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Der beste Freund des Menschen 5 Gründe, warum uns ein Bürohund guttäte

Zwei Männer und eine Frau sitzen zusammen mit einem Hund in einem Büro.
Wir verraten euch fünf Gründe, warum die Vierbeiner die tollsten Arbeitskollegen sind.
© LightField Studios / Shutterstock
Er ist haarig, sabbert und riecht besonders bei Regentagen manchmal etwas muffelig. Und trotzdem ist er wohl der beste Kollege, den man sich nur vorstellen kann – der Bürohund.

Gerade in Zeiten der Pandemie haben viele Menschen die Chance genutzt, sich einen Vierbeiner zuzulegen. Schließlich hat man in den vergangenen zwei Jahren fast ausschließlich aus dem Homeoffice gearbeitet und war noch nie zuvor so viel zu Hause. Doch wohin mit dem Hund, wenn der ganz normale Büroalltag wieder losgeht? Wir hätten da eine Idee – nehmt euren treusten Begleiter doch einfach mit. Mit diesen Argumenten überzeugt ihr auch euren Arbeitgeber.

1. Ein Bürohund senkt das eigene Stresslevel

Viele Hundebesitzer vermuteten es schon lange, Randolph T. Barker von der Virginia Commonwealth University hat es mit seiner Studie jedoch wissenschaftlich bestätigt: Hunde senken nachweislich unser Stresslevel. Der Grund dafür heißt Oxytocin – ein Hormon, dass das Stresshormon Cortisol in unserem Blut abbaut. Bedeutet: Die innere Hektik wird in Sekundenschnelle gegen merkliche Gelassenheit eingetauscht. Um die Oxytocin-Ausschüttung anzukurbeln, reicht schon das kurze Streicheln eines Hundes aus. Grundsätzlich gilt aber: Je länger der Kontakt mit dem Bürohund, desto größer die Wirkung.

2. Gut für unsere Gesundheit

Doch das durch den Bürohund ausgeschüttete Oxytocin kann noch viel mehr: Es sorgt auch dafür, dass unser Blutdruck sinkt und unsere Herzfrequenz sich verlangsamt. Das Ergebnis: Das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, sinkt. Und auch psychischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Burnout oder Depressionen, wird durch das Hormon vorgebeugt. Für den Arbeitgeber bedeutet das: leistungsfähigere Mitarbeitende, die sich weniger oft krankmelden.

3. Regelmäßige Pausen & mehr Bewegung

Während man sich in seiner Pause sonst höchstens vom Schreibtisch bis zum Mittagstisch schleppt, nutzt man die Pause mit einem Hund, um spazierenzugehen, frische Luft zu schnappen und gleichzeitig mit dem einen oder anderen Mitarbeitenden zu quatschen. Demnach animiert ein Bürohund nicht nur zu mehr Bewegung, sondern auch zu sozialen Kontakten, gepaart mit regelmäßigen Pausen, die sich förderlich auf die Kreativität und unsere Motivation auswirken.

4. Besseres Arbeitsklima

Bei süßen Hundeaugen kann selbst der grummeligste, gestressteste Mitarbeiter sich ein Lächeln nicht verkneifen. Das macht nicht nur die Person selbst glücklich, sondern auch den Rest der Kolleg:innen. Denn ist die Stimmung im Team grundsätzlich gut, verbessert sich auch das Arbeitsklima.

5. Effizientere Arbeit im Team

Teamarbeit kann manchmal ganz schön lästig sein, denn ob die Arbeit gelingt oder nicht, liegt oft nicht nur in unserer Hand. Die Kontrolle abzugeben, fällt vielen Menschen schwer – das führt häufig zu Konflikten im Team. Doch das muss nicht sein, wie eine neue Studie beweist. Denn ist ein Bürohund bei den Team-Besprechungen anwesend, ist die Kommunikation besser und die Arbeit effizienter. Der Grund: Der Hund dient als Verbindungsglied, hilft durch die Ausschüttung von Oxytocin, auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren, und sorgt mit seinen notwendigen Pausen für frischen Wind und neue Motivation. Na, wenn das nicht überzeugend ist, dann wissen wir auch nicht!

Quelle: Bundesverband Bürohund e.V.

Brigitte

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