111 Gründe, Männer zu lieben

Nachhilfe im Männer-Mögen: Die Autorin Victoria B. Robinson findet gleich "111 Gründe, Männer zu lieben". Und rät: Loben macht das Leben viel leichter

"Männer kriegen immer nur einen auf den Deckel"

Die Hamburger Autorin Victoria B. Robinson

Über Männer können wir uns fürchterlich aufregen. Oder sie einfach mal loben. Victoria B. Robinson, die selbst lange über all die doofen Männer schimpfte, stimmt in ihrem Buch "111 Gründe, Männer zu lieben" einen Lobgesang auf das starke Geschlecht an. Im Gespräch erwies sich die 29 Jahre alte Autorin aus Hamburg - selbst gerade Single - als unverbesserliche Optimistin. Ihr Tipp: Wir sollten uns auf die positiven Seiten der Männer konzentrieren. Auch wenn wir danach manchmal ein bisschen länger suchen müssen.

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Brigitte Young Miss: Du hast gleich 111 Gründe gefunden, warum wir Männer lieben sollten. Haben sie so viel Lob überhaupt verdient?

Victoria B. Robinson: Auf jeden Fall! Sie werden ja nie gelobt, sondern kriegen immer nur einen auf den Deckel. Ich starte jetzt die Gegenbewegung. Weil ich festgestellt habe, dass die Männer um mich herum ganz tolle Seiten haben und es wert sind, geschätzt zu werden. Vielleicht sogar geliebt...

Brigitte Young Miss: In deinem Vorwort steht, dass du früher oft über die "Scheiß-Männer" geschimpft hast. Warum hat sich deine Einstellung geändert?

Victoria B. Robinson: Es gab keinen bestimmten Auslöser. Irgendwann fängst du an, die positiven Seiten zu sehen und stellst fest, dass es manchmal einfach nicht passt zwischen einem bestimmten Mann und einer bestimmten Frau. Was nicht bedeutet, dass alle Männer Schweine sind. Beim Schreiben sind mir immer mehr Gründe eingefallen - und jetzt mag ich die Männer noch viel lieber als vorher.

Brigitte Young Miss: Sind Männer inzwischen das schwächere Geschlecht?

Victoria B. Robinson: Ich glaube, das waren sie schon immer. Aber die Rollen haben sich in den letzten Jahrzehnten extrem verändert. Frauen können inzwischen sehr gut alleine klarkommen, Männer wollen an archaischen Mustern festhalten und weiter der Rambo sein. Sie wissen aber nicht so recht, wie sie das anstellen sollen.

Brigitte Young Miss: Sie haben es ja auch nicht leicht. Wir wollen einen Superhelden, der männlich ist und die Dinge anpackt, gleichzeitig soll er aber auch sanft und verständnisvoll sein.

Victoria B. Robinson: Klar wollen wir jemanden, der sensibel ist und Gefühle zeigen kann. Aber er soll natürlich nicht nur in der Ecke sitzen und heulen. Es ist echt schwierig: Wo Männer früher stark sein mussten und nicht weinen durften, sollen sie sich jetzt ganz zart zeigen. Sie versuchen immer noch, sich irgendwo zwischen diesen beiden Extremen einzupendeln. Man kann nur hoffen, dass die Evolution des Mannes fortschreitet und sie irgendwann eine gesunde Mitte finden.

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Victoria B. Robinson

Brigitte Young Miss: Wer sind denn die wichtigsten Männer in deinem Leben?

Victoria B. Robinson: Auf jeden Fall mein großer Bruder. Er ist eineinhalb Jahre älter als ich und wir sind uns sehr nah. Aber ich will keine Hitliste aufstellen. Es gibt viele tolle Männer in meinem Leben. Alle, mit denen ich zusammen war, sind super. Zum Teil habe ich das erst im Nachhinein gemerkt.

Brigitte Young Miss: Trotzdem muss es doch auch etwas geben, das du an Männern total ätzend findest.

