"Endlich Sieger sein..."

... denkt sich Gamser schon als Kind, als er beim Bob fahren gegen seinen Rivalen Dorfler antritt. Die beiden sind sich spinnefeind. Das ändert sich erst recht nicht, wenn man erwachsen wird

Schon als Kinder sind Gamser (Sebastian Bezzel) und seine Freunde Franzl (Michael A. Grimm), Gustl (Antoine Monot jun.) und Leusl Peter (Simon Schwarz) gegen Dorfler (Nicholas Ofczarek) und sein Team im Bob fahren angetreten. Doch so gut Gamser schon damals als Fahrer war, so schlecht ist er immer noch, wenn es um den Bau eines wettkampftauglichen Schlittens geht.

"Endlich Sieger sein..."

Einmal Verlierer - immer Verlierer

Deutschland 1952: Jahre später sind Gamser und Dorfler noch immer ärgste Rivalen. Gamser hält sich und seine schwangere Frau Rosi (Liane Forestier) nur mit Mühe und Not über Wasser. Ganz anders der Dorfler, der nicht nur mit seiner Bierbrauerei glänzend dasteht, sondern der nach einer spannenden Endausscheidung die Weltmeisterschaften im Bob fahren gewinnt und somit zu den olympischen Winterspielen nach Oslo reisen darf. Als Gamser erfährt, dass neben der Mannschaft von Dorfler noch ein zweites Team mit nach Oslo fahren darf, gibt es für ihn nur ein Ziel: Er will ebenfalls teilnehmen. Er versucht trotz Entfremdung und Streitigkeiten zwischen seinen ehemaligen Freunden, diese dazu zu bewegen eine Mannschaft aufzustellen und sich der Herausforderung - einem Rennen gegen Dorfler und sein Team - zu stellen.

Dabei sein ist alles

Gemeinsam schafft es das Team um Gamser durch die Qualifikation und damit nach Oslo. Kaum in Norwegen angekommen, warten neue Schwierigkeiten auf die deutsche Athletengruppe. Nach schlechten Vorrunden sind die Aussichten auf eine olympische Medaille sowohl für das Team um Dorfler, als auch für Gamser und seine Freunde alles andere als rosig, und der Traum von einem Sieg für Deutschland rückt in weite Ferne.

Damit nicht genug kommt es abseits der Wettkämpfe zu allerlei Verwirrungen. Obwohl der Delegationsassistent Herr von Hase (Bastian Pastewka) versucht, nicht die Kontrolle zu verlieren, gelingt es ihm dennoch in jedes auch noch so kleine Fettnäpfchen zu treten. Ob aber das Team um Dorfler oder um Gamser den persönlichen und auch einen olympischen Sieg davon tragen wird, sei an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Es gewinnen diejenigen, die sich - manchmal entgegen der eigenen Prinzipien - für vollkommen neue Wege entscheiden. Denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Regisseur Marcus H. Rosenmüller ("Wer früher stirbt ist länger tot") bringt mit "Schwere Jungs" eine humorvolle Komödie in die Kinosäle, die nach einer wahren Geschichte von der deutschen Bobfahrermannschaft erzählt. Mit viel Augenzwinkern und einer Geschichte um wahre Freundschaft lädt der Film zu einem Kinoerlebnis der lustigen Art ein.

Bilder Constantin Film
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