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14-Tage-Horoskop in der Langversion: 01.07.2020 bis 14.07.2020

14-Tage-Horoskop in der Langversion: 01.07.2020 bis 14.07.2020
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Merkur stattet mit der Gabe des Herzenshören aus, Venus animiert dazu, sich gefühlsmäßig zwar berühren, aber nicht unreflektiert einfangen zu lassen. Sie denken mit dem Herzen, fühlen aber mit dem Verstand, was zu Verwirrung führen, aber auch eine neue Betrachtung der Situation ermöglichen kann.

Steinbock, 22.12. bis 20.1.

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© Nina_Susik/shutterstock

Mars, nun hochdynamische Prozesse anstoßend unterwegs, kann streitbar daherkommen oder die anderen als widerborstig erleben lassen. Was für Unruhe in Ihrer häuslichen Situation sorgen kann. Parallel triggert dieser Transit alte Empfindungen und Erinnerungen an Szenarien aus der Kindheit, die Sie als beunruhigend erlebt haben. Der archetypisch nonverbal formulierte Auftrag, als Mediator zu fungieren, wird wieder aktiviert. Sie könnten nun unter Saturn, Mars und Chiron den Eindruck haben, eine Art Zeitreise zu veranstalten, wieder unter Spannungen zu leiden, wieder als Vermittler aktiv werden zu müssen.

Und dabei automatisch eigene Impulse abwürgen. Mit der Gefahr, aufwallende Energien gegen sich selbst zu richten. Achtsamkeit ist nun das Zauberwort. Saturn und Pluto triggern Ihre ohnehin ausgeprägte Tendenz, total beherrscht durch jede Lebenssituation hindurchzugehen, was als Folge Störungen im Leber-Galle-System provozieren kann, auch das HWS-System belastet, bis hin zu Blockierungen; das oft als Abbild dafür, dass Sie sich selbst irgendwo blockieren.

Lassen Sie Ihren Frust, Ärger, Ihre Emotionen raus. Bei Ihnen hat sich viel angestaut, und Ihre aktuelle Neigung, körperliche Signale erstmal freundlich zu vertuschen, wegzulächeln, macht es nicht besser. Ein offenes Herz und freundliches miteinander Umgehen wären nun in der Liebesbeziehung besser platziert. Denn in Liebe und Lust könnte letztere aktuell deutlich zu kurz kommen. Über Emotionen reden, Gefühle ausbreiten, sezieren, hin und her wenden, ist nun Falle. Gefühlen einfach zu folgen, sich ihnen hinzugeben, wäre dann der bessere Weg.

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Wassermann, 21.1. bis 19.2.

Horoskop Sternzeichen Wassermann

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Saturn an der Spitze des Hauses der Individualität, des Ich-Gefüges und der Selbst-Präsentation, ist nun hilfreich, ein neues Verständnis für den inneren Reichtum, die Vielfalt der mitgebrachten Anlagen zu gewinnen. Das setzt innere Arbeit voraus. Sie werden entschiedener, präziser, kommen aber auch verstärkt mit den Wesensanteilen in Kontakt, die Sie unverwechselbar machen – und die Sie von anderen nicht immer als positiv erlebt gespiegelt bekommen. Zu sich zu stehen, gerade in dem, was Sie unterscheidet, ist nun Chance und Aufgabe zugleich.

Und setzt voraus, dass Sie Frieden mit sich selbst und dem machen, was extravagant, kontrovers, unkonventionell, unangepasst daherkommen lässt. Schließlich, es sind die Nichtangepassten, die die Welt verändern. Respekt bekommen Sie auch nur dann, wenn Sie Ihre Vorzüge auch als solche verstehen und unverfälscht nach außen zeigen. Klare Absprachen, bei gleichzeitiger Kompromissbereitschaft da, wo es um Marginalien geht, ist nun auch im Beziehungsleben gefordert. Sie haben in der letzten Zeit enorme Entwicklungsprozesse absolviert und möchten nun Ihr neues Selbst- und Beziehungsverständnis auch im Miteinander ausdrücken.