Victoria B. Robinson: Na klar. Aber ist es so ätzend, dass ich die Person nie mehr sehen möchte? Wenn ja, dann muss der Typ weg. Einer meiner Ex-Freunde zum Beispiel war ein ganz schlimmer Kerl, er hat furchtbare Sachen gemacht, die mich sehr verletzt haben. Aber ich hatte mich selbst dafür entschieden, das so lange durchzustehen und immer darauf zu hoffen, dass es besser wird. Es ist gut, dass wir nicht mehr zusammen sind. Aber wir haben mittlerweile wieder Kontakt. Man muss als Frau sehr darauf achten, was einem gut tut und was nicht. Ich umgebe mich mit den Männern, die mir Freude machen und mein Leben verbessern. Zu denen, die es anstrengend und stressig machen, sage ich einfach Tschüß.

Brigitte Young Miss: In deinem Buch geht es auch um typisch männliche Eigenarten und Marotten, die viele Frauen nerven. Ist es dein Trick, überall das Positive zu suchen?

Victoria B. Robinson: Menschen sind halt nicht perfekt. Nicht mal wir Frauen. Es bringt nichts, sich über Dinge aufzuregen, die wir nicht ändern können. Zum Beispiel wie Männer sich benehmen, wenn sie mit ihren Jungs um die Häuser ziehen. Das ist furchtbar. Aber vielleicht sollten wir uns mehr darauf konzentrieren, wie er sich verhält, wenn er bei uns ist. Es macht fröhlicher, wenn man die Perspektive wechselt und sich auf die schönen Seiten konzentriert.

Brigitte Young Miss: Du sagst, Männer funktionieren nach durchschaubaren Regeln. Verrätst du sie uns?

Victoria B. Robinson: Ich glaube, Männer denken nicht so kompliziert wie Frauen. Wenn sie uns glücklich machen wollen, sind sie oft überfordert, weil sie nicht wissen, wie es funktioniert. Und natürlich sind sie viel zu stark und männlich, um nachzufragen. Es liegt also auch an uns klar zu sagen, was uns wichtig ist. Und wenn wir sie für das, was sie gut machen, loben, bekommen wir noch mehr zurück. Die Regel lautet also: klar und einfach kommunizieren. Und viel loben.

Brigitte Young Miss: Ist das auch ein Tipp für Frauen, die Männer noch nicht so lieben wie du?

Victoria B. Robinson: Erst einmal sollten sie mein Buch lesen (lacht). Und dann einen Tag lang bei allen Männern, denen sie begegnen, die positiven Seiten suchen. Oder einem speziellen Mann ein Lob aussprechen und gucken, was passiert. Meine Prognose: Es wird gleich viel angenehmer mit ihm.

Interview: Julia Müller

Das Buch

Victoria B. Robinson 111 GRÜNDE, MÄNNER ZU LIEBEN Ein Lobgesang auf das starke Geschlecht 256 Seiten, Taschenbuch 9,90 Euro Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag

Leseprobe: Fünf Gründe, Männer zu lieben

Weil Männer einen Penis haben

Spätestens seit Freud wird behauptet, wir Frauen seien neidisch auf den »kleinen Freund« der Männer. Penisneid nennt man(n) das dann. Doch Freud hat sich geirrt. Wir sind nämlich froh darüber, dass Männer ihren Penis haben. Weil wir ihn genau deswegen nicht selbst haben müssen. Männer tragen die Bürde und stellen sie uns im passenden Augenblick zur Verfügung. So mögen wir den Penis am liebsten. Leihweise, wenn uns gerade danach ist. Dann genießen wir dieses proportional lächerlich kleine Teil, das auf ein Männerleben einen so überproportional großen Einfluss nimmt. Das gleichzeitig unglaublich hart und unendlich empfindlich, gleichzeitig so kraftvoll und so weich ist. Wie die Männer an sich. Mal mit einem totalen Durchhänger, mal aufgeregt und aufrecht, mal voller Aggressivität, mal ängstlich zusammengekauert und komplett zurückgezogen. Schön, wenn vom Mann, genau wie vom Penis, so viele unterschiedliche Facetten zu sehen sind. Dass sie nicht so eindimensional sind, wie man manchmal denken könnte, wenn man beim Zappen bei DMAX landet oder im Wartezimmer in der »Men’s Health« blättert.

