Buchsalon: Unsere Leserinnen über Maarten 't Harts "Der Flieger"

Acht Leserinnen haben für den BRIGITTE.de-Buchsalon "Der Flieger" von Maarten 't Hart gelesen. Hier lesen Sie ihre Rezensionen.

Maarten 't Hart, "Der Flieger", Ü: Gregor Seferens, 304 S, 12 Euro, Piper

Werden Sie Literaturkritikerin bei BRIGITTE.de! Diesem Aufruf waren auch diesmal wieder hunderte Leserinnen gefolgt. Acht von ihnen durften Maarten 't Harts Geschichte über einen Totengräber und seinen Sohn exklusiv vorab lesen und für uns rezensieren. Wie ihnen "Der Flieger" gefallen hat, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

Die BRIGITTE.de-Community hat abgestimmt: 37 Prozent der Userinnen hat Morena Neumanns Rezension "Herausforderungen inmitten einer Kleinstadtidylle" (siehe unten) am besten gefallen! Auf den Plätzen zwei und drei landeten Barbara Billinger und Judith Ilchmann.

Herausforderungen inmitten einer Kleinstadtidylle

Morena Neumann

Eine niederländische Gemeinde möchte ihren katholischen Friedhof verlegen. Der Totengräber des protestantischen Friedhofs wird gebeten, diese Arbeit zu übernehmen. Er weigert sich jedoch strikt, den Auftrag unter den gegebenen Bedinungen auszuführen. Die Umbettung soll von Hand erfolgen. Die Überredungskünstevon Priester und Bürgermeister bleiben ergebnislos. Die Umverlegung findet am Ende trotzdem statt. Mit einem Klein-Seilbagger. Jedoch ohne den Totengräber.

Maarten 't Hart beschreibt in seinem Buch "Der Flieger" eine spannungsreiche Vater-Sohn-Beziehung in einer Kleinstadt. Der Sohn in der Rolle des Erzählers, ist der Älteste von den drei Kindern. Seine Leidenschaft sind Bücher. Er hat bereits die gesamten Bestände aus den Bibliotheken dernäheren Umgebung verschlungen. Sein Vater arbeitet auf dem Friedhof der Gemeinde als Totengräber. Mit der Mutter in einer Nebenrolle wird in dem Buch eine Familie mit den alltäglichen Herausforderungen inmitten einer Kleinstadtidylle beschrieben.

Die Geschichte schildert 't Hart in tragisch-komischer Erzählweise aus der Ich-Perspektive des Sohnes. Hierbei ist eine Vielzahl autobiographischer Züge zu erkennen. Wundervoll bildhaft werden die Details der umliegenden Natur beschrieben. Die unerfüllte große Liebe des Sohnes zu einem Mädchen in der Nachbarschaft ist einer der tragischen Aspekte am Rande, der für Spannung sorgt.

Besonders amüsiert hat mich die morbide Betrachtungsweise des Vaters zum Thema Tod. Ermüdend fand ich dagegen die langatmigen Diskussionen zu dem Alten Testament mit den dazu aufgeführten Zitaten. Morena Neumann

Mein Lieblingssatz: "Wind, Sonne, ein grünes Kleid mit goldenen Kreisen, glühende Wangen, eine Sonnebrille - kurz, ganz kurz der Schimmer von wirklichem Geschehen." (16. Kap., S. 109)

Wofür eignet sich das Buch: Der neue 't Hart eignet sich hervorragend als Lektüre für einen verregneten Sonntag. Er reisst aus dem eigenen Alltag heraus und zaubert dem Leser ein Lächeln ins Gesicht.

Wenn der eigene Vater ebenso skurril ist wie der Rest der Dorfbewohner

Judith Ilchmann

Schon der erste Satz macht klar, worum es geht: "Mein Vater war Totengräber." Abends erzählt er von den Ereignissen des Tages und versucht, seinen Sohn vom Lesen abzubringen, um ihn ins Leben zu führen. Beim Drachenbau zeigt sich aber, dass der Vater nur ein Publikum braucht: Er macht alles selbst und redet dabei über Gott und die Welt.