Ein kompletter Neuanfang ist möglich, könnte nun aber auch noch etwas verfrüht daherkommen. Innere Prozesse sind noch im Gestaltungsmodus, speziell die Beziehung zu sich selbst, die Rolle im Familiensystem, die Aufarbeitung von früheren Verletzungen und daraus resultierenden Mustern, die eventuell noch nicht abgeschlossen sind. Lassen Sie sich Zeit. Bei Ihnen bricht nun so viel gleichzeitig auf, dass alles nur mit Ruhe zu verstehen und einzuordnen ist. Was ist nun besonders wohltuend? Yoga-Nidra.

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Fische, 20.2. bis 20.3.

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Das Reich der inneren Ressourcen und Werte, aber auch der materiellen, ist nun kontrovers besetzt. Mars beehrt mit einer fast überschießenden Vitalität und Aktivität, der Initiative, die persönlichen Vorzüge und Privilegien zu schützen, entschlossen für das einzustehen, was Sie als Ihnen zustehend empfinden. Chiron schaltet sich ein und mahnt, insbesondere mehr Sensibilität für die körperliche Befindlichkeit zu entwickeln, sich nicht durch einen gefühlten Energieüberschuss zur Verausgabung anstiften zu lassen.

Lilith ist dabei, mit der möglichen Bereitschaft, sich auf der existenziellen Ebene schnell verunsichert zu fühlen und das zu kompensieren, in dem Sie mehr auf äußere Wertemehrung setzen, dabei das, was wirklich Sicherheit darstellt, die gesundheitliche Basis, zu strapazieren. Verwechseln Sie nicht Geborgenheit mit Scheinsicherheit. Arbeiten Sie an Ihrer Zuversicht, denken Sie positiv. Wie heißt es so schön? So wie du denkst, fällt deine Ernte aus.

Diese Haltung zähmt auch Ihre Ungeduld, unter Uranus kann letztere im Bereich der Kommunikation für Irritation sorgen. Anderen ins Wort zu fallen, ist fast Automatismus, ein bereichernder Ideenaustausch wird dadurch aber immer wieder unterbrochen. Ihre Lieben und Liebsten müssen diesbezüglich viel Geduld aufbringen. Venus lädt nun aber bewusst dazu ein, das Schöne, Beglückende, was häusliches Miteinander gerade bietet, bewusst zu genießen. Das befeuert dann auch Ihr berufliches Engagement, das nun auch insbesondere von Kreativität und Neugier auf Neues beflügelt wird.

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Widder, 21.3. bis 20.4.

Horoskop Sternzeichen Widder

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Widder bewegen sich gerne im komplett Unerprobten und etwas gigantischeren Dimensionen. Diese Tendenz verstärkt nun Mars, wobei Chiron dabei ist und rät: Lerne im Kleinen das Große zu erkennen und im Wenigen viel zu sehen. Diese Einstellung wäre auch hilfreiches Instrument, nicht im ersten Anlauf schon alle Möglichkeiten gleichzeitig anzuvisieren, alles Potenzial in eine Waagschale zu werfen. Sie haben extrem viel vor, viel kosmisches Sponsoring, beruflich in eine neue Umlaufbahn zu starten, die Grenzen des bisher angedachten, scheint’s Möglichen, zu durchbrechen.

Nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen, denn Jupiter, Planet der maximalen Entfaltung, wird flankiert von Pluto einerseits, angesprochen von Saturn von der anderen Seite. Was ist Überblähung, was gesund, durchdacht und realitätstauglich? Das ist die Elementarfrage. Wobei unter Jupiter nun aber auch das von der Vorstellung zugelassen werden sollte, was utopisch daherkommt. Denn wer Wunder nicht für möglich hält, wird sie auch nicht erleben.

Daran erinnern nun auch Freunde, Menschen, die aktuell neu in Ihr Leben reinkommen, frischen Schwung mitbringen, aber auch anregen, nicht alles auf die Karte beruflichen Erfolgs zu setzen; sondern Energie auszubreiten. Für Vielfalt im Leben zu sorgen, damit das Lebensgefühl vital und sprühend bleibt. Außenkontakte sind nun heilsam, das speziell in Phasen von kurz auftauchenden Selbstzweifeln. Sie brauchen ein positives Echo! Und Entspannung, gerne über die Rosenmethode. Oder Body-Mint-Balance.

