"Einfach und genial"

Wie macht man eine gute Soße, wie einen luftigen Hefeteig, wie gelingt ein knuspriges Huhn perfekt, welche Häppchen passen zum Apéritif - und schmecken Erdbeeren auch warm?

Diese und viele andere Fragen beantwortet die Spitzenköchin Lea Linster in ihrem ersten Kochbuch. In einer einzigartigen Mischung aus Rezepten, kleinen Geschichten, Fotos und Hintergrundinformationen zeigt sie, wie man mit einfachen Zutaten das Beste kochen kann. Die sympathische Köchin, die als erste und bislang einzige Frau mit dem "Bocuse d'Or" ausgezeichnet wurde, macht nicht durch komplizierte Rezepte Furore, sondern durch schnörkellose und geschmacklich hervorragende Gerichte - ganz nach ihrem Motto: "Eine Karotte muss bei mir nach Karotte schmecken."

Lea Linster

Lea Linster, Foto: Thomas Neckermann

Lea Linster hat seit 1982 ein eigenes Restaurant in Frisange/Luxemburg: "Lea Linster - Cuisinière". Inzwischen betreibt sie auch das hoch gelobte Bahnhofsrestaurant "Au Quai" in Luxemburg-Stadt und ein kleines Lokal mit deftiger luxemburgischer Küche in Hellange. Wegen der gleichbleibend erstklassigen Qualität ihrer Küche wird ihr Restaurant seit Jahren immer wieder mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. 1989 gewann Lea Linster die "Goldmedaille" der Kochkunst, den "Bocuse d'Or", übrigens als erste und bisher einzige Frau. Ihr Buch ist in Zusammenarbeit mit einem bewährten BRIGITTE-Team entstanden.

Das Team

Corinna Egerer, Fotografin und Grafikerin, war jahrelang als Layouterin in der BRIGITTE-Redaktion tätig und hat zahlreiche VIVAs und Dossiers - vor allem zum Thema Kochen - gestaltet. 2001 hat sie sich selbstständig gemacht und ist jetzt unter anderem in der Zeitschriftenentwicklung tätig. "Einfach und genial" ist ihr erstes Buch.

Thomas Neckermann ist seit 1998 fester BRIGITTE-Fotograf, spezialisiert auf Food-Produktionen. Er hat nicht nur viele Food-Strecken fürs Heft fotografiert, sondern auch mehrere BRIGITTE-Sonderhefte ("Viva") zum Thema Kochen, beispielsweise "Kochen und genießen wie in der Provence", "Kochen wie in China", "Italienisch kochen", "Backen - so macht's Spaß", "Stehparty" und natürlich auch das Special-"Viva" "Kochen mit Lea Linster".

Susanne Mersmann ist Journalistin und Buchautorin. Nach langjähriger Tätigkeit beim "Stern" und als freie Autorin arbeitet sie seit 1988 fest für BRIGITTE. Als Textchefin (1994 bis 2000) war sie unter anderem für die Food-Seiten in BRIGITTE zuständig und hat auch Brigitte online entwickelt. Seit Mitte 2000 ist Susanne Mersmann BRIGITTE-Autorin. Sie schreibt und betreut u.a. die Lea-Linster-Kolumne.

Burgunde Uhlig arbeitet seit 1981 im BRIGITTE Haushaltsressort, das sie seit 1988 leitet. Die erfahrene Redakteurin und Buchautorin (BRIGITTE-Bücher "Kochen & einfrieren", "Backen", "Unsere besten Menüs") ist ausgebildete Hauswirtschaftsleiterin und Mitglied im "Food Editor’s Club". Burgunde Uhlig kreiert und konzipiert die hoch gelobten Rezept- und Food-Strecken sowie Koch-Extras ("Viva") in BRIGITTE. Für "Einfach und genial" hat sie die Rezepte so aufbereitet, dass jede/r sie nachkochen kann und war für die Fotoproduktion zuständig.

Lea Linsters Madeleines

"Es gibt Millionen von Varianten dieses berühmten Gebäcks. Meine Madeleines sind eine Spezialität des Hauses. Aber: Der Teig muss einen Tag lang im Kühlschrank ruhen!"

Ich erhitze die Butter, bis sie etwas Farbe bekommt, und schlage die Eiweiß steif. Dann werden der Puderzucker und das Mehl gesiebt und mit den Mandeln vermischt. Dieser Mix kommt zum Eischnee, alles wird gut vermischt. Dann rühre ich die Butter darunter und eventuell etwas Honig. Nun muss der Teig einen Tag lang im Kühlschrank ruhen.

Vor dem Backen hebe ich das Backpulver unter den Teig und buttere die beschichteten Madeleine-Formen. Ich heize dann den Backofen auf 180 bis 190 Grad vor (Umluft 160-170 Grad, Gas Stufe 3-4) und bestäube die Formen mit etwas Mehl.

Der Teig wird mit einem Löffel eingefüllt – und natürlich mit Fingerspitzengefühl. Denn es darf nicht zu viel Teig werden, sonst läuft es beim Heißwerden über, und es darf nicht zu wenig Teig sein, sonst bekommen meine Madeleines ihre typische Beule nicht. Es ist eine kleine Kunst! Die Madeleines müssen nur 15 bis 20 Minuten backen, dann haben sie schon ihre schöne Farbe. Ich nehme sie raus, löse sie, wenn nötig, vom Formenrand und klopfe sie noch warm aus den Formen. Voilà!

Attention! Backformen aus Weißblech eignen sich nicht zum Backen von Madeleines - optimal werden die Madeleines nur in einer beschichteten dunklen Backform.

Zutaten

80 g Butter 3 große Eiweiß 100 g Puderzucker 60 g Mehl 40 g fein gemahlene Mandeln evtl. 1 TL Honig, wenn man's gern mag, wie in der Provence 1 Messerspitze Backpulver

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