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"Feel Good Five"-Interview Mit Ernährung zur inneren Balance: wie geht das, Sofia Tsakiridou?

"Feel Good Five"-Interview: Mit Ernährung zur inneren Balance: wie geht das, Sofia Tsakiridou?
© Shutterstock
In unserem Interview-Format "Feel Good Five" sprechen wir mit spannenden Frauen und Männern, die im Wohlfühl-Kosmos zuhause sind und stellen ihnen fünf Fragen. Dieses Mal mit Sofia Tsakiridou, Model, Yoga-Lehrerin, Kochbuch-Autorin und Influencerin. 

Für Sofia Tsakiridou, 28, ist Glück kein Zufallsprodukt, sondern kann manifestiert werden. Ihr Credo: "Visualisiere deine Wünsche und dein Begehren. So werden sie wahrhaftig." Einige ihrer Träume hat sie bereits realisiert: Neben einer Yoga-Ausbildung hat sie zwei Kochbücher herausgebracht. Mit ihr sprechen wir unter anderem über Feel-good-Food und innere Balance.

Im "Feel Good Five"-Interview: Sofia Tsakiridou

Brigitte: Gab es einen ganz bestimmten Zeitpunkt in deinem Leben, zu dem du gemerkt hast, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung für deine innere Balance und dein Wohlbefinden ist?
Sofia Tsakiridou: Tatsächlich bin ich über ein Versehen meinerseits mit einer Freundin in einem Fasten-Retreat (statt eines Yoga-Retreats) gelandet und habe dort schon am zweiten Tag eine enorme Veränderung meiner Haut gesehen, mit der ich zuvor durch das Absetzen der Pille enorme Probleme hatte: Ich litt unter Akne im Gesicht und Perioraler Dermatitis.

Dort habe ich erstmalig den Zusammenhang von Ernährung und unserer physischen sowie mentalen Gesundheit verstanden – du bist nämlich wirklich, was du isst.

Je mehr ich meine Ernährung umgestellt habe und mich an neue Lebensmittel und Rezepte herangetastet habe, desto mehr habe ich gemerkt, wie viel vitaler ich bin. Es macht so viel Spaß und es geht mir ethisch, aber auch vor allem einfach gefühlsmäßig viel besser. Ich schlafe besser, habe mehr Energie und fühle mich rundum strahlender. Ich bin absolut nicht strikt mit meiner Ernährung, sondern versuche immer das zu essen, was sich richtig anfühlt. Wenn man wirklich auf seinen Körper hört, merkt man schon sehr genau, was einem gut tut.

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Hast du ein typisches Feel-Good-Gericht?
Tatsächlich esse ich immer gerne wonach mir ist und da liebe ich eine bunte Vielfalt. Zum Frühstück sind der vegane Kaiserschmarren aus meinem Kochbuch oder die Pancakes zwei meiner absoluten Favoriten. Abends esse ich gerne bunte Bowls oder eine leckere Pasta, auch dort mit super viel leckerem Gemüse, vielen verschiedenen Gewürzen, Nüssen, Ölen. Was immer so lecker ist: das Kartoffelgratin oder das vegane 'Mac and Cheese' aus meinem Kochbuch.

Du bist außerdem ein großer Fan von Yoga – hast sogar eine Yogaausbildung gemacht. Welche Gedanken versuchst du beim Yoga oder beim Sport generell zu vermitteln? 
Yoga ist für mich weitaus mehr als nur ein Sport. Es ist meditativ und verbindet meinen Körper mit meinem Geist, also eher eine Bewegungsmeditation, die dazu auch noch netterweise meinen Körper stärkt, dehnt und balanciert. Generell versuche ich beim Yoga den Gedanken zu vermitteln, diesen liebevoll zu bewegen.

Dankbar für diesen wunderschönen Tempel zu sein in dem wir leben dürfen, der uns jeden Moment in unserem Leben atmet.

Und weg vom Push und Pull der Gesellschaft. Beim Yoga bin ich darauf fokussiert, mit jedem Atemzug in der Bewegung zu sein, diese tief zu spüren und meinen inneren Monolog zu beobachten. Limitierende Glaubenssätze, Unsicherheiten, falsches Streben nach Perfektion will ich hinter mir Iassen. Auf der Matte zählen Disziplin, Willenskraft, Stärke, aber auch Feinfühligkeit sowie das ehrliche Hineinspüren und Innehalten. Das sind die Eigenschaften, die ich für mich und meine Schüler auf der Matte kultivieren möchte, um sie dann auch von der Matte mit in den Alltag zu nehmen. Die definierten Beine oder Arme sind dabei ein nettes, schönes Nebenprodukt. 

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Hast du ein Mantra oder einen Glaubenssatz, den du dir regelmäßig vorsagst? 
I am loved, I am loving, I am healed, I am held.
I am calm, I am relaxed, I am centered, I am whole.
You are the creator of your reality.
It can either be your cage or your field.

Zu deutsch: Ich bin geliebt, ich bin liebevoll, ich bin geheilt, ich bin gehalten. Ich bin ruhig, ich bin entspannt, ich bin zentriert, ich bin ganz. Du bist der Schöpfer deiner Realität. Sie kann entweder dein Käfig oder dein Feld sein.

Wenn du an Wohlbefinden denkst, was kommt dir als Erstes in den Kopf? 
Wohlbefinden ist für mich ein Gefühl, eine Wärme, ein gehalten sein. Es hat eine Ruhe und gibt Sicherheit, angekommen zu sein, bei sich zu sein. Beim Essen denke ich dort sofort an eine warme Umarmung von innen. An viele Farben, eine leichte Süße, viele wohlriechende Gewürze, eine erdende, nahrhafte Substanz. So mag ich mein Essen auch immer am liebsten.

Food for the soul, a warm hug for the belly. Denn ein glücklicher Bauch bedeutet ein glückliches Herz.
Brigitte

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