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Stier, 21.4. bis 20.5.

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Man kann auf einem durchaus guten Weg sein, was nicht bedeutet, dass dieser Weg auch wirklich gut fürs eigene Werden ist. Das sind dann genau die Momente, wo Uranus eingreift, wach- und aufrüttelt und klarmacht, dass Leben ein Kaleidoskop an Entwicklungsmöglichkeiten darstellt, und dass zum Glücklichsein Beherztheit und Courage gehört. Auch der Mut, Überschaubares zu verlassen, sich selbst mal aus einer völlig neuen, vielleicht sogar verrückten Perspektive zu betrachten. Den Status quo in Frage zu stellen, auch wenn die Dinge noch nicht unertäglich sind, ist nun weise Haltung.

Zumal Saturn im Bestimmungshaus anregt, den Katalog des bisher beruflich Absolvierten durchzuschauen und zu verlassen, was zwar Ihr Portemonnaie füllt, aber das Herz kalt lässt. Nur einfach ins Blaue zu starten, ist für Stiere aber nicht unterstützend. Den Landeplatz vorzubereiten, ist nicht nur gute Vorbereitung, sondern stärkt die innere Sicherheit, was immer auch die Austrahlung vermehrt, die ja auch ein Erfolgsgarant ist. Möglicherweise bekomen Sie nun beruflilch ein Angebot, dass mehr Verantwortung, mehr Raum für Ihr Potenzial, mehr Kompetenzen verspricht.

Das passt, Sie sind innerlich gut aufgestellt und zudem in der schönen Lage, sich zu schützen, wenn Sie merken, dass die lustvollen, Genuss stimulierenden Seiten des Seins zu sehr gedimmt werden könnten. Sollten Sie allerdings merken, dass Aufstieg doch verdeckt mit einer Einschränkung Ihrer inneren Entwicklungsmöglichkeiten einhergeht, sollten die Bedingungen nochmal bearbeitet werden. Wer nun vor der Frage steht, soll ich oder soll ich nicht, könnte über einen Blick aus der Ferne, gerne eine inspirierende Reise, einen gänzlich neuen Eindruck gewinnen.

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Zwillinge, 21.5. bis 21.6.

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Zwillinge reizt es, sich neuen Projekten zuzuwenden. Allerdings stützen Sie sich dabei auch gerne auf belastbare Faktoren, alles, was man messen, wiegen kann, im Doppelblindversuch bereits bestätigt wurde, hat einen beruhigenden Effekt. Aktuell, unter Neptun, fantasievoll und schöpferisch, aber manchmal auch etwas schwer zu erfassen und zu durchschauen, fordern berufliche Optionen und Chancen zu einem breiteren Hinsehen auf.

Dazu, sich auf den Boden des vielleicht bisher Gescheuten zu begeben, feinstoffliche Themen ins berufliche Wirken zu integrieren, zuzulassen, was bisher als fragwürdig, wissenschaftlich nicht abgesegnet, fast panisch vermieden wurde. Die bisher gemachten Erfahrungen sind nun nur bedingt hilfreich, sie beleuchten nur das, was hinter Ihnen liegt. Der Blick aber geht nun in eine neue Landschaft. Wunder sind keine Traumtänzerideen, ist die Aussage von Neptun und Ceres, wobei letztere sogar deutlich verspricht, nun nährt und bereichert, was bisher realitätsfern erlebt wurde.

Wie gut, der Mondknoten, Coach und Supervisor in Sachen Selbstfindung, dem Herauskristallisieren des Herzstücks Ihres Lebens, dockt nun im Haus des universellen Seins an und legt ans Herz, den Seelenauftrag neu zu definieren, bisheriger Entfaltung Neues hinzuzufügen und zur Ganzheit zu finden. Zwillinge sind Multitalente. Sich immer neu zu spüren, der Potenzialfülle Ausdruck und Bühne zu geben, ist nun konkrete Möglichkeit. Gut: Mit Tarotkarten einen Zugang zum Unbewussten herstellen.

