch die Möglichkeit besteht, durch Auffrischung des Bestehenden ein neues Liebesrevival zu erleben.

Merkur und Jupiter schwingen miteinander. Ihre Begeisterung für das Abgehobene, Ausgefallene nimmt zu, und da Sie phasenweise förmlich überflutet werden von inneren Impulsen, ist Ihr Hang, sich in Spielchen verwickeln zu lassen, welcher Art auch immer, sehr ausgeprägt. Experimente machen das Leben aus, ist Ihr Mantra. Alles, was Ihrer Nischenqualität Raum bietet, ist jetzt willkommen. Die Weisheit, Normalsein ist Mangel an Mut, trägt Sie durchs Leben, so auch jetzt.

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Fische, 20.2. bis 20.3.

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Träume sind keine Schäume, Fische wissen das, und arbeiten mit den Botschaften, die das Unbewusste sendet. Das speziell jetzt, wo unter Merkur-Neptun der Weg oft noch etwas verschwommen daherkommt. Ahnungen zwar als Roadmap erlebt und geschätzt werden, allerdings auch eine ausführliche Interpretationsbreite beinhalten. Und in der Liebe: Venus beglückt mit Lebenserleichterungen, lädt zu neuer Lebensbejahung ein, dazu, die Komplimente, mit denen Sie momentan so reich bedacht werden, ernst zu nehmen.

Statt sie verschämt zurückzuweisen, wie es in der Kindheit eigentlich verordnet wurde, um nicht unbescheiden daherzukommen. All das, was jetzt an Vorzug, Besonderheit, an Ihnen geschätzt und von anderen klar erkannt und attestiert, formuliert wird, könnte auch Hinweise auf das beinhalten, was Sie sich bisher an Talenten abgesprochen haben, Ihren Reichtum aber ausmacht. Und nun von ganz besonderem Wert ist, da Sie bereits dabei sind, gedanklich neue Zukunftswelten zu malen.

Ganz real-irdisch und trotz allem bunt, könnten nun auch Begegnungen Ihre Sinne verzücken, betören, daran erinnern, wie Liebe im besten Sinne sein kann. Letzteres gerät ja manchmal etwas in Vergessenheit, der Alltag verschlingt die Magie. Wie gut, dass Venus das Gefühlsleben wieder aufleuchten lässt.Venus‘ Wunsch ist auch, die musischen Anteile wieder näherzubringen. Die Spa-Lodge besuchen, sich im Hamam verwöhnen lassen, all das tut nun gut, spricht Ihre Sinne an.

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Widder, 21.3. bis 20.4.

Horoskop Sternzeichen Widder
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Unter heftigen Transiten wurden in der letzten Zeit die Kanten in der Beziehung wahrscheinlich etwas abgeschliffen. Der Prozess ist noch nicht ganz abgeschlossen, Chiron setzt nun aber insbesondere auf heilsame Impulse, darauf, innezuhalten, die Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was Sie bereits in einen ausbalancierten Zustand gebracht haben. Als Folgeprozess dann unter Ceres die Stabilität der inneren Kräfte zu festigen, ist auch kosmische Intention. Aufzuhören, sich ständig mit Kleinigkeiten, unerheblich und marginal, zu beschäftigen, fertig zu machen, bringt nun innerlich zur Ruhe, und es entsteht ein freier Raum, den Sie ganz nach eigenem Wollen und Bedürfnissen füllen können.

Das schärft parallel die Bewusstheit für Signale, die leise oder auch lauter anmahnen, dass sich irgendwo Konflikte zusammenballen, die meist selbstgemacht sind. Und sich sehr gerne im Beziehungsleben austoben, obwohl dort nicht die Entstehung zu suchen ist. Was nun in Schräglage sein könnte, ist die Balance von Geben und Nehmen. Zuhören, aber auch eigene Wünsche formulieren, ist nun echtes Training. Für sich aber auch für den anderen da sein, ist immer ein sensibles Thema.