Zum Glück müssen nur die Jungs sich mit Morgenlatten, Sauna-Ständern und sichtbaren Performance-Problemen auseinandersetzen. Von Phimosen und richtig unangenehmen Untersuchungen beim Urologen ganz zu schweigen. Wir Frauen können dagegen völlig diskret erregt sein und jederzeit auch so tun als ob, wenn die Situation es mal erfordert. Uns wird man nichts anmerken, wenn wir das nicht wollen.

Und auch das Steh-Pinkeln wird hoffnungslos überschätzt; mit etwas Übung kriegen wir das nämlich auch hin. Wenn wir es nicht sogar genießen, dass wir kurz im Sitzen entspannen können. Und ganz sicher haben wir beim Pinkeln keine Kollegin neben uns stehen, die unseren Intimbereich beurteilt. Viel angenehmer, dass es auf Frauentoiletten so etwas wie Privatsphäre gibt. Das ermöglicht uns sogar die Intimität gemeinsamer Toilettenbesuche ohne jedes Schamgefühl. Nein, nein, es ist toll, dass nur Männer einen Penis haben und sich darüber sogar noch freuen! Wenn sie wüssten, wie toll es ohne ist, würden sie nämlich plötzlich großen Neid entwickeln.

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Weil Männer uns ihre Jacken geben und tapfer frieren

Im Allgemeinen ist die öffentliche Anbetung von Frauen spätestens seit dem Aussterben des Minnesangs keine Aktivität mehr, mit der Männer glänzen können. Damals haben sie ihre Verehrte aus der Ferne besungen, wohl wissend, dass es für die Verwirklichung der Sehnsucht keine Chance gab. Jedenfalls nicht in diesem Leben. Doch sie sangen und sangen, schmachteten und schmachteten und waren zufrieden damit, der Angebeteten ihre treu ergebene Liebe aus der Ferne zeigen zu dürfen.

Heute haben Männer nicht mehr so viele Möglichkeiten, ihre Zuneigung in die Welt hinauszuschreien, es sei denn, sie wollen in einer peinlichen Talk- oder Reality-Show auftreten und ihre Angebetete genau wie sich selbst dabei komplett blamieren.

Aber auch heute gibt es effektive Möglichkeiten, um sich als ritterlicher Retter zu präsentieren: das Abgeben der Jacke beispielsweise, wenn die Frau friert. Da kann er mehrere männliche Kernkompetenzen gleichzeitig vorführen und mit Glück auch noch einen kleinen körperlichen Annäherungsversuch starten. Wenn er seine Jacke opfert, betont er seine fürsorgliche Seite, die ihn zum herausragenden Kandidaten für eine Beziehung macht. Er zeigt seine Fähigkeit zu verzichten. Er bringt auch seine Gesundheit und körperliche Stärke zur Geltung, die es ihm ermöglichen, heldenhaft jede Witterung zu ertragen. Einzig und alleine, damit sie es schön warm hat. Und damit offenbart er sich auf mehreren Ebenen als der perfekte Partner.

Er muss es ja nicht gleich übertreiben, wie Leonardo DiCaprio als Jack Dawson in »Titanic«. Wenn unser Held nicht bei seinem Einsatz erfriert, haben hinterher alle Beteiligten sehr viel mehr davon. Sich sehnsüchtig schmachtend an jemanden zu erinnern, ist zwar irgendwie romantisch, aber doch nicht besonders erfüllend. Ich stelle es mir jedenfalls schöner vor, wenn ich ihn wieder aufwärmen kann, wenn wir zu Hause sind. Je nachdem, wer da so heldenhaft verzichtet hat, mit einem heißen Tee oder einem heißen Bad. Gemeinsam natürlich.