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Krebs, 22.6. bis 22.7.

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Eine Finsternis lenkt den Blick zurück. Zunächst auf die turbulenten Ereignisse der letzten Zeit, die schon etwas an die Substanz gegangen sein könnten. Dann aber weit darüberhinausgehend werden auch die Phasen bewusster, in denen Sie mit einem Umfeld konfrontiert waren, das Ihren Erwartungen sehr harsche Grenzen gesetzt hat, mehr Aufgabe als Erfüllung war. Wobei letzteres eine Prägung ist, mit der Sie in unterschiedlicher Breite und Ausführung schon ins Leben hineinkommen.

Nun ist der Moment gekommen, die Dinge wieder zurechtzurücken. Nicht nur empathisch auf andere zuzugehen, sondern auch Einfühlung als Echo einzufordern. Ohne Aufmerksamkeit, Gewahrsein und Selbstgewahrsein, plus einer Bereitschaft, das Beziehungsgeflecht dynamisch zu gestalten, Selbständigkeit im Miteinander hochzuhalten, wird das nicht so einfach gelingen. Mehr Nähe zu wagen, in dem Wissen, dass dadurch auch mehr Spannung entsteht, ist schöne Voraussetzung, zueinanderzufinden.

Und: Es lohnt sich! Ein neues Beziehungsverständnis ermöglicht neues Erleben, neue, vielleicht manchmal überraschend andere Beziehungsgestaltung. Das eventuell mit dem vertrauten Partner, aber sicher nicht im vertrauten Setting. Da muss ein neuer Swing her. Oder mit einem Menschen, der auf ganz neue Ebenen der Leidenschaft führt. Wer nun tief ins Liebesleben hineinschaut, spürt, dass sich viele unausgeschöpfte Möglichkeiten bieten, Magie im Verborgenen, auf ein Freigelassen werden wartet. Was passt? Tantra-Yoga.  

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Löwe, 23.7. bis 23.8.

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Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben. An diese schöne Weisheit sei nun unter Uranus-Input erinnert, wo die Nerven schon mal sehr dünn gerieben aussehen, Impulsivität ganz dicht unter der Oberfläche lauert. Spontane Entschlussfreudigkeit ist zwar nun Pré, Saturn aber rät, nichts ohne Beratung mit Ihren inneren Instanzen zu unternehmen, wobei das intuitive Erspüren, gefühlsmäßige Abscannen einer Situation, die noch nicht vollkommen zu durchschauen ist, nun Ihr bester Impulsgeber ist.

Abwarten können ist nun ebenfalls eine Tugend. Eine Finsternis zeigt, dass Meditation neue Bilder in Ihnen entstehen lässt, die zu einer Neubewertung jeder Situation führen können. Und die auch auf der gesundheitlichen Ebene mehr Ausgewogenheit beschert. Sie neigen nun extrem zur Ausschließlichkeit, dazu, sich von eigener Anspruchshaltung fast versklaven zu lassen; Achtung, Antreiber in Ihrem Leben sind Sie, und kein anderer. Und auch wenn Sie beruflich an den bestehenden Bedingungen zerren und ziehen, gut Ding will Weile haben.

Auch wer zu früh kommt, den bestraft das Leben schon mal. Die rechte Ausgewogenheit von lustvollem beruflichen Engagement und konzentriertem Einsatz ist nun Erfolgsmodell. Dazu gehört auch das Wissen, dass ein ausbalanciertes Leben auf mehreren Säulen ruht. Beziehungen, Freundschaften, Familie, die Liebe, sind dabei elementar. Insbesondere in der Liebe fordert Saturn nun auf, sich stärker einzubringen, auf Ungleichgewicht zu reagieren, Schwachstellen ernst zu nehmen und ins Gesunde zu bringen.

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Jungfrau, 24.8. bis 23.9.

