Kartenlegen lernen – dein persönliches Tarot

Kartenlegen ist keine Domäne der Jahrmarktswahrsagerinnen – wie kannst du mithilfe der Tarotkarten Antworten auf viele wichtige Fragen finden? 

Kartenlegen: So ziehst und legst du dir deine Karten

Im Tarot-Orakel auf BRIGITTE.de kannst du dich Tag für Tag von den weisen Tarotkarten inspirieren lassen, indem du einfach eine Tageskarte ziehst, die dir verrät, was heute auf dich zukommt und worauf du nun besonders achten solltest. Du kannst dieses Orakel aber auch umfunktionieren, indem du hier eine Tarotkarte zu einer spezielleren persönlichen Frage ziehst; z. B.: "Was passiert, wenn ich mich mit Mr. X zu einem Date treffe?" Oder: "Was bedeutet das neue Jobangebot für mich?"

Manchmal hat man aber auch etwas komplexere Fragen an das Leben bzw. an die Tarotkarten. Diese lassen sich beantworten, indem du mehrere Tarotkarten in einem Legesystem kombinierst, deren Deutung dir inspirierende Antworten geben kann.

Unter "Kartenlegen wie ein Profi", verstehen viele Menschen jedoch eher das klassische Wahrsagen, bei dem ein Grand Tableau, eine Große Tafel, gelegt wird. Hierzu verwendet man statt der 78 Tarotkarten eher spezielle Sets mit 36 Karten (z.B. Lenormand- oder Kipperkarten) oder auch einfache Skatkarten. Diese legt man dann komplett aus: entweder in vier Reihen à neun oder in Acht-Karten-Reihen und darunter noch einmal vier. Ausgehend von einer bestimmten Fragesteller-Figur wird dieses Gesamtbild dann schrittweise als Zukunftsorakel interpretiert. Das ist allerdings eine Wissenschaft für sich, die man systematisch erlernen muss.

Tarotkarten legen: Dein persönlicher Dialog mit den Karten

Für den "Hausgebrauch", für deine intime Zwiesprache mit den Tarotbildern, sind deine persönliche Intuition und deine Bereitschaft, dich ernsthaft mit den Hinweisen der Karten auseinanderzusetzen, viel wichtiger als starre Profi-Rituale. Dazu hier ein paar Tipps: 

Vor dem Kartenlegen

Eine Einstimmung auf den besonderen Moment des Kartenlegens durch Kerzen, meditative Musik und Räucherwerk, vielleicht auch eine kleine Atemübung vorab fördern die Konzentration, doch es geht auch ohne. Unerlässlich ist nur ein vollständiger Stapel Karten, der sicht- und greifbar vor dir liegt. Zunächst mit dem Kartenrücken nach oben.

Nun geht es los: 

Mische und ziehe ganz so, wie du magst!

Wenn dir die Fächer- oder Stapelrituale gefallen, die in manchen Tarot-Handbüchern vorgeschrieben werden, dann folge ihnen; doch es gibt keinen zwingenden Grund dafür. Du wirst deine Bilder auch dann finden, wenn du aus einem wild über den Fußboden verteilten Haufen diejenigen herausziehst, von denen dein Blick oder deine Hand wie magnetisch angezogen werden, oder wenn du ein ganz persönliches Zieh-Ritual erfindest. Nur gucken und dann die Lieblingsbilder auswählen – das geht natürlich nicht!

Lege die Karten danach aus, was du wirklich wissen willst!

Entscheide dich für ein Legesystem, das deinem aktuellen Anliegen am besten entspricht. Du kannst auch jederzeit selbst ein Legesystem kreieren, das passgenau auf deine Fragen antwortet. Aber mach vorab genau mit dir selbst ab, was welche Kartenposition bedeuten soll! Am besten hältst du das vorab in einer Skizze fest.

Entdecke dein Tarot Schritt für Schritt!

Lege alle gezogenen Karten zunächst mit dem Rücken nach oben in der Reihenfolge des Legesystems aus. Decke sie dann einzeln der Reihe nach auf und vertiefe dich in jedes einzelne Bild. Erst wenn du dich intensiv mit der ersten Karte auseinandergesetzt hast, lässt du sie offen liegen und gehst zur Nächsten über. Diese hat dann eine ebenso ausführliche Beschäftigung mit ihren Bildinhalten verdient wie die erste. Die dritte, vierte, fünfte etc. ebenso.

Hilfe! Die Karte steht Kopf! Das bedeutet Übles, oder?

Was manche Wahrsagerinnen als böses Omen betrachten, ist längst überholt, drehe die Tarotkarte also einfach richtig herum!

Spüre den Harmonien und Spannungen im Gesamtbild nach!

Wenn alle Karten offen vor dir liegen, analysierst du sie noch einmal im Zusammenhang:

  • Welche Tarotbilder ergänzen sich, welche widersprechen sich nach Motiv, Farbe, Stimmung etc.?
  • Was sagt dir das bezogen auf die Bedeutung der Position dieser Karten?
  • Welche Karten erscheinen dir am wichtigsten? (Das sind oft, müssen aber nicht unbedingt die Großen Arkana oder die Hofkarten sein.) Was bedeutet deren Position?
  • Worum geht es demnach für dich jetzt vor allem?

Nimm dir Zeit, dein Tarot immer weiter auszuloten!

Lass die Kartenauslage einige Tage lang im Raum liegen und betrachte sie im Licht wechselnder Stimmungen. Dadurch erschließen sich wahrscheinlich noch zahlreiche weitere Aspekte ihrer Botschaft. Notizen machen lohnt sich!

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