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Weil Männer aufblühen, wenn wir sie loben

In einem Management-Seminar wurde mir mal tagelang nachdrücklich eingebläut, dass man im Arbeitsleben andere Menschen mindestens fünfmal so oft loben muss, wie man sie kritisiert hat. Und dass man durch das Loben das erwünschte Verhalten verstärken, vielleicht sogar hervorrufen kann. An jeder Person, sei sie auch noch so unangenehm, soll man sich etwas Positives suchen, an dem man ansetzen kann, etwas, das sie liebenswert und wertvoll macht. Und sei es auch nur die Frisur oder die Tatsache, dass sie die Klappe hält. Immer auf das Positive konzentrieren, das ehrlich loben und so lernen, die Person zu mögen und durch die Hintertür auch noch dafür sorgen, dass man über kurz oder lang von der betreffenden Person genauso gemocht wird.

Nun hatte ich ja glücklicherweise die Möglichkeit, mich im Arbeitsleben eher dafür zu entscheiden, ausschließlich mit Menschen zu tun zu haben, die ich so gerne mag, dass ich sie nicht mit Hilfe von Strategien beschleimen muss. Aber im Leben mit Männern, die ja nicht immer nur angenehme Zeitgenossen sind, ist dieser Tipp Gold wert. Männer werden nämlich im Allgemeinen nur selten gelobt. Im privaten noch seltener als im beruflichen Kontext. Deshalb müssen sie ja die ganze Zeit mit anderen konkurrieren, um sich einen vermeintlich objektiven Vorsprung vor den anderen zu verdienen, der dann endlich Lob rechtfertigen würde. Das dann meistens trotzdem nicht kommt.

Daher sind Männer ausgehungert nach Bestätigung. Wenn Frauen sie loben – gerade die Frauen ihrer Herzen –, tun sie alles dafür, dass da noch mehr Lob kommt. Das funktioniert im Bett genauso wie im Haushalt. Und bei der Auswahl von Geschenken. So werden die Männer in unserem Leben nach und nach so perfekt, dass sie sich den Zuspruch schließlich tatsächlich verdienen. Das nennt sich dann »sich selbst erfüllende Prophezeiung«. Und solange das Lob glaubwürdig rüberkommt, ist der Erfolg garantiert. Einfach mal ausprobieren! Vielleicht auch im Berufsleben.

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Weil Männer am zufriedensten sind, wenn sie uns glücklich gemacht haben

Es gibt so einige Momente in einem Männerleben, die sie mit einem durch und durch zufriedenen Lächeln und strahlenden Augen durch die Welt gehen lassen und in denen alles andere keine Rolle mehr spielt. Dazu gehören natürlich gefallene Tore für das favorisierte Team bei der Meisterschaft – ob Welt, Europa, national oder regional spielt keine Rolle –, das neu gekaufte Auto und der Moment, in dem Mann das Gefühl hat, die Frau, mit der er seine Zeit verbringt, vollkommen glücklich gemacht zu haben. Befriedigt sozusagen. Wenn er sich als der Held fühlt, der sie beglückt hat. Ganz alleine. In dem Bewusstsein, dass kein anderer das jemals so gut oder noch besser könnte.