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In schwierigen bis chaotischen Bedingungen die Erdung zu verstärken, mit der Ratio zu konferieren, ist Ihr Privileg. Ein Pré, das nun oft in etwas schwer zu durchschauenden Situationen von besonderem Wert ist, aber nicht von ausschließlicher Bedeutung. Venus lädt ein, beruflich den Rahmen erprobter Kompetenzen zu verlassen, bei Projekten zunächst Visionen zu folgen und erst dann zu überlegen, wie diese in Ihr Leben zu integrieren sind. Nicht was könnte passen oder passend gemacht werden, sondern was hebt aus den Gegebenheiten des Nützlich-Alltäglichen heraus, weitet das Leben.

Bei diesen Überlegungen könnte Jupiter-Pluto mit einer befeuernden Durchsetzung ausstatten, parallel wunderbarerweise das Muster, ich muss funktionieren, Erwartungen bedienen, deutlich reduzieren; ein "ich bin wichtig" als Mantra ans Herz legen. Ein ziemlicher Schritt in neue Verhaltensweisen, die im Inneren weiter ausgeformt werden, und im Äußeren durchaus für Verwirrung bis Unverständnis sorgen können, die Beziehung aufmischen. Neptun und Ceres beehren das Reich des Miteinanders und deren Dynamik.

Sanfte Veränderungen besonders tiefer Auswirkungen finden hier statt, subtil, oft schwer zu erfassen, aber kosmisch erwünscht. Entfernung vom Gegenüber ist hier die eventuelle Falle, wobei der Blick in die Ferne auch auf ein neues Objekt der Begierde treffen kann. Vielleicht driften im Bestehenden Ihre Vorstellungen weit auseinander, treffen sich dann aber doch wieder, wenn auch mit einem neuen Verständnis von Liebesglück, was ein echter Glücksfall sein könnte. Einigkeit sollte aber darüber bestehen, was das Kraftfeld der Liebe nährt. Was ist hilfreich? Mit den sieben Energiezentren arbeiten.

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Waage, 24.9. bis 23.10.

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Luftig und leicht, ein inniger Waage-Wunsch, kommt das Geschehen nun nicht automatisch daher. Dafür gibt es etwas Besseres, es wird wild, aufregend, dynamisch bis eigendynamisch – und bereichernd. Denn auch wenn Sie gerne postulieren, Harmonie als Ursubstanz des Lebens zu verstehen, zu brauchen, sind Sie innerlich deutlich anders gepolt, schnell im Widerstand, was Sie dann aber dem anderen zuschieben. Übertragung unwillkommener, nicht wahrgenommener Facetten, ist eine archetypische Bereitschaft, die mit Achtsamkeit aber zu entschärfen ist.

Da bietet das Beziehungsleben nun ein schönes Trainingsfeld. Sie fühlen sich attackiert? Ihr Partner vielleicht provoziert. Sie beklagen, dass alte Wunden von anderen aufgerissen werden? Ihr Gegenüber könnte sich falsch gesehen fühlen und Ihnen vorwerfen, frühere Enttäuschungen auf seinem Konto zu verbuchen, könnte meinen, dass Sie förmlich darauf warten, dass er sich unangemessen verhält. Was ihn verunsichert, in eine Rechtfertigungshaltung zwingt.

Jeder hat jetzt möglicherweise ein bisschen Recht und ist auch ein bisschen ungerecht. Versuchen Sie, immer wieder in die Selbstwahrnehmung zu gehen, frühere Eindrücke, Bilder, die in Beziehung entstanden sind, zu löschen, eine weiße Leinwand herzustellen, um vom nun aktuellen Erleben ein klares Bild zu bekommen oder kreieren zu können. Ich male mir meine Wirklichkeit, ist eine schöne Entsprechung, die jetzt viele positive Aspekte beinhalten kann. Die Farben wählen Sie aus, die Motive sind zwar nun etwas prägnanter, keine Blumenwiese, dafür von gestalterischer Kraft, die das Leben prächtiger ausstatten kann. 

Skorpion, 24.10. bis 22.11.