Hilfreich dabei ist, das herauszuarbeiten, was Sie wünschen, statt das zu thematisieren, da hängen zu bleiben, was Sie nicht wollen. Letzteres ist Anklammern an am Nicht-Positiven, hält Sie nur auf und reduziert die Gabe, sich zu fokussieren. Phasenweise können Uranus und Lilith dazu animieren, panisch den Kontostand zu beobachten, den auf der Bank und auch den emotionalen. Schauen Sie bewusst in eine andere Richtung, was ständig kontrolliert wird, kann nicht gedeihen.

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Stier, 21.4. bis 20.5.

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Die Idee, dass Liebe alles zurechtrückt und wir bekommen, was wir wünschen, ist Illusion. Liebe ist ein Energiefluss zwischen zwei Menschen, der sich aber besser entwickeln kann, wenn keine Erwartungen darauf einwirken. Unter Uranus-Lilith bricht nun alles Mögliche auf, Ausbruchswünsche, Misstrauen, Kontrollbedürfnis, eine wilde Mischung, mit dem Gefühl, dass kurz vor der Erfüllung aller Sehnsüchte die Falle der Enttäuschung zuschnappt. Was sich dann wie Abstrafen anfühlt.

So ist es aber nicht gemeint, es geht nun darum, etwas über das tiefe Wesen der Liebe zu erfahren. Eine Funktion aber hat Liebe definitiv nicht: Sie kann und wird nicht reparieren, was defekt ist. Auch nicht Ihre unter Lilith nun oft etwas strenge negative Sichtweise, Selbstbetrachtung auflösen. Zwar könnte Ihnen vom Partner unter Venus nun besonders liebevolle Aufmerksamkeit zuteil werden. Die Frage ist nur, ob Sie diese in ganzer Fülle überhaupt wahrnehmen, sie durch Ihre Lilith-verdunkelte Selbstbetrachtung durchdringt.

Uranus ist wild energetisierend im Spiel. Wer in letzter Zeit im Miteinander auf Autopilot geschaltet hat, weil die Turbulenzen rund um Sie herum zu sehr an Ihrer Substanz gekratzt haben, merkt nun, dass der Kontakt zu Ihren Gefühlen, das Schwingen mit dem Gegenüber, darunter gelitten hat. Ständige Eile, permanenter Stress und pausenlose Umtriebigkeit, Uranus initiiert, hüllt in einen Nebel, der durch den aufgewirbelten Staub ständiger Geschäftigkeit entsteht. Halten Sie inne, um wieder ins Fühlen zu kommen, sich mit sich selbst und dem Gegenüber verbinden zu können.

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Zwillinge, 21.5. bis 21.6.

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Welche verborgenen Anteile schlummern in Ihnen? Dieser Frage gehen Sie nun unter Inspiration des aufsteigenden Mondknoten nach, der weiß, was in Ihrem Erbgut bereitliegt, was in der Kindheit gefördert und was überhaupt nicht mit Aufmerksamkeit bedacht wurde. Die Überschrift heißt: Die inneren Wunder erforschen, was besonders gut gelingt, wenn Sie den inneren Stimmen lauschen, auch auf das achten, was plötzlich im Außengeschehen Ihre Aufmerksamkeit anspringen lässt.

Das kann eine Randbemerkung sein, die Sie fast im Vorübergehen auffangen, ein Buchtitel, der Sie sofort anspricht, ein Artikel, eine magische Begegnung mit jemandem, der das Zauberwort ausspricht: und es macht zoom. Mars kommt ins Spiel, er rät, nicht allzu lange zu reflektieren, zu fackeln, sondern in die Aktion zu gehen. Alles, was sich nun ausdrücken will und konkrete Form annimmt, liegt schon lange in Ihnen bereit, ist weder überfordernd noch völlig aus der Luft gegriffen. Uranus führt Regie bei der mentalen Vorgestaltung, vielleicht werden Sie hin und wieder auch verrückte Dinge einflechten oder veranstalten.

Tun Sie es mit Begeisterung, was absolut nicht kompatibel und alltagstauglich ist, können Sie immer noch entweder glätten oder rausfiltern. Um Ihr Werden, Ihre Entfaltung geht es nun primär, um Ihr Gegenüber, das, was Beziehung mit Ihnen macht und Ihre Persönlichkeitsgestaltung mitgestaltet aber dann zumindest an zweiter Stelle. Nichts ist so wichtig für Sie, wie Austausch, einen Spiegel zu haben, in dem Sie Ihre Ideen betrachten und reflektieren. Unter Mars darf Fitness nicht fehlen, jetzt richtig gut: Eutonie, zur besseren Körperwahrnehmung.