Und das ist auch der eigentliche Grund dafür, dass so viele Frauen es im Bett mit ihrer Lobhudelei ein kleines bisschen übertreiben. Ihm sagen, dass er der Beste, Längste, Tiefste und Größte ist, den es jemals gab. Ach was, den sie sich überhaupt vorstellen können. Der Grund, warum sie enthusiastisch jauchzen, ihn anfeuern und sich vor lauter Begeisterung einfach gar nicht mehr einkriegen können. Nicht, damit es schnell vorbei ist, sondern einfach, weil es so schön und so intim ist, wenn er sich ihr stolz und glücklich wieder zuwendet und sie zärtlich auf die Stirn küsst. Wenn er mit einem zufriedenen Lächeln einnickt und auch im Schlaf noch wohlig vor sich hin brummt und sich liebevoll an sie kuschelt. Nun wird er sich nicht mehr von den Geschichten der anderen Jungs verunsichern lassen, die ihre Ladys angeblich zittern, schreien und vom Boden abheben lassen. Seine Männlichkeit wird das nicht mehr ankratzen, weil er ganz sicher ist, dass seine Frau mit ihm voll zufrieden ist. Und damit ist er auch zufrieden mit sich und seiner Leistung.

Frauen wissen, dass man einen Mann so für mindestens einen Tag lang glücklich machen kann. Dass er sie noch mehr liebt, wenn er weiß, dass er sie glücklich macht. Und dass er sich beim nächsten Mal noch mehr Mühe geben wird, wenn er schon beim letzten Versuch so viel Lob bekommen hat. Plötzlich reagiert er sehr gerne auf Hinweise wie: »Es macht mich ganz verrückt, wenn du ...«

So kann man ihn Stück für Stück so weit schulen, dass er uns wirklich zum Schreien bringt. Ganz ohne Übertreibungen. Einfach, weil es raus muss.

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Weil es Männern egal ist, was wir anhaben

Kann man den Zeitschriften Glauben schenken, die man uns verkauft, muss es ja entweder Prada und Gucci oder zumindest Replay sein, wenn wir uns, der Teenie-Zeit entwachsen, nicht permanent in von Kinderhänden gefertigte Massenware packen wollen.

Männer freuen sich natürlich darüber, wenn wir uns für sie hübsch machen. Aber im Endeffekt wollen sie uns auspacken und da ist es dann unerheblich, welches Label auf dem Top steht, das in hohem Bogen durch das Schlafzimmer fliegt. Wenn es darum geht, unsere Kolleginnen zu beeindrucken, macht das mit den Labels ja schon noch Sinn, aber wenn die Herren der Schöpfung die entscheidenden Faktoren sind, können wir uns echt locker machen. Die teuersten Teile sollten sie uns sowieso als Geschenke überreichen.

Aber wenn wir mal ehrlich sind, ist den meisten Männern nicht nur das Label egal, sondern auch, was wir überhaupt anhaben. Im Allgemeinen kriegen sie es ja sowieso noch nicht mal mit. Deswegen sind Fragen in der Art von »Wie findest du mein neues Kleid?« oder »Was soll ich denn anziehen?« komplett sinnlos. Und für ihn eine echte Überforderung. Er möchte lieber von uns wissen, was er anziehen soll, als sich auch noch über unser Outfit Gedanken machen zu müssen. Hinzu kommt die Angst davor, etwas Falsches zu sagen und uns die Laune und damit ihm das Schäferstündchen zu versauen.

Wir sollten uns also bei der Auswahl lieber weiterhin auf die verlassen, die sich damit auskennen. Damit meine ich nicht die Verkäuferinnen, nicht die Exfreunde und erst recht nicht die Eltern, sondern die, auf deren Urteil wir auch in puncto Männerauswahl zählen können: unsere besten Freundinnen. Für die Gelegenheiten, wenn wir mit ihnen ausgehen jedenfalls. Wenn wir mit dem Mann unterwegs sind, können wir es ruhig mal so machen wie sie: einfach blind in den Schrank greifen und das nehmen, was obenauf liegt und den Geruchstest übersteht. Ihn wird es nicht weniger beeindrucken, als wenn wir Stunden damit verbracht haben, Accessoires in Farben auszuwählen, die sich an den Applikationen der Kleidung wiederfinden, und von den Socken bis zum Haargummi alles aufeinander abzustimmen.

Die hier veröffentlichten Textauszüge sind dem Buch "111 Gründe, Männer zu lieben" von Victoria B. Robinson (Schwarzkopf & Schwarzkopf) entnommen.

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