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Jupiter und Pluto stoßen interessante Denkprozesse an. In welcher Beziehung stehen Sie zu den Dingen um sich und zu sich selbst. Und in welcher zu Ihrem Gegenüber, Ihrem Partner, Ihrer Partnerin und generell zum Miteinander? Uranus, Planet der Anarchie und revolutionären Lebensumgestaltung, wirbelt durch Ihr Beziehungshaus und dabei viel Staub auf, was den Blick auf das bisher Verdeckte, Zugedeckte klarwerden lässt. Das Goethe-Phänomen, mit einem Auge auf kurze Distanz, mit dem anderen präzise in die Ferne sehen zu können, ist nun Ihre spezielle Gabe, die Sie bewusst nutzen sollten.

Das Wesentliche wie durch ein Brennglas zu sehen, parallel die Aspekte der Peripherie hineinzuweben, ermöglicht eine ganz neue Weichenstellung. Speziell in der Liebesbeziehung, wo vieles wie eine Baustelle daherkommt, hilft es, perspektivisch zu denken. Zuversicht, Gleichmut und positive Erwartung in guter Mischung aufrecht zu halten, ist das Medium, immer wieder dem Drang entgegenzuwirken, Prozesse beschleunigen zu wollen und damit dem Rad des Geschehens in die Speichen zu greifen.

Sie haben viel Macht, damit behutsam umzugehen, erfordert eine erwachsene Haltung. Saturn steht an sensibler Position. Frühe Empfindungen, von nicht gefüttert, gut versorgt zu sein, könnten getriggert und auf das Heute übertragen werden. Vielleicht vermissen Sie Zuwendung, die könnten Sie aber auch sich selbst versagen. Mars und Lilith beklagen, dass Sie nicht immer stark genug auf Körpersignale eingehen. Biodynamische Massage bringt Sie in ausbalancierte Stimmung, die Übung der 5-Tibeter vervielfältigt Ihre Kraft.

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Schütze, 23.11. bis 21.12.

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Nicht irgendwelchen Pfaden zu folgen, sondern dahin zu gehen, wo noch keine Route vorhanden ist, ist innigste Schütze-Motivation. Auch weil Sie nur so sichtbare Spuren hinterlassen können. An diese Grundschwingung erinnert nun der absteigende Mondknoten, der die Liste dessen, was Sie bereits in Ihrem Leben bewegt, angeschoben, initiiert haben, aufklappt und parallel intoniert, der Blick darf zurückgehen, der Weg aber nicht; hier heißt es, voran, voran.

Der Beobachtung bedarf nun eine phasenweise aufflackernde Tendenz, sich in Zeiten von finanzieller Anspannung etwas zurückzunehmen, sich in einen Modus von Entspannung und Komfort zurückzuwünschen. Das ist nun unter starker Besetzung Ihres zweiten Hauses, dem Bereich von Geborgenheit, im Innern und Äußern, zwar verständlich, aber nur als regenerierender Kurzaufenthalt, zum Auftanken, wirklich sinnvoll. Jupiter ist nun Ihr Freund, leistet Support und verspricht, jede Aktion, die wertvoll ist, Wert für Sie hat, ist kosmisch begünstigt. Ihren Wünschen zu folgen, diesen mehr Entscheidungskraft zu schenken, bringt Sie Ihren Zielen näher.

Schwieriges kann sich leicht gestalten, wenn Sie erstmal in Ihre Dynamik kommen und die Dinge in die Hand nehmen. Belohnungen hat der Kosmos auch vorgesehen. Dank Venus kann die Liebe in den schönsten Farben leuchten, mit der nicht immer unkomplizierten Neigung, bei anderen Begehrlichkeiten zu wecken, die Sie nicht immer wirklich zu erfüllen bereit sind. Achten Sie darauf, Versprechungen so zu formulieren, dass Sie nicht unter Zugzwang geraten. Ihre Lebenskräfte scheinen überzufließen. Das kann täuschen, Oasen der Ruhe zu finden, gerne über Mandala-Meditation, bringt zu sich selbst. 

Lesen Sie mehr über das Sternzeichen Schütze - im großen Astro-Interview mit BRIGITTE-Astrologin Roswitha Broszath

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