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Krebs, 22.6. bis 22.7.

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Wenn Pluto, der bei Ihnen immer noch das Beziehungsthema dominiert, die Melodie bestimmt, eines wirklich plastisch macht, dann die Weisheit, dass alle Dinge ihre Existenz und ihr innerstes Sein gegenseitiger Abhängigkeit verdanken. Beziehung heißt, sich beziehen, alleine sind wir zwar existent, aber nicht komplett. Nichts triggert Selbsterkenntnis und -erfahrung so, wie Beziehung, die durchaus etwas kompliziert daherkommen kann. Aktuell könnten, nach Phasen relativ harmonischen Austausches, alte, nicht vollständig bearbeitete Themen wieder aufbrechen, aus der Fassung, an die eigenen Grenzen bringen, und so elementare Fragen aufwerfen, wie: bleiben oder gehen?

Eine kluge Entscheidung wäre nun schon, nicht bei jeder Auseinandersetzung gleich die Grundsatzfrage zu stellen. Das verunsichert Sie, alte Verlustängste brechen eventuell auf, das verschreckt auch Ihr Gegenüber, das ebenfalls nicht weiß, auf welchem Boden sich (Zusammen)-leben denn nun wirklich bewegt. Gut wäre, bei Irritationen zu akzeptieren, dass es fast unmöglich ist, die persönlichen Gründe des Handelns beim anderen zu verstehen, selbst die eigenen bleiben ja oft ein Rätsel. Schritt für Schritt das jeweils Anfallende zu bearbeiten, gibt nun Struktur.

Banale Alltagsdinge, die gemeinsam geregelt werden müssen, könnten nun kontrovers betrachtet werden. Der Umgang mit Geld, der gemeinsamen Kasse, kann auf einmal problematisch werden. Ihr Partner könnte ein anderes Verständnis von Wirtschaften haben, zu ich-bezogen mit Materiellem umgehen, Ungleichgewicht dann die Beziehung belasten. Das braucht alltagstaugliche Lösungen, ist aber kein Grund, die Beziehung total infrage zu stellen. Was hilft: Reden, klären und das emotionale Band stärken.

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Löwe, 23.7. bis 23.8.

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Die Dinge des Seins eher aus einer übergeordneten Perspektive zu betrachten, statt sich in Kleinigkeiten zu verfangen, ist Ihr ganz besonderes Pré. Als Paralleleffekt schont diese Gangart auch Ihre Lebenskräfte, was speziell jetzt, unter extremer Betonung Ihres Beziehungshauses, hilfreich sein kann, bei sich zu bleiben, auch wenn ständig auf Sie eingewirkt wird. Wer nun aber wieder mit den fast vertrauten Problemen im Rückenbereich zu kämpfen hat, sollte nach den Auslösern suchen: Was war eine Art Rückschlag, was oder wer ist in den Rücken gefallen? Und sofort mit Physiotherapie, Chiropraktik oder Craniosakraltherapie für heilsame Impulse sorgen.

Sich den Rücken mal freihalten, wäre dann mehr als Arbeiten an Symptomen. Und: Einer Anhäufung von Aufgaben, Aufträgen und Alltagswust ist nun nur mit einer guten Abgrenzung zu begegnen. Letzteres ist eigentlich Ihr Privileg, nun aber unter heftigen Transiten eine Gradwanderung. Im Miteinander kochen nun die Emotionen schnell hoch, Probleme, altbekannt, könnten nun mit neuer Fragestellung aufgeheizt daherkommen, überschwängliche Versöhnung Zeiten des Schlagabtausches folgen.

All das ist fast normal. Um nun nicht immer um Beziehung zu kreisen, bietet es sich an, das Berufsfeld etwas gründlicher auszuleuchten. Unter Uranus bieten sich ständig neue Chancen, die oft ganz unterschiedliche Interessen in Ihnen ansprechen, Zusatzausbildungen ans Herz legen und damit Ihren Blick, Ihr Leben total erweitern. Selbständigkeit ist das, was Uranus nun ans Herz legt. Wer sich noch nicht ganz in die freie Wildbahn traut, könnte aber beginnen, ein zweites Standbein aufzubauen.