Solch skurrile Situationen ziehen sich durch das ganze Buch, zusammen mit den ebenso merkwürdigen Charakteren. So besucht oft ein Taubstummer den Vater auf dem Friedhof und unterhält sich mithilfe kleiner Zettel, die über die Gräber rieseln. Ebenso selbstverständlich akzeptiert der Vater einen zahmen Reiher als Gesprächspartner.

Die evangelische Kirche spielt im Dorf eine wichtige Rolle. Man erlebt mit, wie ein Nachbar nur aufgrund seiner peniblen Bibellektüre und einer leicht abweichenden Auslegung aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wird - zwar langsam, aber unerbittlich.

Der Junge bleibt als im Grunde einsamer Beobachter außen vor. Er durchlebt seine erste, unglückliche Liebe; neben dem dominanten Vater wird der Rest der Familie fast nicht erwähnt. Aus einem so einsamen Jungen, der in einem solchen Umfeld aufwächst, kann eigentlich nur ein höchst eigenwilliger Autor werden ...

't Hart schreibt über das, was er kennt, am besten. Nach Aussage seines Erzählers, der im Epilog als Erwachsener wieder auftaucht, kann er gar nichts anderes. Auch diese Geschichte erzählt er liebevoll, aber ohne dramatisches Ende, ohne kunstvollen Spannungsverlauf. Daraus entsteht der episodenhafte Charakter des Buches, wie bei einer Vorabendserie, in der nur alltägliche Dinge geschehen. Dennoch - oder gerade deswegen - entwickelt der Roman einen starken Sog. Judith Ilchmann

Mein Lieblingssatz: "Die Stimme meines Vaters verlor sich wie der Dampf, der langsam aus den unangerührten Kaffeetassen neben den aufgeschlagenen Bibeln aufstieg." (S. 169)

Wofür eignet sich das Buch: "Der Flieger" ist die ideale Urlaubslektüre für ein paar Tage auf dem platten Land, in einem kleine Dorf, das am besten evangelisch-reformiert ist (oder gar orthodox-calvinistisch?).

Die Kreuzesbrille

Barbara Billinger

"Ich grabe keine Menschen tot, ich bin Grabmacher" ist der Leitsatz des Vaters, der jeden Abend seinem halbwüchsigen Sohn von seinen Erlebnissen inmitten der Toten erzählt. Ernsthaft, gewissenhaft und zuverlässig verrichtet er Tag für Tag seine Arbeit als Totengräber auf dem protestantischen Totenacker einer niederländischen Kleinstadt. Selbst bibelfester und standhafter Protestant hegt er jedoch eine tiefe und zynisch geprägte Verachtung für die katholische Kirche und deren Vertreter. Als sein Freund Ginus plötzlich an den Grundfesten der Bibel zweifelt und diesem daher ein Ausschluss aus der Kirchengemeinde droht, beginnt sein Weltbild zu wackeln. Das Fass droht jedoch überzulaufen, als der katholische Pfarrer ihn bittet, die Toten aus dem katholischen Friedhof in seinen umzubetten.

Maarten 't Harts autobiografischer Roman "Der Flieger" lässt den Leser in die konservative, strenggläubig protestantische Welt der Niederlanden der 60er Jahre eintauchen. Episodenhaft erzählt er - aus eigener Sicht als Sohn - vom Leben mit und Zweifel an dem richtigen Glauben. Boshaft und zynisch, intelligent und durchaus bibelfest werden die Machenschaften einer "Kreuzesbrille tragenden" verbohrten Kirche hinterfragt.

