"Zwölf Leben" von Ayana Mathis

Die amerikanische Talkshow-Königin Oprah Winfrey machte "Zwölf Leben" mit ihrer Empfehlung zum Bestseller. Verdient hat es die gefühlvolle Familiensaga von Ayana Mathis allemal.

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Die amerikanische Talkshow-Königin Oprah Winfrey machte "Zwölf Leben" mit ihrer Empfehlung zum Bestseller. Verdient hat es die gefühlvolle Familiensaga von Ayana Mathis allemal. Für ihr Debüt hat die 40-jährige Autorin den Riesenclan erfunden, den sie als einziges Kind einer alleinerziehenden Mutter nie hatte: elf Geschwister, eine Enkelin, ein paar Väter und vor allem Hattie, die ihre Sprösslinge mit geradezu wütender Inbrunst liebt. Der Roman beginnt in den 1920er Jahren, als Hattie nach Philadelphia zieht, um wie hunderttausende andere Schwarze dem rassistischen Terror in den Südstaaten der USA zu entkommen. Bis 1980 häufen sich die Schicksalsschläge, denen Hattie begegnen muss, und mit ihnen die starken Figuren. Ayana Mathis erzählt vom Fluch und Segen des Mutter- und Menschseins - ehrlich, berührend und vor dem Hintergrund von Ereignissen, die die Welt veränderten.

(Ü: Susanne Höbel, 368 S., 19,90 Euro, dtv)

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