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Jungfrau, 24.8. bis 23.9.

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Der Mond bezieht sich speziell auf Sie mit der Anregung, nochmal in jeden Winkel Ihres Seins und Wollens hineinzuleuchten, Leidenschaften zu begrüßen, statt mit Ratio abzuscannen. Sich dem Wasserfall von Emotionen hinzugeben, ist nicht gerade Ihre archetypische Entsprechung, würde aber nun, da Neptun plus Venus im Beziehungshaus für herzberührende Begegnungen in prächtiger Weise sorgen, den Zugang zu Ihren innersten Gefühlskammern öffnen. Und die Wahrnehmung verbessern.

Die Menschen, die Ihnen eigentlich am nächsten stehen, könnten unter Neptun ein eher unscharfes, verschwommenes Bild abgeben. Zuviel Nähe verzerrt. Was hilft? Einen oder zwei Schritte zurückzugehen, das klärt den Blick, Abstand ermöglicht, nicht nur mit Lupeneffekt Teilaspekte des Gegenübers aufzufangen. In Ihrer Beziehung könnte sich in letzter Zeit fast unmerklich einiges verändert, verschoben, aufgelöst und neu formiert haben. Das, was die Magie, das verbindende Element dargestellt hat, könnte verloren gegangen sein.

Nun tritt Venus auf den Plan und erinnert, dass Liebe, wie alles, was nicht mit Aufmerksamkeit bedacht wird, verblassen, aber auch wieder aufgefrischt und zurückgewonnen werden kann. Dazu reicht es oft schon aus, den Einfallsreichtum, der Ihnen nun unter Mars so überschießend zur Verfügung steht, nicht nur auf berufliches Vorankommen, die Suche nach dem, was Ihre Sinnhaftigkeit stärker herausbildet, zu konzentrieren, stattdessen das Privatleben mehr zu betonen. Leben ist nicht nur berufliches Kapazitäten-Ranking. Es soll auch die Herzensebene berühren. Persönlichkeitsentwicklung findet besonders von hier aus statt.

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Waage, 24.9. bis 23.10.

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Wo stehe ich gerade und wo soll oder kann es hingehen? Das ist aktuell in Beziehung und Miteinander die essentielle Frage, die letztlich aber den Beginn einer Selbsterkundungsreise markieren kann. Mit überraschenden Erkenntnissen, auch der, dass die Fülle der Möglichkeiten, die in Ihnen, dem Gegenüber, den Beziehungsinhalten liegt, noch nicht wirklich erkannt und ausgeschöpft wurde. Chiron ruft auf, das noch Brachliegende als Material zu nutzen, damit zu arbeiten und ins Heilsame zu bringen, was nun noch als trennend erlebt wird.

Der Weg dahin beginnt wie fast immer mit der Arbeit an und mit sich selbst. Alte Vorstellungen neu zu betrachten, zu differenzieren, was passt noch in Ihr Leben, was haben Sie eventuell an falschen Idealen übernommen und integriert, wäre der erste Schritt. Welche Ängste hemmen, erschweren das auf den anderen eingehen, ist der Folgeprozess. Angst vor Auslieferung, Abhängigkeit, sich überlagern zu lassen, könnte nun anfassen. Alles Bindungsängste, die zwar maskiert daherkommen, aber eine Rolle spielen.

Speziell Sie sind in der Kindheit darauf konditioniert worden, die Empfindungen anderer aufzufangen, die Eigenwahrnehmung dafür zurückzufahren. Eine Prägung, die eine ausgewogene Beziehungsbalance zumindest erschwert. In früher Zeit war Ihre Rolle, als verbindendes Element in der Familiendynamik zu wirken. Heute aber geht es darum, selbständig, autonom, selbstbewusst und doch zugewandt zu sein. Diese Haltung zu üben, ermöglichen auch Jupiter und Saturn, die nun animieren, die eigene Individualität herauszuarbeiten und zu betonen.