Wer jedoch glaubt, ein nur von Religion und Glauben geprägtes Buch vor sich zu haben, täuscht. Im Vordergrund stehen existentielle Fragen von Schuld und Sühne, Vergeltung und Vergebung. Selten wurde auf so humorvolle und intelligente Weise über den Zwist von Katholiken und Protestanten und über Leben, Sterben und Tod philosophiert. Barbara Billinger

Mein Lieblingssatz: "Ach, was bin ich nur für ein Dämel, ihr Katholiken äschert ja gar nicht ein. Jedenfalls äschert ihr eure eigenen Leute nicht ein. Ihr äschert nur Protestanten ein. Und die sogar vor ihrem Tod." (Seite 262)

Anspruchsvolle Unterhaltung

Im Mittelpunkt des Romans steht eine protestantische Familie, die in einem streng gläubigen Dorf in den Niederlanden lebt. In dieser ländlichen Gegend spielen die religiösen Ansichten der Beteiligten eine große Rolle und dieses Konfliktpotential durchzieht den gesamten Roman. Erzählt wird aus der Perspektive des Sohns der Familie, der dem Leser seine Gefühlswelt und seine Wahrnehmung bezüglich seiner Umwelt offenbart. Gleichzeitig zehrt ein Großteil der Handlung aus den Erzählungen des Vaters, dem Friedhofswächter der Gemeinde. Nach einem langen Arbeitstag lässt der Vater allabendlich seinen Unmut über die Tagesereignisse freien Lauf und lässt den Sohn an seinen Erlebnissen teilhaben.

Nach einer Einführung in das Milieu und das Tagesgeschäft der Familie treten zwei weitere Figuren auf, ein Nachbar der Familie und seine Tochter. Der Sohn ist fasziniert von dem älteren, hübschen Mädchen und versucht ihr nahezukommen, sie weist ihn jedoch ab. Währenddessen entwickelt sich zwischen den beiden Männern eine Freundschaft, die durch die gemeinsame Arbeit auf dem Friedhof der Gemeinde gefestigt wird.

Bald jedoch zieht der Freund der Familie den Zorn der Kirchengemeinde auf sich, da er nach kritischer Bibellektüre die protestantische Vergebungslehre für falsch erklärt. Die streng protestantische Gemeinde duldet dies nicht und verweist ihn letztendlich aus der Kirchengemeinde. Die Familie verlässt daraufhin die Gemeinde und zieht in einen anderen Ort. Nach vielen Jahren trifft der Sohn, nun erwachsen, seine Jugendliebe wieder, die jedoch verbittert ist und sich ihm gegenüber noch immer kühl und hasserfüllt verhält.

Maarten 't Harts Roman weist wie auch andere seiner Werke autobiographische Züge auf. Auch hier beschäftigt sich der Autor ausführlich mit dem Calvinismus, der seine Jugend prägte und für ihn, so wie für seinen Romanhelden, eine entscheidende Konstante seiner Jugendzeit darstellt. Trotz der einfachen Sprache gehört der Roman aber nicht zu einem Vertreter des typischen Unterhaltungsgenres. Der Plot lässt sich leicht verfolgen und Äußerungen des zynischen Vaters lassen einen bei der Lektüre öfter lachen, aber der Handlungsstrang wird durch häufige Dialoge und präzise Situationsbeschreibungen des Sohns unterbrochen, die den Fortlauf der Handlung verzögern und die Konzentration des Autors fordern. Gleichzeitig wird das Thema des Romans, die starke Rolle der Konfession für das Leben der Romanfiguren, so intensiv beleuchtet, dass man nicht umhin kommt, sich mit diesem Konfliktfeld auseinanderzusetzen. Katharina Waldmann

Vergibt uns Gott ...

Susanne Braun

... wie wir vergeben unsern Schuldigern? Dies ist für mich das zentrale Thema in Maarten 't Harts Buch "Der Flieger". Auch wenn ich meine Schwierigkeiten hatte mit den vielen Bibelzitaten, wurde ich schon nach wenigen Zeilen in die Welt des heranwachsenden Maarten entführt. In eine Welt, in der sein unkonventioneller Vater - ein Totengräber oder vielmehr ein Grabmacher - eine große Rolle spielt.

Keiner erzählt lebendiger die alltäglichen Geschichten, die er auf dem Friedhof erlebt. Seien es die Besuche des taubstummen alten Rempenne, seien es die Diskussionen mit seinem Kollegen Ginus, ob Jesus am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist oder nicht. Herrlich die Überlegungen des orthodox-reformierten Grabmachers zu dem Anliegen, den katholischen Friedhof zu räumen und die Toten umzubetten. Soll er oder soll er nicht?

