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Spenden oder gemeine Masche? Wo bei Altkleider-Containern Vorsicht geboten ist

Mit deinen aussortierten Sachen etwas Gutes tun – es könnte so einfach sein. Wir verraten dir, worauf du bei deiner Spende achten solltest.
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Ab und zu geht es ihm an dem Kragen: dem Chaos in unserem Kleiderschrank. Die aussortierten Sachen werden dann oft gespendet, in der Hoffnung, jemand anderem damit eine Freude machen zu können. Aber Altkleider-Container ist nicht immer Altkleider-Container.

Im Jahr 2018 wurden nach Angaben des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) rund 1,3 Millionen Tonnen Textilien aussortiert. Die Rückmeldungen der Recycling-Unternehmen würden nur den Schluss zulassen, dass sich diese Zahl in den kommenden Jahren stetig erhöht, so der bvse. Das wohl wirksamste Mittel, um dieses "Konsumkarussell" wenigstens zu verlangsamen wäre wohl, weniger Kleidung (neu) zu kaufen.

Altkleider-Container: Lieber richtig informieren

Damit die Kleidungsstücke, die wir aber schon heute zu Hause haben und nicht mehr tragen wollen, trotzdem noch einen zweiten Sinn geschenkt bekommen, kannst du diese in Altkleider-Containern spenden. Dabei gilt aber Vorsicht, denn: Container ist nicht gleich Container. Einige Unternehmen wollen aus den gespendeten Teilen möglichst viel Profit schlagen, indem sie sie verkaufen und die Gewinne einziehen. Worauf du beim Spenden also achten solltest und welche Siegel dir über eine sichere Anlaufstelle Auskunft geben können, siehst du im Video.

Verwendete Quelle: bvse.de, t-online.de

Brigitte

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