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Skorpion, 24.10. bis 22.11.

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Uranus befeuert die innere Aufbruchsstimmung, Mars kommt als Beschleuniger dazu. Sie sind aktuell kein austariertes Wesen, Geduld ist eher rationiert und nur in kleinen Portionen und sehr sporadisch vorhanden. Möglicherweise aber empfinden Sie das alles oft ganz anders, erleben sich selbst in Beziehung als stabilisierende Kraft, die motiviert, hält, trägt, ausgleicht und die Bedürfnisse des anderen permanent beantwortet. Die Unruhe, Unrast, Unzufriedenheit wird eher beim Partner diagnostiziert, mit dem stillen Vorwurf, damit das Zusammenleben in Schräglage zu bringen.

Wie eigentlich immer, findet auch hier ein Pingpongspiel statt, den einen Verursacher gibt es nicht. Unter Erwartungen von außen, mit allem dazugehörigen Erwartungsdruck, leiden allerdings aktuell speziell Sie. Spannungen nehmen zu, brechen auf. Letzteres kann auch heilsam sein, denn es hat sich einiges angestaut an Enttäuschungen, Konflikten, was sich nun entladen möchte. Aber: Durch Konfrontationen nicht niederreißen zu lassen, was Sie aufgebaut haben, wäre klug.

Es gibt unter all dem Frust auch noch eine sehr widerstandsfähige Kraft: Liebe, Vertrauen und Verbundenheit. Die Formel heißt: Das Maß, in dem Sie sich fetzen, zeigt auch das Maß der Liebe und Leidenschaft an. Stress stresst auch das Immunsystem, das ist ein Begleiteffekt, der unvermeidlich greift. Frühere, kleine Störungen können nun um stärkere Aufmerksamkeit bitten. Majoran (als Tee, Würzmittel oder als Essenz im Schlafzimmer versprüht), löst Trauer, innere Blockaden und fördert einen heilsamen, erfrischenden Schlaf.

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Schütze, 23.11. bis 21.12.

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Glaubenssätze haben eine tiefe, fast magische Wirkung. Mit Theorien, Idealen, wertvollen Thesen und Gedankenmodellen, sind Sie in der Kindheit gut gefüttert worden. Nicht alle aber stärken Ihr Selbstwertgefühl oder sind wirklich Input auf Ihrem Weg zu sich selbst. Und um letzteres geht es nun unter Mondknoten-Einfluss. Eine Kurskorrektur ist insbesondere dann eingefordert, wenn Sie sich speziell im Beziehungsleben von dem, was andere als einzig richtig für Sie empfinden, auf eine Spur haben locken lassen, die aber nicht Ihre ist. Klarheit, Entschiedenheit in der Abgrenzung, ist nun ein Muss.

Sich auf Ihren Mut, auch mal ein ehrliches, offenes Wort auszusprechen zu besinnen, ist nun hilfreich, der Falle der Anpassung auszuweichen. Ihre Neigung zu glorifizieren, runterzufahren ist auch gefordert, letzterer erschwert sonst nur Ihre prächtige Selbstentfaltung. All diese Prozesse dürfen viel aufwirbeln, müssen aber keineswegs zum Eklat führen. Ohnehin überlegen Sie nun sehr differenziert und gründlich, was Sie eigentlich aufbaut und fördert, im eigenen Verhalten, und was nur Scheinmotivation darstellt, speziell auch in dem, was an Außenimpulsen rüberkommt.

Glück und Erfolg liegen in jedem selbst, ist eine alte Weisheit, sich deren bewusst zu sein und in die Verantwortung zu gehen, wirkt sich positiv auf Sie und Ihr Leben aus. Mars hilft dabei gerne, Uranus legt nochmal innig ans Herz, in wichtigen Dingen keine Kompromisse zu akzeptieren. Mit Entschiedenheit für sich selbst einzutreten, setzt Selbsterkenntnis, Selbstdurchsetzung voraus. Diese zu schulen, geht hervorragend mit Kendo, einer japanischen Schwertkampfkunst, die Willenskraft und –stärke forciert, parallel auch die inneren Abwehrkräfte stimuliert.

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