Wundervoll, wie der Vater seinen Sohn, der seine Freizeit am liebsten mit Lesen verbringt, zum Bau eines Fliegers verleitet. Unwillig folgt Maarten seinen Anweisungen und findet auch keinen Spaß am Steigenlassen des Drachens. Eines Tages wird das Seil der Drachens gewaltsam gekappt, dieser entschwindet und wird erst Monate später von Maarten im Haus einer ärmeren Familie wieder entdeckt. Das außergewöhnlich schöne Mädchen, das die Tür öffnet, erobert sofort sein Herz, beachtet ihn jedoch nie. Nicht, als die Familie kurze Zeit später in die Nachbarschaft zieht, nicht bei zufälligen Begegnungen. Eines Tages sehen sie sich wieder. Wie erfahren Sie beim Lesen dieser äußerst unterhaltsamen Lektüre. Susanne Braun

Von Kleinseilbaggern und Vergebung

Ein kleines Dorf in den Niederlanden vor circa 50 Jahren. Die Verstorbenen der katholischen Gemeinde sollen zu Gunsten eines Neubaugebietes auf den protestantischen Friedhof verlegt werden . Der Ich-Erzähler, Sohn des protestantischen Totengräbers, schildert den Kampf seines Vaters gegen dieses Vorhaben. Dabei geht es nicht nur um religiöse Differenzen, sondern auch um die pragmatische Frage der Arbeitsmittel. Müssen die sterblichen Überreste aus Pietät per Hand umgebettet werden oder darf ein Kleinseilbagger eingesetzt werden?

Der Konflikt verschärft sich, als Ginus, der Freund und Mitarbeiter des Grabmachers, durch seine eigenwillige Bibelauslegung zur Vergebung der Sünden in den Mittelpunkt der dörflichen und kirchlichen Kritik gerät .

Maarten 't Hart schildert mit autobiographischem Hintergrund, ironisch und pointiert, die engen und engstirnigen Verhältnisse dieser Zeit. Die Kindheit und Jugend des Erzählers in einem Umfeld, das Bodenständigkeit fordert und Freigeister dazu zwingt, ihre Wünsche und Hoffnungen mit einem Drachen gen Himmel zu schicken. Andrea Kurtenbach

Mein Lieblingssatz: "Mein Vater ist Grabmacher , er will nicht , dass man ihn einen Totengräber nennt. Ich grabe keine Leute tot , sagt er immer."

Wofür eignet sich das Buch: Das Buch eignet sich für diejenigen, die sich von der kompakten atmosphärischen Beschreibung der Charaktere und Schauplätze mitnehmen lassen, um in eine Welt einzutauchen, in der Glaubenskämpfe und soziale Einordnungen auch vor dem Friedhof nicht halt machen.

Denkmal für einen Vater

Im neuen Roman von Maarten 't Hart geht es um viele Themen. Da ist zunächst einmal das Erwachsenwerden eines Jungen, der für sein Leben gerne liest - sehr sympathisch. Es gibt nicht enden wollende Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten und innerhalb verschiedener protestantischer Gruppierungen. Wir erfahren von einem Friedhof, der verlegt werden soll, einem Kirchenausschluss, einer ungewollte Schwangerschaft und ihren Folgen, einem zahmen Reiher, der auf einem Friedhof wohnt, und natürlich vom Flieger, einem Drachen, der aus Restbeständen eines Totengräbers für dessen Sohn gebaut wird.

All dies ist nichts Besonderes. Auch reizten sicher die Stellen über Bibelsprüche und deren Auslegung kaum einen Leser, gäbe es nicht den Ich-Erzähler. Aus seiner Perspektive sehen wir die Welt. Er erinnert sich voll Liebe und Dankbarkeit der Geschichten seines Vaters, die wörtlich wiedergegeben werden. Als Leser hat man das Gefühl, mit den Protagonisten im Raum zu sein, mit ihnen Ereignissen entgegenzufiebern, mit ihnen zu leiden, sich mit ihnen zu freuen. Es ist ein Genuss, abzutauchen in die enge Welt des Calvinismus und an den bisweilen skurrilen Erlebnissen des Totengräbers und seines Sohnes teilzuhaben. Ein köstliches Lesevergnügen für alle Fans von Maarten 't Hart und solche, die es werden wollen. Den Epilog hätte der Roman nicht gebraucht, denn die autobiographischen Anklänge wären ohnehin deutlich genug gewesen. Maria Thoenes

Mein Lieblingssatz: "So, hier halten wir mal Ausschau nach einem hübschen Fleckchen Erde, von dem aus wir ihn in höhere Sphären schicken können." (S. 265) Denn dieser Satz beschreibt für mich symbolisch den Ort der Handlung, ein niederländisches Städtchen nach dem 2. Weltkrieg, dumpf und eng durch religiösen Fanatismus und Heuchelei. Hier gelingt es einem nicht sehr gebildeten, aber phantasiegegabten und lebensklugen Totengräber, seinen Sohn, den Ich-Erzähler des Romans, durch die Liebe zum Erzählen und zur Literatur, die er durch sein eigenes Erzähltalent in ihm weckt, zu einem berühmten Schriftsteller werden zu lassen.

Wofür eignet sich das Buch: Der Roman ist ein wunderbarer Gefährte für einen gewittrigen Sonntagnachmittag auf dem Sofa.

Fliegender Drachen - oder - wie kann die Bibel noch interpretiert werden?

Kathrin Mayr

Der Roman "Der Flieger" zeichnet schön das Heranwachsen eines Jungen auf, der sich in seiner Freizeit gerne vorwiegend mit Lesestoff beschäftigt und den sein Vater, der protestantische Totengräber des Ortes, durch den gemeinsamen Bau eines Flugdrachens aus seiner Lese-Lethargie zu befreien versucht. Durch das oftmalige, abendlich zelebrierte Steigenlassen und irgendwann den Total-Absturz des Fliegers und das damit verbundene Abhandenkommen seines Flugdrachens findet der Sohn zeitweise neue Ablenkung. Den Flieger findet er lange Zeit später in einem Haus im gleichen Ort wieder. Der Vater gewinnt durch den wieder gefundenen Flugdrachen aus reinem Zufall einen neuen Freund und späteren Arbeitskollegen auf seinem protestantischen Friedhof.

Amüsant wird im Buch der Eigenwille des Vaters beschrieben, der als protestantischer Totengräber den katholischen Friedhof umbetten soll. Auf jede erdenkliche Art und Weise und über Ausreden und verrückte Forderungen versucht der Vater, diesem Auftrag zu entkommen. Letztlich wird ihm - wahrscheinlich aufgrund seiner vielfältigen Ausreden - der Auftrag der Friedhofs-Umbettung nicht zuteil. Er fühlt sich dabei schlecht, da er die Aufgabe lieber abgelehnt hätte als als Auftragnehmer abgelehnt zu werden.

Der Roman ist eine gut gelungene, komische, leider aber oftmals künstlich mit Bibeltexten gefüllte Beschreibung des Lebens eines Totengräbers und der wenigen, wirklich herausstechenden Ereignisse einer Familie in einem eingeschränkten Umfeld innerhalb eines kleinen Ortes. Um die Geschichte inhaltlich an den Leser zu bringen, wäre der halbe Umfang des Buches auch ausreichend gewesen. Kathrin Mayr

Mein Lieblingssatz: "Ein Pferd kann man sehr viel mehr lieben als eine Frau, sehr viel mehr..." (S. 197)

Wofür eignet sich das Buch: Der Roman eignet sich besonders für eine vergnügliche Lesepause nach einem anstrengenden Arbeitstag, wenn man seine Gedanken in einer anderen Welt und einer anderen Lebenszeit spazieren gehen lassen möchte, oder ist auch schön auf einer Reise um die Welt zu lesen - egal ob im Flieger oder in der Bahn.

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